Castello D’Alessandro thront über Pescolanciano mit seinem imposanten sechseckigen Grundriss. Im 10. Jahrhundert erbaut und später in ein Herrenhaus umgewandelt, ist es mit der Geschichte der Fechtkunst verbunden, dank der Abhandlung von Giuseppe d’Alessandro. Im Inneren bewundern Sie die Schlosskapelle von 1628 mit barocken Altären. Besichtigung nach Vereinbarung oder während des Festes am 26. August.
Höhepunkte:
– Sechseckiger Grundriss und strategische Lage am Tratturo.
– Barocke Kapelle mit polychromem Marmor neapolitanischer Schule.
– Verbindung zur Fechtkunst: 1723 entsteht eine grundlegende Abhandlung.
– Besondere Veranstaltungen: Schwert- und Florettturnier im Jahr 2023.

Eine Zeitreise zwischen mittelalterlicher Festung, Fechtabhandlungen und barockem Marmor. Besuchen Sie das Castello di Pescolanciano, ein Juwel des Molise.
- Vico Mastropeppe Bucci, Isernia (IS)
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Wissenswertes
Ein Sprung ins Mittelalter
Historische Notizen
- 573 – Ursprünglicher Hauptturm (Datum unsicher)
- 10. Jahrhundert – Bau der Burg
- 1567 – Von den D’Alessandro erworben
- 1628 – Fertigstellung der Schlosskapelle
- 1723 – Giuseppe d’Alessandro verfasst die Abhandlung über Fechtkunst
- 1805 – Zerstörerisches Erdbeben
- 1996 – Beginn der Restaurierungsarbeiten
Die barocke Kapelle: ein verstecktes Juwel
Fechtkunst und Geschichte: Die Abhandlung von Giuseppe d’Alessandro
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Der Historiker Theodor Mommsen, Nobelpreisträger, wohnte hier während seiner Forschungen. Man sagt, er bewunderte die Aussicht vom Turm, der noch heute unversehrt ist. Während des Ersten Weltkriegs beherbergte die Burg österreichische Kriegsgefangene, die Spuren ihres Aufenthalts an den Wänden hinterließen.



