Die Burg von Levanto beherrscht mit ihrer gewaltigen Masse den ligurischen Ort. Erbaut im 12. Jahrhundert von den Malaspina und im 16. Jahrhundert von den Genuesen wiederaufgebaut, ist sie heute in Privatbesitz und nur von außen zu besichtigen. Deshalb lohnt sich ein Halt:
– Bewundern Sie den viereckigen Grundriss mit rundem Turm und gemischter Zinnenbekrönung
– Entdecken Sie die Schieferreliefs mit Darstellungen der Verkündigung und des Heiligen Georg
– Tauchen Sie ein in die Legenden von unterirdischen Gängen, die die Burg mit dem Meer verbanden
– Genießen Sie eine Panoramaaussicht auf den Ort und die Küste
Einführung
Hoch oben auf einem Hügel im Herzen von Levanto thront die Burg von Levanto (auch Castello di San Giorgio genannt), ein Juwel aus genuesischer Zeit, das über dem Ort und dem Meer thront. Wer den äußeren Hof betritt – der einzige zugängliche Teil – fühlt sich in die Vergangenheit zurückversetzt. Die Zinnenmauern, der runde Turm und die schwebende Atmosphäre machen sie zu einem unverzichtbaren Zwischenstopp für Geschichts- und Panoramaliebhaber. Und dann heißt es, dass sich unter Ihren Füßen geheime Gänge verbergen…
Einführung
Hoch oben auf einem Hügel im Herzen von Levanto thront die Burg von Levanto (auch Castello di San Giorgio genannt), ein Juwel aus genuesischer Zeit, das über dem Ort und dem Meer thront. Wer den äußeren Hof betritt – der einzige zugängliche Teil – fühlt sich in die Vergangenheit zurückversetzt. Die Zinnenmauern, der runde Turm und die schwebende Atmosphäre machen sie zu einem unverzichtbaren Zwischenstopp für Geschichts- und Panoramaliebhaber. Und dann heißt es, dass sich unter Ihren Füßen geheime Gänge verbergen…
Historische Notizen
Bereits im
1165 wird eine Befestigung erwähnt, wahrscheinlich der
Malaspina. Die heutige Struktur wurde von der Republik Genua im
16. Jahrhundert wiederaufgebaut. Im
1637 wurde es Sitz des Kapitäns von Levanto und bis
1797 als Gefängnis genutzt. Im 19. Jahrhundert vom Staat veräußert, ist es heute in Privatbesitz. Hier die Zeitleiste:
- 1165 – erste Erwähnung
- 13. Jh. – als „Burg von Monale“ bezeichnet
- 16. Jh. – genuesischer Wiederaufbau
- 1637 – Sitz des Kapitänats
- 1797 – Schließung des Gefängnisses
- 19.-20. Jh. – Restaurierung und Übergang in Privatbesitz
Historische Notizen
Bereits im
1165 wird eine Befestigung erwähnt, wahrscheinlich der
Malaspina. Die heutige Struktur wurde von der Republik Genua im
16. Jahrhundert wiederaufgebaut. Im
1637 wurde es Sitz des Kapitäns von Levanto und bis
1797 als Gefängnis genutzt. Im 19. Jahrhundert vom Staat veräußert, ist es heute in Privatbesitz. Hier die Zeitleiste:
- 1165 – erste Erwähnung
- 13. Jh. – als „Burg von Monale“ bezeichnet
- 16. Jh. – genuesischer Wiederaufbau
- 1637 – Sitz des Kapitänats
- 1797 – Schließung des Gefängnisses
- 19.-20. Jh. – Restaurierung und Übergang in Privatbesitz
Architektur und Details
Das Schloss hat einen viereckigen Grundriss mit einem zweistöckigen Rundturm. Der Wehrgang wird von Ziegelbögen und Sandsteinkonsolen getragen, mit ghibellinischen Zinnen auf dem Turm und guelfischen auf den Kurtinen. Die Geschützpforten auf zwei Ebenen verraten die defensive Nutzung im 16. Jahrhundert. Im Inneren sind zwei wertvolle Schieferreliefs erhalten: die Verkündigung (15. Jh.) und ein Heiliger Georg und der Drache (16. Jh.), Zeugnisse der Genueser Schule.
Architektur und Details
Das Schloss hat einen viereckigen Grundriss mit einem zweistöckigen Rundturm. Der Wehrgang wird von Ziegelbögen und Sandsteinkonsolen getragen, mit ghibellinischen Zinnen auf dem Turm und guelfischen auf den Kurtinen. Die Geschützpforten auf zwei Ebenen verraten die defensive Nutzung im 16. Jahrhundert. Im Inneren sind zwei wertvolle Schieferreliefs erhalten: die Verkündigung (15. Jh.) und ein Heiliger Georg und der Drache (16. Jh.), Zeugnisse der Genueser Schule.
Legenden und geheime Gänge
Der Volksmund erzählt von unterirdischen Gängen, die direkt vom Schloss zum Strand und zur Kirche Santissima Annunziata führten, vielleicht von Gefangenen zur Flucht gegraben. Auch wenn sie heute nicht zugänglich sind, verleiht die Vorstellung dieser versteckten Stollen dem Besuch eine geheimnisvolle Aura. Beim Spaziergang entlang der Mauern kann man sich leicht Geschichten von Fluchten und alten Intrigen vorstellen…
Legenden und geheime Gänge
Der Volksmund erzählt von unterirdischen Gängen, die direkt vom Schloss zum Strand und zur Kirche Santissima Annunziata führten, vielleicht von Gefangenen zur Flucht gegraben. Auch wenn sie heute nicht zugänglich sind, verleiht die Vorstellung dieser versteckten Stollen dem Besuch eine geheimnisvolle Aura. Beim Spaziergang entlang der Mauern kann man sich leicht Geschichten von Fluchten und alten Intrigen vorstellen…
Warum es besuchen?
Es ist kein Schloss, das man von innen besichtigen kann (es ist privat), aber drei Dinge machen es besonders: die Aussicht – vom Hügel aus umfasst man den gesamten Golf von Levanto und die umliegenden Hügel; die Architektur – ein seltenes Beispiel für die Verschmelzung von guelfischem und ghibellinischem Stil; die Legenden – die geheimen Gänge regen die Fantasie an. Ideal für einen 15-20-minütigen Stopp bei einem Spaziergang durch die Altstadt.
Warum es besuchen?
Es ist kein Schloss, das man von innen besichtigen kann (es ist privat), aber drei Dinge machen es besonders: die Aussicht – vom Hügel aus umfasst man den gesamten Golf von Levanto und die umliegenden Hügel; die Architektur – ein seltenes Beispiel für die Verschmelzung von guelfischem und ghibellinischem Stil; die Legenden – die geheimen Gänge regen die Fantasie an. Ideal für einen 15-20-minütigen Stopp bei einem Spaziergang durch die Altstadt.
Beste Reisezeit
Der Sonnenuntergang ist der magische Moment: Das goldene Licht erleuchtet die Zinnen und das Meer wird zu einer Farbpalette. Frühling und Herbst bescheren milde Temperaturen und weniger Menschenmassen. Vermeiden Sie die Mittagsstunden im Sommer, wenn die Sonne stark auf den Platz brennt. Ein Besuch am Abend, wenn die Mauern beleuchtet werden, ist romantisch und stimmungsvoll.
Beste Reisezeit
Der Sonnenuntergang ist der magische Moment: Das goldene Licht erleuchtet die Zinnen und das Meer wird zu einer Farbpalette. Frühling und Herbst bescheren milde Temperaturen und weniger Menschenmassen. Vermeiden Sie die Mittagsstunden im Sommer, wenn die Sonne stark auf den Platz brennt. Ein Besuch am Abend, wenn die Mauern beleuchtet werden, ist romantisch und stimmungsvoll.
In der Umgebung
Zwei perfekte Etappen: die Altstadt von Levanto mit der Kirche Sant’Andrea und den bunten Gassen, sowie der Strand von Levanto (zu Fuß erreichbar). Wenn Sie gerne wandern, beginnt hier der Monterosso-Weg und führt Sie zu den Cinque Terre, mit spektakulären Ausblicken auf die Küste. Oder entspannter: die Uferpromenade mit ihren Bars und Restaurants.
In der Umgebung
Zwei perfekte Etappen: die Altstadt von Levanto mit der Kirche Sant’Andrea und den bunten Gassen, sowie der Strand von Levanto (zu Fuß erreichbar). Wenn Sie gerne wandern, beginnt hier der Monterosso-Weg und führt Sie zu den Cinque Terre, mit spektakulären Ausblicken auf die Küste. Oder entspannter: die Uferpromenade mit ihren Bars und Restaurants.