Palazzo Agostini, auch bekannt als Palazzo dell’Ussero, ist ein Meisterwerk der gotischen Zivilarchitektur im Herzen von Pisa. Seine charakteristische Backsteinfassade, verziert mit Wappen und Pflanzenmotiven, macht es am Lungarno unverwechselbar. Im Inneren verbergen sich zwei Juwelen: das Caffè dell’Ussero, ein historischer Treffpunkt seit 1775, und das Cinema Lumière, eines der ältesten noch betriebenen Kinos Italiens.
• Backsteinfassade mit heraldischen und pflanzlichen Elementen, ein einzigartiges Beispiel gotischer Zivilarchitektur.
• Caffè dell’Ussero: gegründet 1775, besucht von Wissenschaftlern und Intellektuellen wie Carducci und Pound.
• Cinema Lumière: Filmvorführungen seit 1899, erster Tonfilmversuch 1906.
• Hängender Garten mit Zitrusbäumen, bereits im 15. Jahrhundert erwähnt, eine Seltenheit im historischen Zentrum.
Evokativer Einstieg
Am Lungarno Pacinotti, zwischen den Palästen von Pisa, sticht einer sofort ins Auge: der Palazzo Agostini mit seiner rötlichen, verzierten Backsteinfassade. Er ist nicht nur gotische Zivilarchitektur – er ist eine Schatztruhe, die ein historisches Café aus dem Jahr 1775 und eines der ältesten Kinos Italiens beherbergt. Hier einzutreten ist wie ein Sprung in die Vergangenheit, während das Leben von Pisa um einen herum fließt.
Evokativer Einstieg
Am Lungarno Pacinotti, zwischen den Palästen von Pisa, sticht einer sofort ins Auge: der Palazzo Agostini mit seiner rötlichen, verzierten Backsteinfassade. Er ist nicht nur gotische Zivilarchitektur – er ist eine Schatztruhe, die ein historisches Café aus dem Jahr 1775 und eines der ältesten Kinos Italiens beherbergt. Hier einzutreten ist wie ein Sprung in die Vergangenheit, während das Leben von Pisa um einen herum fließt.
Historische Notizen
Der Palast wurde im
14. Jahrhundert von der Familie Astajo erbaut, indem sie bereits bestehende Wohntürme vereinte. Im Jahr
1496 ging er an die Seidenhändler Agostini über, denen er noch heute gehört. Im Erdgeschoss öffnete
1775 das Caffè dell’Ussero, ein Treffpunkt für Wissenschaftler und Literaten.
1905 entstand das Cinema Lumière, eines der ersten Kinos in Italien. Heute beherbergt der Palast die Accademia Nazionale dell’Ussero.
- 14. Jh. – Bau des Palastes
- 1496 – Erwerb durch die Agostini
- 1775 – Eröffnung des Caffè dell’Ussero
- 1839 – Erster Kongress italienischer Wissenschaftler
- 1905 – Eröffnung des Cinema Lumière
Historische Notizen
Der Palast wurde im
14. Jahrhundert von der Familie Astajo erbaut, indem sie bereits bestehende Wohntürme vereinte. Im Jahr
1496 ging er an die Seidenhändler Agostini über, denen er noch heute gehört. Im Erdgeschoss öffnete
1775 das Caffè dell’Ussero, ein Treffpunkt für Wissenschaftler und Literaten.
1905 entstand das Cinema Lumière, eines der ersten Kinos in Italien. Heute beherbergt der Palast die Accademia Nazionale dell’Ussero.
- 14. Jh. – Bau des Palastes
- 1496 – Erwerb durch die Agostini
- 1775 – Eröffnung des Caffè dell’Ussero
- 1839 – Erster Kongress italienischer Wissenschaftler
- 1905 – Eröffnung des Cinema Lumière
Gotisches Juwel aus Terrakotta
Die Fassade ist ein Meisterwerk: fünf Pfeiler, verkleidet mit dekorativen Platten mit Wappen und pflanzlichen Motiven, Biforien und Triforien aus Marmor. Die ziegelrote Farbe stammt von der gekonnten Verwendung von Terrakotta, typisch für die pisaische Gotik. Schauen Sie genau hin: Der Palast neigt sich leicht nach rechts, aufgrund des nachgebenden Bodens. Eine Unvollkommenheit, die ihn noch faszinierender macht.
Gotisches Juwel aus Terrakotta
Die Fassade ist ein Meisterwerk: fünf Pfeiler, verkleidet mit dekorativen Platten mit Wappen und pflanzlichen Motiven, Biforien und Triforien aus Marmor. Die ziegelrote Farbe stammt von der gekonnten Verwendung von Terrakotta, typisch für die pisaische Gotik. Schauen Sie genau hin: Der Palast neigt sich leicht nach rechts, aufgrund des nachgebenden Bodens. Eine Unvollkommenheit, die ihn noch faszinierender macht.
Das Caffè dell’Ussero: Geschichte in der Tasse
Im Caffè dell’Ussero einzukehren ist wie in der Geschichte Platz zu nehmen: Hier trafen sich Carducci, Montanelli, Ciampi und viele andere. Der Name? Stammt von ‘ussero’, auf Toskanisch ‘Husar’. Heute ist es ein historisches Lokal, betrieben von der Accademia Nazionale dell’Ussero. Gönnen Sie sich einen Kaffee oder einen Aperitif und betrachten Sie die antiken Einrichtungsgegenstände. Die Zeit scheint stillzustehen.
Das Caffè dell’Ussero: Geschichte in der Tasse
Im Caffè dell’Ussero einzukehren ist wie in der Geschichte Platz zu nehmen: Hier trafen sich Carducci, Montanelli, Ciampi und viele andere. Der Name? Stammt von ‘ussero’, auf Toskanisch ‘Husar’. Heute ist es ein historisches Lokal, betrieben von der Accademia Nazionale dell’Ussero. Gönnen Sie sich einen Kaffee oder einen Aperitif und betrachten Sie die antiken Einrichtungsgegenstände. Die Zeit scheint stillzustehen.
Cinema Lumière: Das älteste Kino Italiens
Im hinteren Teil des Palastes, mit Eingang vom Vicolo dei Tidi, befindet sich das Cinema Lumière – es gilt als das älteste noch betriebene Kino Italiens. Die Vorführungen begannen 1899 im Billardsaal des Cafés, dann zog es 1905 hierher. Noch heute werden Filme gezeigt, mit einer intimen und vintage Atmosphäre. Ein einzigartiges Erlebnis für Filmliebhaber.
Cinema Lumière: Das älteste Kino Italiens
Im hinteren Teil des Palastes, mit Eingang vom Vicolo dei Tidi, befindet sich das Cinema Lumière – es gilt als das älteste noch betriebene Kino Italiens. Die Vorführungen begannen 1899 im Billardsaal des Cafés, dann zog es 1905 hierher. Noch heute werden Filme gezeigt, mit einer intimen und vintage Atmosphäre. Ein einzigartiges Erlebnis für Filmliebhaber.
Warum es sich lohnt
Drei gute Gründe: die gotische Architektur, einzigartig in der Toskana, mit ihren Terrakotta-Dekorationen; das Caffè dell’Ussero, wo man in historischer Atmosphäre einen Kaffee genießen kann; und das Cinema Lumière für eine Vorführung in einem hundertjährigen Saal. Ein Ort, der drei verschiedene Erlebnisse in einem einzigen Palast vereint.
Warum es sich lohnt
Drei gute Gründe: die gotische Architektur, einzigartig in der Toskana, mit ihren Terrakotta-Dekorationen; das Caffè dell’Ussero, wo man in historischer Atmosphäre einen Kaffee genießen kann; und das Cinema Lumière für eine Vorführung in einem hundertjährigen Saal. Ein Ort, der drei verschiedene Erlebnisse in einem einzigen Palast vereint.
Wann besuchen?
Die beste Zeit? Am späten Nachmittag, wenn die tief stehende Sonne die Backsteinfassade beleuchtet und ihre Farben hervorhebt. Dann, vor dem Abendessen, machen Sie Halt im Caffè dell’Ussero für einen Aperitif mit Blick auf den Lungarno. Im Herbst, mit dem weichen Licht, ist es noch eindrucksvoller.
Wann besuchen?
Die beste Zeit? Am späten Nachmittag, wenn die tief stehende Sonne die Backsteinfassade beleuchtet und ihre Farben hervorhebt. Dann, vor dem Abendessen, machen Sie Halt im Caffè dell’Ussero für einen Aperitif mit Blick auf den Lungarno. Im Herbst, mit dem weichen Licht, ist es noch eindrucksvoller.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt, entlang des Lungarno, finden Sie weitere historische Paläste wie den Palazzo Blu (mit temporären Ausstellungen) und das Museo Nazionale di San Matteo (mit mittelalterlichen Skulpturen). Aber verpassen Sie nicht die Piazza dei Miracoli mit dem schiefen Turm: ein Fußweg, der gotische Zivilarchitektur und Romanik vereint.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt, entlang des Lungarno, finden Sie weitere historische Paläste wie den Palazzo Blu (mit temporären Ausstellungen) und das Museo Nazionale di San Matteo (mit mittelalterlichen Skulpturen). Aber verpassen Sie nicht die Piazza dei Miracoli mit dem schiefen Turm: ein Fußweg, der gotische Zivilarchitektur und Romanik vereint.