Villa Piccolo, auf den Hügeln von Capo d’Orlando gelegen, ist ein historisches Anwesen aus dem späten 19. Jahrhundert, das den Brüdern Lucio, Casimiro und Agata Giovanna Piccolo als Zuflucht diente. Hier verbrachte ihr Cousin Giuseppe Tomasi di Lampedusa die Sommer und schrieb einige Seiten des Gattopardo. Heute ist es ein Museum, das Möbel, magische Aquarelle, eine reiche Bibliothek und einen 20 Hektar großen Park bewahrt.
4 Dinge, die man nicht verpassen sollte:
– Gästezimmer: wo Tomasi di Lampedusa wohnte
– Magische Aquarelle von Casimiro Piccolo mit fantastischen Motiven
– Hunde-Friedhof: 35 Gräber für Haustiere im Schatten einer jahrhundertealten Kiefer
– Botanischer Garten mit seltenen Arten, wie der Puya berteroniana, die einzigartig in Europa ist.
Willkommen in der Villa Piccolo
Wenn ich Ihnen Villa Piccolo sage, sagt Ihnen das vielleicht nichts. Aber wenn ich Ihnen erzähle, dass man hier die Luft des Gattopardo atmet, ändert sich die Neugier. Diese Villa, wenige Kilometer von Capo d’Orlando entfernt, ist ein verstecktes Juwel: ein Hausmuseum, das wie in der Zeit eingefroren scheint. Beim Eintreten werden Sie das Gefühl haben, die Schwelle einer anderen Epoche zu überschreiten. Zwischen märchenhaften Aquarellen, einem Park, der wie aus einem Traum wirkt, und einem Hunde-Friedhof – ja, richtig gehört – hat der Ort einen einzigartigen Charme. Es ist das Refugium der Brüder Piccolo, einer Familie von Künstlern und Träumern, die dieses Anwesen zu einem magischen Ort gemacht haben. Machen Sie sich bereit, ein Stück Sizilien zu entdecken, das Sie in traditionellen Reiseführern nicht finden werden.
Willkommen in der Villa Piccolo
Wenn ich Ihnen Villa Piccolo sage, sagt Ihnen das vielleicht nichts. Aber wenn ich Ihnen erzähle, dass man hier die Luft des Gattopardo atmet, ändert sich die Neugier. Diese Villa, wenige Kilometer von Capo d’Orlando entfernt, ist ein verstecktes Juwel: ein Hausmuseum, das wie in der Zeit eingefroren scheint. Beim Eintreten werden Sie das Gefühl haben, die Schwelle einer anderen Epoche zu überschreiten. Zwischen märchenhaften Aquarellen, einem Park, der wie aus einem Traum wirkt, und einem Hunde-Friedhof – ja, richtig gehört – hat der Ort einen einzigartigen Charme. Es ist das Refugium der Brüder Piccolo, einer Familie von Künstlern und Träumern, die dieses Anwesen zu einem magischen Ort gemacht haben. Machen Sie sich bereit, ein Stück Sizilien zu entdecken, das Sie in traditionellen Reiseführern nicht finden werden.
Die Geschichte in wenigen Zeilen
Die Villa wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, aber ihre wahre Geschichte beginnt in den frühen 1920er Jahren, als die Baronin Teresa Tasca Filangeri di Cutò mit ihren Kindern Lucio, Casimiro und Agata Giovanna hierher zog und das gesellschaftliche Leben Palermos verließ. Die drei Geschwister, die als
„letzte Gattopardi“ bezeichnet wurden, führten ein zurückgezogenes Leben und pflegten Kunst, Poesie und Botanik. Lucio wurde ein berühmter Dichter, Casimiro ein okkultistischer Maler, Agata eine Botanikerin. Die Villa beherbergte oft ihren Cousin Giuseppe Tomasi di Lampedusa, der hier einen Teil seines Meisterwerks schrieb. Nach ihrem Tod gründete Casimiro 1970 die Stiftung, um das Erbe zu bewahren. Hier die Schlüsselmomente:
- 1920: Die Familie lässt sich in der Villa Piccolo nieder
- 1969: Lucio Piccolo stirbt
- 1970: Gründung der Fondazione Piccolo
- 1974: Agata Giovanna stirbt
- Heute: Hausmuseum, für die Öffentlichkeit zugänglich
Die Geschichte in wenigen Zeilen
Die Villa wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, aber ihre wahre Geschichte beginnt in den frühen 1920er Jahren, als die Baronin Teresa Tasca Filangeri di Cutò mit ihren Kindern Lucio, Casimiro und Agata Giovanna hierher zog und das gesellschaftliche Leben Palermos verließ. Die drei Geschwister, die als
„letzte Gattopardi“ bezeichnet wurden, führten ein zurückgezogenes Leben und pflegten Kunst, Poesie und Botanik. Lucio wurde ein berühmter Dichter, Casimiro ein okkultistischer Maler, Agata eine Botanikerin. Die Villa beherbergte oft ihren Cousin Giuseppe Tomasi di Lampedusa, der hier einen Teil seines Meisterwerks schrieb. Nach ihrem Tod gründete Casimiro 1970 die Stiftung, um das Erbe zu bewahren. Hier die Schlüsselmomente:
- 1920: Die Familie lässt sich in der Villa Piccolo nieder
- 1969: Lucio Piccolo stirbt
- 1970: Gründung der Fondazione Piccolo
- 1974: Agata Giovanna stirbt
- Heute: Hausmuseum, für die Öffentlichkeit zugänglich
Zwischen magischen Aquarellen und Räumen der Vergangenheit
Beim Betreten der Villa bleibt die Zeit stehen. Jedes Zimmer erzählt eine Geschichte. Casimiros Zimmer ist voller Fotografien, Paletten und seiner berühmten ‘Magischen Aquarelle’: Zwerge, Feen und Elementargeister, geboren aus seiner Leidenschaft für das Okkulte. Das von Agata Giovanna bewahrt Stickereien und ihre botanischen Studien auf, mit einer Kopie des Buches über die Puya berteroniana, eine seltene Andenpflanze, die im Park wächst. Der Speisesaal ist immer für die Mutter Teresa gedeckt. Aber das Highlight ist das Gästezimmer, in dem Giuseppe Tomasi di Lampedusa schlief: Es heißt, dass er hier einige Seiten des Gattopardo geschrieben habe. Nach seinem Tod war es Lucio, der das Manuskript an Mondadori schickte. Eine Atmosphäre, die einen Teil der Geschichte fühlen lässt.
Zwischen magischen Aquarellen und Räumen der Vergangenheit
Beim Betreten der Villa bleibt die Zeit stehen. Jedes Zimmer erzählt eine Geschichte. Casimiros Zimmer ist voller Fotografien, Paletten und seiner berühmten ‘Magischen Aquarelle’: Zwerge, Feen und Elementargeister, geboren aus seiner Leidenschaft für das Okkulte. Das von Agata Giovanna bewahrt Stickereien und ihre botanischen Studien auf, mit einer Kopie des Buches über die Puya berteroniana, eine seltene Andenpflanze, die im Park wächst. Der Speisesaal ist immer für die Mutter Teresa gedeckt. Aber das Highlight ist das Gästezimmer, in dem Giuseppe Tomasi di Lampedusa schlief: Es heißt, dass er hier einige Seiten des Gattopardo geschrieben habe. Nach seinem Tod war es Lucio, der das Manuskript an Mondadori schickte. Eine Atmosphäre, die einen Teil der Geschichte fühlen lässt.
Der verzauberte Park und der Hunde-Friedhof
Der Park der Villa Piccolo ist ein kleines Eden. Auf über 20 Hektar pflanzte Agata Giovanna seltene Arten wie die Puya berteroniana, die einzige in Europa, und eine Glyzinienlaube, die Sie bis zum Ende begleitet. Was aber am meisten verblüfft, ist der Hundefriedhof: 35 Gräber, die den Haustieren der Familie gewidmet sind, mit vollständigen Epitaphen. Eine Idee aus der englischen Tradition, die hier perfekt integriert wirkt. Es gibt auch die ‘Pinie von Lampedusa’, eine große Strandkiefer, unter der Tomasi und Lucio gerne saßen und plauderten. Der Garten ist eine Explosion mediterraner Düfte, mit Seerosenteichen und Zitrusgärten ringsum. Hier zu spazieren ist wie in einem Gemälde zu wandeln.
Der verzauberte Park und der Hunde-Friedhof
Der Park der Villa Piccolo ist ein kleines Eden. Auf über 20 Hektar pflanzte Agata Giovanna seltene Arten wie die Puya berteroniana, die einzige in Europa, und eine Glyzinienlaube, die Sie bis zum Ende begleitet. Was aber am meisten verblüfft, ist der Hundefriedhof: 35 Gräber, die den Haustieren der Familie gewidmet sind, mit vollständigen Epitaphen. Eine Idee aus der englischen Tradition, die hier perfekt integriert wirkt. Es gibt auch die ‘Pinie von Lampedusa’, eine große Strandkiefer, unter der Tomasi und Lucio gerne saßen und plauderten. Der Garten ist eine Explosion mediterraner Düfte, mit Seerosenteichen und Zitrusgärten ringsum. Hier zu spazieren ist wie in einem Gemälde zu wandeln.
Drei gute Gründe, sie nicht zu verpassen
Erstens: die Verbindung zum Gattopardo. Wenn Sie den Roman lieben, ist es ein einzigartiges Erlebnis, durch die Räume zu gehen, in denen Tomasi schrieb. Zweitens: die künstlerische und okkulte Seele von Casimiro. Seine Aquarelle sind visionäre Kunstwerke, die Sie sonst nirgendwo finden. Drittens: der Park und der Hunde-Friedhof. Ein lustiges und bewegendes Erlebnis, das die intimste Seite der Familie enthüllt. Außerdem liegt die Villa abseits der Massentourismus-Pfade: Man besichtigt sie in Ruhe und kann den Freiwilligen der Stiftung Fragen stellen. Kurz gesagt, ein Sprung in die authentischste Seele Siziliens.
Drei gute Gründe, sie nicht zu verpassen
Erstens: die Verbindung zum Gattopardo. Wenn Sie den Roman lieben, ist es ein einzigartiges Erlebnis, durch die Räume zu gehen, in denen Tomasi schrieb. Zweitens: die künstlerische und okkulte Seele von Casimiro. Seine Aquarelle sind visionäre Kunstwerke, die Sie sonst nirgendwo finden. Drittens: der Park und der Hunde-Friedhof. Ein lustiges und bewegendes Erlebnis, das die intimste Seite der Familie enthüllt. Außerdem liegt die Villa abseits der Massentourismus-Pfade: Man besichtigt sie in Ruhe und kann den Freiwilligen der Stiftung Fragen stellen. Kurz gesagt, ein Sprung in die authentischste Seele Siziliens.
Der richtige Zeitpunkt für einen Besuch
Wenn Sie den Park in seiner ganzen Pracht genießen möchten, empfehle ich Ihnen den Frühling, wenn die Zitrusbäume blühen und die Glyzinien die Luft parfümieren. Auch der Herbst ist schön mit den warmen Farben der Blätter. Aber die Villa hat zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. Die Tageszeit? Der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, wenn das Licht durch die Bäume fällt und Schattenspiele auf den Aquarellen erzeugt. Vermeiden Sie wenn möglich das Wochenende – sonntags ist geschlossen – und überprüfen Sie die Öffnungszeiten auf der Website. Ein Tipp: Nehmen Sie sich die Zeit, beeilen Sie sich nicht. Jede Ecke verdient es, genossen zu werden.
Der richtige Zeitpunkt für einen Besuch
Wenn Sie den Park in seiner ganzen Pracht genießen möchten, empfehle ich Ihnen den Frühling, wenn die Zitrusbäume blühen und die Glyzinien die Luft parfümieren. Auch der Herbst ist schön mit den warmen Farben der Blätter. Aber die Villa hat zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. Die Tageszeit? Der frühe Morgen oder der späte Nachmittag, wenn das Licht durch die Bäume fällt und Schattenspiele auf den Aquarellen erzeugt. Vermeiden Sie wenn möglich das Wochenende – sonntags ist geschlossen – und überprüfen Sie die Öffnungszeiten auf der Website. Ein Tipp: Nehmen Sie sich die Zeit, beeilen Sie sich nicht. Jede Ecke verdient es, genossen zu werden.
Was man nach dem Besuch sehen sollte
Nachdem Sie die Magie der Villa Piccolo aufgesogen haben, machen Sie einen Abstecher nach Capo d’Orlando: Die Uferpromenade ist lebendig und die Altstadt bewahrt Adelspaläste und die Chiesa Madre. Wenn Sie Lust auf etwas Meer haben, sind die Strände nur wenige Minuten entfernt. Ein weiteres unverzichtbares Ziel ist das Santuario di Tindari mit seiner Statue der Schwarzen Madonna und einem atemberaubenden Blick aufs Meer. Oder, für Naturliebhaber, bietet der Parco dei Nebrodi Wanderwege und unberührte Wälder. Aber keine Sorge: Die Villa Piccolo wird Ihnen im Herzen bleiben und Sie werden sich nach einer Rückkehr sehnen.
Was man nach dem Besuch sehen sollte
Nachdem Sie die Magie der Villa Piccolo aufgesogen haben, machen Sie einen Abstecher nach Capo d’Orlando: Die Uferpromenade ist lebendig und die Altstadt bewahrt Adelspaläste und die Chiesa Madre. Wenn Sie Lust auf etwas Meer haben, sind die Strände nur wenige Minuten entfernt. Ein weiteres unverzichtbares Ziel ist das Santuario di Tindari mit seiner Statue der Schwarzen Madonna und einem atemberaubenden Blick aufs Meer. Oder, für Naturliebhaber, bietet der Parco dei Nebrodi Wanderwege und unberührte Wälder. Aber keine Sorge: Die Villa Piccolo wird Ihnen im Herzen bleiben und Sie werden sich nach einer Rückkehr sehnen.