Ein Sprung in die Geschichte der Botanik, nur wenige Schritte vom Schiefen Turm entfernt. Der Botanische Garten Pisa, 1543 von Luca Ghini gegründet, ist der älteste botanische Universitätsgarten der Welt und beherbergt auf drei Hektar über 4000 Pflanzenarten. Zwischen schattigen Alleen, tropischen Gewächshäusern und einem modernen Museum bietet er ein einzigartiges Erlebnis für Natur- und Geschichtsliebhaber.
• Uralte Bäume: ein Ginkgo biloba und eine Magnolia grandiflora von 1787, eine morgenländische Platane von 1808
• Heilpflanzensammlung: über 140 Arten im Orto del Mirto, nach therapeutischen Eigenschaften geordnet
• Botanisches Museum: 2016 eröffnet, mit Wachsmodellen, historischen Herbarien und der Wunderkammer aus dem 16. Jahrhundert
• Themengewächshäuser: Tropenhaus, Sukkulenten, Victoria (Riesenseerose) und Banane
Ein Sprung in die Botanik direkt neben dem Turm
Stell dir vor, du schlenderst zwischen uralten Bäumen und duftenden Blumenbeeten, nur wenige Minuten vom Trubel der Piazza dei Miracoli entfernt. Der Botanische Garten von Pisa ist eine Oase der Ruhe, die dich überraschen wird. Gegründet 1543 von Luca Ghini im Auftrag von Cosimo I. de‘ Medici, ist er der älteste botanische Universitätsgarten der Welt. Hier vermischt sich Geschichte mit Wissenschaft: Zwischen Heilpflanzen, tropischen Gewächshäusern und einem modernen botanischen Museum erzählt jede Ecke von Jahrhunderten der Forschung. Es ist nicht nur ein Garten, sondern eine Reise ins grüne Wissen.
Ein Sprung in die Botanik direkt neben dem Turm
Stell dir vor, du schlenderst zwischen uralten Bäumen und duftenden Blumenbeeten, nur wenige Minuten vom Trubel der Piazza dei Miracoli entfernt. Der Botanische Garten von Pisa ist eine Oase der Ruhe, die dich überraschen wird. Gegründet 1543 von Luca Ghini im Auftrag von Cosimo I. de‘ Medici, ist er der älteste botanische Universitätsgarten der Welt. Hier vermischt sich Geschichte mit Wissenschaft: Zwischen Heilpflanzen, tropischen Gewächshäusern und einem modernen botanischen Museum erzählt jede Ecke von Jahrhunderten der Forschung. Es ist nicht nur ein Garten, sondern eine Reise ins grüne Wissen.
Vom Giardino dei Semplici bis heute
Im Jahr 1543 gründete der Arzt Luca Ghini den ersten botanischen Garten einer Universität in Pisa, damals ‘Giardino dell’Arzinale’ genannt, in der Nähe des Arsenals. 1563 wurde er in die Nähe des Klosters Santa Marta verlegt und schließlich 1591 an seinen heutigen Standort, dank Großherzog Ferdinando I. Die ursprüngliche Anlage mit quadratischen Beeten wurde im 19. Jahrhundert in rechteckige Beete umgestaltet. 2014 begann eine Restaurierung, die mit der Eröffnung des
Botanischen Museums in den Jahren 2016–2017 ihren Höhepunkt fand. Hier die wichtigsten Etappen:
- 1543: Gründung durch Luca Ghini
- 1563: Erste Verlegung
- 1591: Endgültige Verlegung in die Nähe der Piazza dei Miracoli
- 2014: Sanierungsprojekt
- 2016–2017: Eröffnung des Botanischen Museums
Vom Giardino dei Semplici bis heute
Im Jahr 1543 gründete der Arzt Luca Ghini den ersten botanischen Garten einer Universität in Pisa, damals ‘Giardino dell’Arzinale’ genannt, in der Nähe des Arsenals. 1563 wurde er in die Nähe des Klosters Santa Marta verlegt und schließlich 1591 an seinen heutigen Standort, dank Großherzog Ferdinando I. Die ursprüngliche Anlage mit quadratischen Beeten wurde im 19. Jahrhundert in rechteckige Beete umgestaltet. 2014 begann eine Restaurierung, die mit der Eröffnung des
Botanischen Museums in den Jahren 2016–2017 ihren Höhepunkt fand. Hier die wichtigsten Etappen:
- 1543: Gründung durch Luca Ghini
- 1563: Erste Verlegung
- 1591: Endgültige Verlegung in die Nähe der Piazza dei Miracoli
- 2014: Sanierungsprojekt
- 2016–2017: Eröffnung des Botanischen Museums
Botanische Schule und Zedernhain: historische Schätze
Der historische Kern des Gartens ist die Botanische Schule: 124 Beete mit rund 400 Arten, nach Familien geordnet. Unter den monumentalen Bäumen ragen eine Orientalische Platane von 1808, ein Ginkgo biloba von 1811 und eine Kalifornische Palme von 1877 hervor. Etwas weiter entfernt beherbergt der Zedernhain die ältesten Exemplare: den Ginkgo und die Magnolia grandiflora, gepflanzt 1787. Bis 1935 stand dort eine Libanesische Zeder, heute ersetzt durch eine Himalaya-Zeder. Hier wachsen auch Bambus, Hortensien und Kamelien. Eine Ecke voller Geschichte.
Botanische Schule und Zedernhain: historische Schätze
Der historische Kern des Gartens ist die Botanische Schule: 124 Beete mit rund 400 Arten, nach Familien geordnet. Unter den monumentalen Bäumen ragen eine Orientalische Platane von 1808, ein Ginkgo biloba von 1811 und eine Kalifornische Palme von 1877 hervor. Etwas weiter entfernt beherbergt der Zedernhain die ältesten Exemplare: den Ginkgo und die Magnolia grandiflora, gepflanzt 1787. Bis 1935 stand dort eine Libanesische Zeder, heute ersetzt durch eine Himalaya-Zeder. Hier wachsen auch Bambus, Hortensien und Kamelien. Eine Ecke voller Geschichte.
Myrtenhain und Gewächshäuser: Heil- und Tropenpflanzen
Der Myrtenhain ist nach einer stattlichen Myrte aus dem Jahr 1815 benannt und den Heilpflanzen gewidmet: 120 Arten, geordnet nach Wirkstoff, darunter Rizinus, Fingerhut und Tollkirsche. Ein Muss sind die vier Gewächshäuser: das Tropenhaus mit Pflanzen wie der Nepenthes alata, das Victoria-Haus mit riesigen Seerosen, das Sukkulentenhaus mit Kakteen und Aloe sowie das Bananenhaus mit Bananenstauden und Kaffee. Eine Reise durch die Klimazonen der Welt in wenigen Schritten.
Myrtenhain und Gewächshäuser: Heil- und Tropenpflanzen
Der Myrtenhain ist nach einer stattlichen Myrte aus dem Jahr 1815 benannt und den Heilpflanzen gewidmet: 120 Arten, geordnet nach Wirkstoff, darunter Rizinus, Fingerhut und Tollkirsche. Ein Muss sind die vier Gewächshäuser: das Tropenhaus mit Pflanzen wie der Nepenthes alata, das Victoria-Haus mit riesigen Seerosen, das Sukkulentenhaus mit Kakteen und Aloe sowie das Bananenhaus mit Bananenstauden und Kaffee. Eine Reise durch die Klimazonen der Welt in wenigen Schritten.
Drei gute Gründe zu kommen
1) Einzigartige uralte Bäume: ein Ginkgo biloba aus dem Jahr 1787, eine Magnolie aus demselben Jahr, eine kalifornische Palme aus dem 19. Jahrhundert. 2) Das Botanische Museum: untergebracht im Palazzo delle Conchiglie, mit einer Wunderkammer aus dem 16. Jahrhundert und Wachsmodellen von Pilzen und Pflanzen. 3) Die Atmosphäre: fernab des touristischen Trubels der Piazza dei Miracoli, ein Garten, in dem man zwischen Düften und Farben verloren gehen kann. Ideal für eine erholsame Pause.
Drei gute Gründe zu kommen
1) Einzigartige uralte Bäume: ein Ginkgo biloba aus dem Jahr 1787, eine Magnolie aus demselben Jahr, eine kalifornische Palme aus dem 19. Jahrhundert. 2) Das Botanische Museum: untergebracht im Palazzo delle Conchiglie, mit einer Wunderkammer aus dem 16. Jahrhundert und Wachsmodellen von Pilzen und Pflanzen. 3) Die Atmosphäre: fernab des touristischen Trubels der Piazza dei Miracoli, ein Garten, in dem man zwischen Düften und Farben verloren gehen kann. Ideal für eine erholsame Pause.
Der richtige Moment, um es zu genießen
Der Frühling ist spektakulär: Kamelien, Magnolien und Rhododendren blühen. Aber wenn Sie Ruhe bevorzugen, gehen Sie bei Öffnung um 8:30 Uhr, wenn die Sonnenstrahlen durch die uralten Bäume filtern. Im Sommer sind die Gewächshäuser warm, aber der Orto del Gratta mit dem Teich bietet Kühle. Herbst und Winter haben einen intimen Charme mit den Farben der Blätter und dem warmen Museum.
Der richtige Moment, um es zu genießen
Der Frühling ist spektakulär: Kamelien, Magnolien und Rhododendren blühen. Aber wenn Sie Ruhe bevorzugen, gehen Sie bei Öffnung um 8:30 Uhr, wenn die Sonnenstrahlen durch die uralten Bäume filtern. Im Sommer sind die Gewächshäuser warm, aber der Orto del Gratta mit dem Teich bietet Kühle. Herbst und Winter haben einen intimen Charme mit den Farben der Blätter und dem warmen Museum.
Nach dem Garten das Wunder
Der Botanische Garten befindet sich weniger als 100 Meter von der Piazza dei Miracoli entfernt, wo Sie den Schiefen Turm, den Dom, das Baptisterium und den Camposanto bewundern können. Nutzen Sie die Gelegenheit, das Museo delle Sinopie oder das Museo dell’Opera del Duomo zu besuchen. Eine perfekte Route für einen Tag zwischen Natur und Kunst.
Nach dem Garten das Wunder
Der Botanische Garten befindet sich weniger als 100 Meter von der Piazza dei Miracoli entfernt, wo Sie den Schiefen Turm, den Dom, das Baptisterium und den Camposanto bewundern können. Nutzen Sie die Gelegenheit, das Museo delle Sinopie oder das Museo dell’Opera del Duomo zu besuchen. Eine perfekte Route für einen Tag zwischen Natur und Kunst.