Auf einem Hügel östlich von Alatri thront die Abtei San Sebastiano, eine der ältesten Klostergründungen des Abendlandes. Im 6. Jahrhundert gegründet, beherbergte sie im Jahr 528 den heiligen Benedikt und ist heute an besonderen Tagen zugänglich. Zwischen romanischen Kreuzgängen und umbrisch-latialischen Fresken spürt man eine Atmosphäre der Einkehr.
– Jahrtausendealte Geschichte: gegründet von Liberius, an die Benediktiner und später an die Klarissen übergeben.
– Fresken aus dem 13. Jahrhundert: Szenen aus dem Leben Christi und der Madonna, Schule des Cavallini.
– Kostbare Reliquie: die von Benedikt gestiftete Glocke, aufbewahrt in Alatri.
– Wanderwege: der Pfad von der Abtei zur Akropolis von Alatri auf der Via Benedicti.
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Die alte Abtei San Sebastiano in Alatri, Etappe der Via Benedicti, bewahrt Fresken aus dem 13. Jahrhundert und die Erinnerung an die Gastfreundschaft für den heiligen Benedikt.
- http://www.badiasansebastiano.it/
- Via dell’Abbadia, Frosinone (FR)
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- Auf Google Bilder ansehen Badia di San Sebastiano a Frosinone
Wissenswertes
Evokative Einleitung
Historischer Überblick
- Anfang 6. Jh.: Gründung
- 528: Besuch des heiligen Benedikt
- 1233: Ankunft der Klarissen
- 1442: Auflösung des Klosters
- 17. Jh.: Übergang an die Doria-Pamphily
- 1908: Privatbesitz
Fresken der umbrisch-latialischen Schule
Architektur und Kreuzgänge
Warum man es besuchen sollte
2. Wegen der Fresken aus dem 13. Jahrhundert, die in so einem intimen Kontext selten und gut erhalten sind.
3. Wegen der Atmosphäre: Es ist ein lebendiger Ort, kein Museum, und das macht ihn authentisch.
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Der mündlichen Überlieferung zufolge lebte nahe der Quelle von Silwidè oberhalb der Abtei in einer Höhle eine ‘Sdrolga’, die die Zukunft vorhersagte. Ein geheimnisvoller Ort, der dem Weg zusätzlichen Reiz verleiht. Außerdem enthält das im 6. Jahrhundert von der Archäologin Lisa Fentres entdeckte Grab zwei Mönche: vielleicht derselbe Servandus und sein Nachfolger.






