Das Museum Santa Giulia in Brescia ist ein einzigartiges Museumsensemble in Italien, untergebracht in einem antiken Langobardenkloster, das 753 n. Chr. gegründet und zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Es bietet einen immersiven Rundgang durch die Stadtgeschichte von der Vorgeschichte bis zum 19. Jahrhundert in einem einzigen geschichteten Gebäude. Das Kombi-Ticket beinhaltet auch den Zugang zum nahegelegenen Archäologischen Park des römischen Brescia.
- Desiderius-Kreuz: Meisterwerk der langobardischen Goldschmiedekunst aus dem 9. Jahrhundert mit Gold, Silber und Edelsteinen.
- Domus dell’Ortaglia: Überreste einer römischen Domus mit perfekt erhaltenen Mosaiken.
- Viridarium: Rekonstruierter Innenhofgarten des Klosters mit mittelalterlichen Pflanzen, eine Oase des Friedens.
- Abgenommene Fresken: Ganze Kirchenwände aus Brescia, gerettet und wieder zusammengesetzt, mit Malereizyklen aus dem 14. und 15. Jahrhundert.
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Das Museum Santa Giulia in Brescia ist ein UNESCO-Langobardenkloster, das 1300 Jahre Geschichte umfasst. Erkunden Sie die römische Domus dell’Ortaglia, bewundern Sie das Desiderius-Kreuz und die abgenommenen Fresken auf einer immersiven Reise von der Vorgeschichte bis zur Renaissance.
- https://www.bresciamusei.com/santagiulia.asp
- Via dei Musei 81b, Brescia (BS)
- +39 030 2977833
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- Auf Google Bilder ansehen Museo di Santa Giulia a Brescia
Wissenswertes
Ein Kloster, das Brescia erzählt
Historische Einblicke
- 753 n. Chr.: Gründung des langobardischen Klosters
- 9.-15. Jahrhundert: Höhepunkt als religiöses und kulturelles Zentrum
- 1798: Napoleonische Auflösung
- 1998: Eröffnung als Museo di Santa Giulia
- 2011: UNESCO-Anerkennung als Teil der ‘Langobarden in Italien’
Das Kreuz des Desiderius und die langobardischen Schätze
Das Viridarium und die abgelösten Fresken
Warum es einen Besuch wert ist
Beste Reisezeit
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Einer der bewegendsten Momente ist, wenn du in der Kirche San Salvatore stehst, die Teil des langobardischen Klosters ist. Hier, zwischen Fresken, die Geschichten von Heiligen erzählen, kannst du noch immer die Atmosphäre des Gebets und der Andacht spüren, die diesen Ort über Jahrhunderte geprägt hat. Nicht jeder weiß, dass unter dem Kirchenboden Überreste einer römischen Nekropole gefunden wurden, ein Zeugnis dafür, wie dieser Ort seit der Antike heilig war. Ein weiteres Detail, das den Besuch einzigartig macht, ist die Möglichkeit, den Nonnenchor zu betreten, einen Raum, der den Ordensfrauen vorbehalten war und von dem aus sie den Gottesdiensten beiwohnen konnten, ohne gesehen zu werden. Diese versteckten Winkel, zusammen mit der Majestät der Hauptbereiche, schaffen einen Kontrast, der die Fantasie anregt.






