Palazzo Chiericati ist eines der Meisterwerke von Andrea Palladio und beherbergt heute das Museo Civico von Vicenza. Es beherbergt eine reiche Gemäldegalerie mit über 35.000 Werken vom 13. bis zum 20. Jahrhundert, mit Meisterwerken von Paolo Veneziano, Cima da Conegliano, Veronese und Tiepolo. Die Architektur ist ein einzigartiges Beispiel für die Verschmelzung eines Stadtpalastes mit einer Vorstadtvilla, mit einem Säulenportikus im Erdgeschoss und seitlichen Loggien im Piano Nobile.
– Palladianische Architektur: Fassade auf einem Podium mit Portikus und Loggien, seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe.
– Kunstsammlungen: Gemälde, Skulpturen und Grafiken, mit Werken vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.
– Renaissance-Fresken: Räume, die von Brusasorzi, Zelotti und anderen dekoriert wurden, mit Stuckarbeiten und Grotesken.
– Untergeschoss: mittelalterliche Dienstbotenräume, der Roggia del Collo und Keller, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Veranstaltungen in der Umgebung

Der von Andrea Palladio entworfene Palazzo Chiericati in Vicenza beherbergt das Museo Civico mit Werken vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert. Bewundern Sie Renaissance-Fresken und die venezianische Kunstsammlung in einem der UNESCO-Paläste der Stadt.
- Corso Andrea Palladio, Vicenza (VI)
- In Google Maps öffnen
- Auf Google Bilder ansehen Palazzo Chiericati a Vicenza
Wissenswertes
Palazzo Chiericati: ein Meisterwerk, das dir den Atem raubt
Von der Adelsresidenz zum Museum: eine jahrhundertealte Geschichte
- 1550: Palladio entwirft den Palast für Girolamo Chiericati.
- 1551-1557: Erste Arbeiten, dann unterbrochen.
- 17. Jahrhundert: Vollendet von Carlo und Giacomo Borella.
- 1839: Von der Stadt erworben.
- 1855: Eröffnung des Städtischen Museums.
- 1994: Zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Architektur und Fresken: eine Reise zwischen Loggien und Mythen
Pinacoteca: Von Paolo Veneziano bis Tiepolo
Drei gute Gründe, es auf die Agenda zu setzen
Der perfekte Zeitpunkt für einen Besuch
Sehenswertes in der Umgebung
Routen in der Umgebung
💡 Vielleicht wusstest du nicht, dass…
Eine kuriose Anekdote: Während des Baus erhielt der Auftraggeber Girolamo Chiericati vom Großen Rat die Erlaubnis, einen öffentlichen Portikus im Erdgeschoss zu errichten, wobei er einen Teil der Privatsphäre für eine offenere Architektur opferte. Heute kann man bei einem Besuch des Untergeschosses die Überreste der alten ‘casette Chiericati’ aus dem 14. Jahrhundert und die Roggia del Collo bewundern, einen unter dem Gebäude kanalisierten Arm des Bacchiglione, der von der ursprünglichen Hafenfunktion des Platzes zeugt.






