Der Elefantenturm, 1307 vom pisanischen Architekten Giovanni Capula erbaut, ist einer der am besten erhaltenen mittelalterlichen Türme Cagliaris. Mit 42 Metern Höhe erhebt er sich im Castello-Viertel und bietet eine 360°-Sicht auf die Stadt und den Golf der Engel. Für nur 3€ Eintritt kannst du die vier Stockwerke erklimmen und die Elefantenstatue aus nächster Nähe betrachten, die dem Turm seinen Namen gibt.
– 42 Meter hoch im pisanischen Stil mit hölzernen Wehrgängen.
– Elefantenstatue und mittelalterliche Wappen an der Fassade.
– Kosten: 3€ regulär, Öffnungszeiten variieren (Sommer und Winter).
– Restaurierung läuft mit 400.000€ zur Aufwertung des Denkmals.
Einführung
Der Elefantenturm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Cagliari, ein pisanischer Turm, der wie aus einem Geschichtsbuch zu stammen scheint. Mit einer Höhe von bis zu 42 Metern auf der Seite der Via Cammino Nuovo bietet er einen 360°-Blick auf die Stadt und den Golf der Engel. Der Aufstieg über die vier Stockwerke auf hölzernen Treppenabsätzen mag mühsam sein, aber das finale Schauspiel belohnt jede Mühe. Und dann ist da noch sie, die Elefantenstatue aus Kalkstein, die seit Jahrhunderten über den Eingang wacht. Ein Ticket für nur 3 € für einen Tauchgang ins Mittelalter.
Einführung
Der Elefantenturm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Cagliari, ein pisanischer Turm, der wie aus einem Geschichtsbuch zu stammen scheint. Mit einer Höhe von bis zu 42 Metern auf der Seite der Via Cammino Nuovo bietet er einen 360°-Blick auf die Stadt und den Golf der Engel. Der Aufstieg über die vier Stockwerke auf hölzernen Treppenabsätzen mag mühsam sein, aber das finale Schauspiel belohnt jede Mühe. Und dann ist da noch sie, die Elefantenstatue aus Kalkstein, die seit Jahrhunderten über den Eingang wacht. Ein Ticket für nur 3 € für einen Tauchgang ins Mittelalter.
Historische Anmerkungen
Erbaut im Jahr
1307 nach einem Entwurf des aus Cagliari stammenden Architekten
Giovanni Capula, war der Turm Teil der pisanischen Befestigungen zur Verteidigung des Viertels Castello. Nach der aragonesischen Herrschaft (1323–27) wurde er geschlossen und in ein Lagerhaus umgewandelt, später ab dem 19. Jahrhundert als Gefängnis genutzt. Eine Restaurierung im Jahr 1906 stellte sein ursprüngliches Aussehen wieder her. Heute ist er besichtigbar und bewahrt noch die Inschrift von Capula: „nunquam in suis operibus inventus sinister“.
- 1217: Baubeginn der pisanischen Mauern
- 1307: Fertigstellung des Elefantenturms
- 1323–1327: Ankunft der Aragonesen, Umbau des Turms
- 19. Jahrhundert: Nutzung als Gefängnis
- 1906: vollständige Restaurierung
Historische Anmerkungen
Erbaut im Jahr
1307 nach einem Entwurf des aus Cagliari stammenden Architekten
Giovanni Capula, war der Turm Teil der pisanischen Befestigungen zur Verteidigung des Viertels Castello. Nach der aragonesischen Herrschaft (1323–27) wurde er geschlossen und in ein Lagerhaus umgewandelt, später ab dem 19. Jahrhundert als Gefängnis genutzt. Eine Restaurierung im Jahr 1906 stellte sein ursprüngliches Aussehen wieder her. Heute ist er besichtigbar und bewahrt noch die Inschrift von Capula: „nunquam in suis operibus inventus sinister“.
- 1217: Baubeginn der pisanischen Mauern
- 1307: Fertigstellung des Elefantenturms
- 1323–1327: Ankunft der Aragonesen, Umbau des Turms
- 19. Jahrhundert: Nutzung als Gefängnis
- 1906: vollständige Restaurierung
Architektur und Details
Der Turm hat drei geschlossene Seiten im pisanischen Stil und eine vierte offene Seite mit 17 Schießscharten zur Kontrolle der Zugangswege. Er besteht aus weißem Bonaria-Kalkstein, dem „harten Stein“ von Cagliari. Im Inneren verfügen die vier Stockwerke über Holz-Zwischenböden, die in den 1980er Jahren rekonstruiert wurden. An der Südfassade, über dem Eingangsbogen, ragt die Elefantenskulptur hervor, das Symbol des Turms. Bemerkenswert sind auch die Wappen der pisanischen Kastellane und die 35 steinernen Konsolen, die die alte hölzerne Balkonbrüstung stützten.
Architektur und Details
Der Turm hat drei geschlossene Seiten im pisanischen Stil und eine vierte offene Seite mit 17 Schießscharten zur Kontrolle der Zugangswege. Er besteht aus weißem Bonaria-Kalkstein, dem „harten Stein“ von Cagliari. Im Inneren verfügen die vier Stockwerke über Holz-Zwischenböden, die in den 1980er Jahren rekonstruiert wurden. An der Südfassade, über dem Eingangsbogen, ragt die Elefantenskulptur hervor, das Symbol des Turms. Bemerkenswert sind auch die Wappen der pisanischen Kastellane und die 35 steinernen Konsolen, die die alte hölzerne Balkonbrüstung stützten.
Die Aussicht und das Erlebnis
Bis zur Terrasse hinaufzusteigen – auch wenn der Zugang heute auf ein Drittel beschränkt ist – ist eine Erfahrung, die ich jedem empfehle. Von dort oben umfasst man ganz Cagliari: vom Castello-Viertel bis zum Meer, bis zum Golf der Engel. Die Luft ist oft frisch und still, perfekt zum Fotografieren. Im Winter färbt der Sonnenuntergang die Häuser orange, im Sommer brennt die Sonne, aber die Brise hilft. Der Turm ist nicht riesig, aber seine Lage macht ihn zu einem einzigartigen Aussichtspunkt auf die Stadt.
Die Aussicht und das Erlebnis
Bis zur Terrasse hinaufzusteigen – auch wenn der Zugang heute auf ein Drittel beschränkt ist – ist eine Erfahrung, die ich jedem empfehle. Von dort oben umfasst man ganz Cagliari: vom Castello-Viertel bis zum Meer, bis zum Golf der Engel. Die Luft ist oft frisch und still, perfekt zum Fotografieren. Im Winter färbt der Sonnenuntergang die Häuser orange, im Sommer brennt die Sonne, aber die Brise hilft. Der Turm ist nicht riesig, aber seine Lage macht ihn zu einem einzigartigen Aussichtspunkt auf die Stadt.
Warum es besuchen
Erstens: der Preis. Für nur 3€ (ermäßigt 2€) erhält man Zugang zu einem Stück mittelalterlicher Geschichte. Zweitens: die Aussicht. Nur wenige Orte in Cagliari bieten eine so weite und eindrucksvolle Perspektive. Drittens: es liegt im Herzen von Castello, dem ältesten Viertel: nach dem Besuch kann man durch Gassen, Geschäfte und zur Kathedrale schlendern. Kurzum, es ist ein kurzer aber intensiver Stopp, der jede Stadttour bereichert.
Warum es besuchen
Erstens: der Preis. Für nur 3€ (ermäßigt 2€) erhält man Zugang zu einem Stück mittelalterlicher Geschichte. Zweitens: die Aussicht. Nur wenige Orte in Cagliari bieten eine so weite und eindrucksvolle Perspektive. Drittens: es liegt im Herzen von Castello, dem ältesten Viertel: nach dem Besuch kann man durch Gassen, Geschäfte und zur Kathedrale schlendern. Kurzum, es ist ein kurzer aber intensiver Stopp, der jede Stadttour bereichert.
Wann reisen?
Die beste Zeit ist am späten Nachmittag, wenn die tief stehende Sonne den weißen Stein erhellt und das Meer golden erscheint. Im Sommer meiden Sie die Mittagsstunden, da es im Inneren heiß werden kann und der Aufstieg anstrengend ist. Im Winter schenkt ein klarer Nachmittag unglaubliche Farben. Der Turm ist ganzjährig geöffnet (im Winter verkürzte Öffnungszeiten, bis 17:00 Uhr), sodass Sie es ruhig angehen lassen können.
Wann reisen?
Die beste Zeit ist am späten Nachmittag, wenn die tief stehende Sonne den weißen Stein erhellt und das Meer golden erscheint. Im Sommer meiden Sie die Mittagsstunden, da es im Inneren heiß werden kann und der Aufstieg anstrengend ist. Im Winter schenkt ein klarer Nachmittag unglaubliche Farben. Der Turm ist ganzjährig geöffnet (im Winter verkürzte Öffnungszeiten, bis 17:00 Uhr), sodass Sie es ruhig angehen lassen können.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der Torre di San Pancrazio, der Zwilling des Torre dell’Elefante, der ebenfalls für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Ein absolutes Muss ist auch die Cattedrale di Santa Maria mit ihrer barocken Fassade und dem Kreuzgang. Wenn Sie mehr Zeit haben, spazieren Sie auf dem Bastione Saint Remy für eine weitere spektakuläre Aussicht. Alles ist zu Fuß im Labyrinth der Gassen des Viertels Castello erreichbar.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der Torre di San Pancrazio, der Zwilling des Torre dell’Elefante, der ebenfalls für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Ein absolutes Muss ist auch die Cattedrale di Santa Maria mit ihrer barocken Fassade und dem Kreuzgang. Wenn Sie mehr Zeit haben, spazieren Sie auf dem Bastione Saint Remy für eine weitere spektakuläre Aussicht. Alles ist zu Fuß im Labyrinth der Gassen des Viertels Castello erreichbar.