Palazzo Rosso ist ein barockes Wohnmuseum im Herzen von Genua, Teil der UNESCO-Welterbestätte Palazzi dei Rolli. Erbaut zwischen 1671 und 1677 für die Brüder Brignole Sale, bewahrt es Fresken von Piola und De Ferrari sowie eine Gemäldesammlung mit Meisterwerken des 16. bis 18. Jahrhunderts. Besuchbar mit einem Kombi-Ticket, das auch den Palazzo Bianco und den Palazzo Tursi umfasst.
– Barocke Fresken in den Jahreszeitensälen und der Loggia delle Rovine.
– Gemäldesammlung Brignole-Sale mit Werken von Dürer, Van Dyck, Veronese und Guido Reni.
– Panoramaterrasse mit 360°-Blick über Genua.
– Kabinett für Zeichnungen und Drucke mit 10.000 Zeichnungen und 7.000 Stichen.
Einführung: Ein Sprung in das genuesische Barock
Der Palazzo Rosso mit seiner purpurroten Fassade ist einer dieser Orte, die einen schon beim Eintreten sprachlos machen. An der Via Garibaldi gelegen, gehört der Palast zu den Museen der Strada Nuova, UNESCO-Weltkulturerbe. Hier ist jeder Raum ein Triumph barocker Fresken, vergoldeter Stuckarbeiten und Gemälde von Meistern wie Van Dyck und Veronese. Durch die Räume zu gehen ist wie ein Sprung zurück ins 17. Jahrhundert, als die Familie Brignole-Sale Botschafter und Adlige empfing. Es ist kein kaltes Museum: Man spürt noch die Atmosphäre eines bewohnten Hauses, mit originalem Mobiliar und jener Panoramaterrasse, die einen in Genua verlieben lässt. Machen Sie sich auf staunende Blicke gefasst.
Einführung: Ein Sprung in das genuesische Barock
Der Palazzo Rosso mit seiner purpurroten Fassade ist einer dieser Orte, die einen schon beim Eintreten sprachlos machen. An der Via Garibaldi gelegen, gehört der Palast zu den Museen der Strada Nuova, UNESCO-Weltkulturerbe. Hier ist jeder Raum ein Triumph barocker Fresken, vergoldeter Stuckarbeiten und Gemälde von Meistern wie Van Dyck und Veronese. Durch die Räume zu gehen ist wie ein Sprung zurück ins 17. Jahrhundert, als die Familie Brignole-Sale Botschafter und Adlige empfing. Es ist kein kaltes Museum: Man spürt noch die Atmosphäre eines bewohnten Hauses, mit originalem Mobiliar und jener Panoramaterrasse, die einen in Genua verlieben lässt. Machen Sie sich auf staunende Blicke gefasst.
Geschichtlicher Abriss: Von den Brignole-Sale zur Stadt
Erbaut zwischen 1671 und 1677 nach einem Entwurf von Pietro Antonio Corradi, wurde der Palast von den Brüdern Rodolfo und Gio Francesco Brignole-Sale in Auftrag gegeben. Nach Rodolfos Tod vereinte Gio Francesco den Besitz und engagierte die besten Künstler des genuesischen Barocks zur Ausschmückung der Säle. 1874 vermachte die letzte Nachfahrin Maria Brignole-Sale, Herzogin von Galliera, alles der Stadt. Die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs zerstörten einen Teil der Fresken, aber die Restaurierung durch Franco Albini in den 1950er Jahren gab dem Palast seinen Glanz zurück. Heute ist er das Herzstück der Museen der Strada Nuova.
- 1671-1677 – Bau des Palastes
- 1679-1694 – Dekoration der Säle mit Barockfresken
- 1874 – Schenkung an die Stadt Genua
- 1953-1961 – Restaurierung durch Franco Albini
- 2006 – UNESCO-Weltkulturerbe
Geschichtlicher Abriss: Von den Brignole-Sale zur Stadt
Erbaut zwischen 1671 und 1677 nach einem Entwurf von Pietro Antonio Corradi, wurde der Palast von den Brüdern Rodolfo und Gio Francesco Brignole-Sale in Auftrag gegeben. Nach Rodolfos Tod vereinte Gio Francesco den Besitz und engagierte die besten Künstler des genuesischen Barocks zur Ausschmückung der Säle. 1874 vermachte die letzte Nachfahrin Maria Brignole-Sale, Herzogin von Galliera, alles der Stadt. Die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs zerstörten einen Teil der Fresken, aber die Restaurierung durch Franco Albini in den 1950er Jahren gab dem Palast seinen Glanz zurück. Heute ist er das Herzstück der Museen der Strada Nuova.
- 1671-1677 – Bau des Palastes
- 1679-1694 – Dekoration der Säle mit Barockfresken
- 1874 – Schenkung an die Stadt Genua
- 1953-1961 – Restaurierung durch Franco Albini
- 2006 – UNESCO-Weltkulturerbe
Der zweite Piano Nobile: eine Reise in das genuesische Barock
Beim Aufstieg in den zweiten Stock wirst du in einen Triumph von Farben und Illusionen eintauchen. Die Sala dell’Autunno ist ein Meisterwerk: von Gregorio De Ferrari und Domenico Piola freskiert, fühlt es sich an, als wäre man in einem Gemälde. Die Wände sind so gestaltet, dass sie Gemälde von Guido Reni und Veronese hervorheben, die eigens von der Familie erworben wurden. Etwas weiter versetzt dich die Loggia delle Rovine in eine antike römische Stadt, mit künstlichen Ruinen und bemalten Äffchen. Jeder Raum hat ein Thema: die Jahreszeiten, die freien Künste, das Leben des Menschen. Verpasse nicht das Salotto delle Virtù romane mit den Fresken von Lorenzo De Ferrari.
Der zweite Piano Nobile: eine Reise in das genuesische Barock
Beim Aufstieg in den zweiten Stock wirst du in einen Triumph von Farben und Illusionen eintauchen. Die Sala dell’Autunno ist ein Meisterwerk: von Gregorio De Ferrari und Domenico Piola freskiert, fühlt es sich an, als wäre man in einem Gemälde. Die Wände sind so gestaltet, dass sie Gemälde von Guido Reni und Veronese hervorheben, die eigens von der Familie erworben wurden. Etwas weiter versetzt dich die Loggia delle Rovine in eine antike römische Stadt, mit künstlichen Ruinen und bemalten Äffchen. Jeder Raum hat ein Thema: die Jahreszeiten, die freien Künste, das Leben des Menschen. Verpasse nicht das Salotto delle Virtù romane mit den Fresken von Lorenzo De Ferrari.
Die Gemäldesammlung: Von Dürer bis Van Dyck, ein unschätzbarer Schatz
Die Sammlung Brignole-Sale ist eine der reichsten in Genua. Hier finden Sie das Bildnis eines jungen Venezianers von Albrecht Dürer (1506), ein äußerst seltenes Werk. Daneben fesselt Sie das Bildnis der Paolina Adorno-Brignole-Sale von Van Dyck mit seinem Blick. Und dann Veronese mit seiner Judith und Holofernes und die berühmte Köchin von Bernardo Strozzi, die aus der Leinwand zu treten scheint. Es fehlen nicht Meisterwerke von Guercino, Palma il Vecchio und Orazio Gentileschi. Eine Gemäldegalerie, die vom 15. bis zum 18. Jahrhundert reicht, mit Räumen, die speziell für die Unterbringung der Gemälde konzipiert wurden.
Die Gemäldesammlung: Von Dürer bis Van Dyck, ein unschätzbarer Schatz
Die Sammlung Brignole-Sale ist eine der reichsten in Genua. Hier finden Sie das Bildnis eines jungen Venezianers von Albrecht Dürer (1506), ein äußerst seltenes Werk. Daneben fesselt Sie das Bildnis der Paolina Adorno-Brignole-Sale von Van Dyck mit seinem Blick. Und dann Veronese mit seiner Judith und Holofernes und die berühmte Köchin von Bernardo Strozzi, die aus der Leinwand zu treten scheint. Es fehlen nicht Meisterwerke von Guercino, Palma il Vecchio und Orazio Gentileschi. Eine Gemäldegalerie, die vom 15. bis zum 18. Jahrhundert reicht, mit Räumen, die speziell für die Unterbringung der Gemälde konzipiert wurden.
Warum es sich lohnt: drei gute Gründe
Erstens: die Panoramaterrasse (der Miradore). Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick über ganz Genua, vom alten Hafen bis zur Lanterna. Zweitens: die Porträts von Van Dyck – die Familie Brignole-Sale war sein Hauptauftraggeber, und diese Gemälde zählen zu den besten des Künstlers. Drittens: das Kombiticket, das auch den Palazzo Bianco und Tursi einschließt: Für 9€ besichtigt man drei Museen. Nicht schlecht, oder? Und dann ist die Atmosphäre einzigartig: Man fühlt sich wie ein Gast auf einem Barockfest.
Warum es sich lohnt: drei gute Gründe
Erstens: die Panoramaterrasse (der Miradore). Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick über ganz Genua, vom alten Hafen bis zur Lanterna. Zweitens: die Porträts von Van Dyck – die Familie Brignole-Sale war sein Hauptauftraggeber, und diese Gemälde zählen zu den besten des Künstlers. Drittens: das Kombiticket, das auch den Palazzo Bianco und Tursi einschließt: Für 9€ besichtigt man drei Museen. Nicht schlecht, oder? Und dann ist die Atmosphäre einzigartig: Man fühlt sich wie ein Gast auf einem Barockfest.
Wann besuchen: Der ideale Zeitpunkt
Wenn möglich, wählen Sie einen Nachmittag unter der Woche im Herbst oder Frühling. Die Säle sind weniger überfüllt und das durch die Fenster einfallende Licht hebt die Fresken hervor. Im Sommer ist das Museum freitags bis 21 Uhr geöffnet: eine Gelegenheit, den Sonnenuntergang von der Terrasse zu sehen. Vermeiden Sie Montag – er ist geschlossen – und wenn Sie sonntags gehen, ist der Eintritt für Einwohner Genuas kostenlos, aber Touristen sollten besser reservieren.
Wann besuchen: Der ideale Zeitpunkt
Wenn möglich, wählen Sie einen Nachmittag unter der Woche im Herbst oder Frühling. Die Säle sind weniger überfüllt und das durch die Fenster einfallende Licht hebt die Fresken hervor. Im Sommer ist das Museum freitags bis 21 Uhr geöffnet: eine Gelegenheit, den Sonnenuntergang von der Terrasse zu sehen. Vermeiden Sie Montag – er ist geschlossen – und wenn Sie sonntags gehen, ist der Eintritt für Einwohner Genuas kostenlos, aber Touristen sollten besser reservieren.
In der Umgebung: Was es noch zu sehen gibt
Nur einen Schritt entfernt, das Palazzo Bianco und Palazzo Tursi sind im Ticket enthalten: nicht verpassen. Über Tursi, mit Blick auf die Piazza De Ferrari, befindet sich die Galleria di Palazzo Tursi mit den berühmten Geigen von Paganini. Wenn Sie Zeit haben, schlendern Sie die via Garibaldi entlang: ein Freilichtmuseum mit weiteren historischen Palästen wie dem Palazzo Doria und Spinola. Für eine Pause kehren Sie in ein Café in der Altstadt ein: Die genuesische Focaccia ist ein Genuss.
In der Umgebung: Was es noch zu sehen gibt
Nur einen Schritt entfernt, das Palazzo Bianco und Palazzo Tursi sind im Ticket enthalten: nicht verpassen. Über Tursi, mit Blick auf die Piazza De Ferrari, befindet sich die Galleria di Palazzo Tursi mit den berühmten Geigen von Paganini. Wenn Sie Zeit haben, schlendern Sie die via Garibaldi entlang: ein Freilichtmuseum mit weiteren historischen Palästen wie dem Palazzo Doria und Spinola. Für eine Pause kehren Sie in ein Café in der Altstadt ein: Die genuesische Focaccia ist ein Genuss.