Die römische Villa Agnuli, zufällig bei landwirtschaftlichen Arbeiten entdeckt, bewahrt polychrome Mosaiken von außergewöhnlicher Handwerkskunst und ein noch sichtbares Thermalsystem mit Hypokaustum-Heizung. Die Lage dominiert die Bucht von Mattinata und bezeugt die panoramische Standortwahl der Römer für ihre Residenzen. Die Stätte ist leicht zugänglich und ermöglicht es, die Überreste der pars urbana und rustica in einem intimen Kontext zu bewundern.
– Originale polychrome in-situ-Mosaiken mit geometrischen Motiven und maritimen Dekorationen
– Gut erhaltener Thermenkomplex mit Hypokaustum-Heizsystem
– Panoramalage auf die Bucht von Mattinata und die Adria
– Wenig besuchte archäologische Stätte, ideal für besinnliche Besuche
Patrizier-Villa aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. in Mattinata mit originalen in-situ-Mosaiken, Hypokaustum-Thermenkomplex und Panoramablick auf die Bucht. Von der Provinzstraße aus erreichbar, bietet sie ein archäologisches Erlebnis ohne Menschenmassen.
- Mazzone, Foggia (FG)
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Wissenswertes
Einführung
Geschichtlicher Überblick
- 1. Jahrhundert n. Chr.: Bau der Villa
- 3.-4. Jahrhundert n. Chr.: Zeit der größten Entwicklung
- 5.-6. Jahrhundert n. Chr.: Allmähliche Aufgabe
- 1970: Entdeckung bei landwirtschaftlichen Arbeiten
- 2000er Jahre: Beginn der systematischen archäologischen Ausgrabungen
Die Mosaike: Steinteppiche
Die Thermen: antikes Wohlbefinden
Warum es sich lohnt, es zu besuchen
Beste Reisezeit
In der Umgebung
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Bei den Ausgrabungen kam eine besondere Kuriosität ans Licht: Einige Mosaike zeigen identische geometrische Muster wie solche, die in römischen Villen Dalmatiens gefunden wurden, was auf transadriatische Handelskontakte hindeutet. Die Villa wurde wahrscheinlich nach einem Erdbeben im 4. Jahrhundert aufgegeben, aber die Einheimischen nutzten weiterhin ihre Steine, um die typischen Trockenmauern zu bauen, die noch heute die Landschaft prägen.
