Das Sinagogenmuseum Sant’Anna in Trani ist ein Gebäude aus dem 13. Jahrhundert, das zunächst als Synagoge und später als christliche Kirche diente. Heute erzählt es als Museum von der lebendigen mittelalterlichen jüdischen Gemeinde der Stadt. Die romanische Architektur verbindet sich mit jüdischen und christlichen Symbolen, während die Sammlung archäologische Funde und einzigartige Fresken umfasst. Die Lage in der Altstadt ermöglicht es, den Besuch mit anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Staufer-Kastell und dem Judenviertel zu verbinden.
- Einzigartige Architektur, die romanisch-apulische Elemente mit jüdischen Symbolen verbindet
- Mittelalterliche Fresken mit geometrischen Motiven und symbolischen Darstellungen der jüdischen Gemeinde
- Sammlung jüdischer Artefakte, darunter rituelle Bronzelampen und Fragmente von Handschriften
- Krypta mit Spuren des Mikwe, des rituellen jüdischen Bades, das von einer natürlichen Quelle gespeist wurde
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Museum in der Synagoge aus dem 13. Jahrhundert mit romanisch-apulischer Architektur, mittelalterlichen Fresken und einer Sammlung jüdischer Artefakte. Besichtigen Sie die Krypta mit dem Mikwe und entdecken Sie die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Trani.
- http://sinagogatrani.sistemab.it/il-museo/
- Via la Giudea 24, Barletta (BT)
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- Auf Google Bilder ansehen Sinagoga Museo Sant’Anna a Barletta
Wissenswertes
Einführung
Historischer Überblick
- 13. Jahrhundert: Gründung als Synagoge
- 1541: Umwandlung in eine christliche Kirche
- 1970er Jahre: Restaurierung und Umwandlung in ein Museum
- Heute: Museum der jüdischen Kultur in Trani
Die verborgenen Fresken
Die jüdische Sammlung
Warum es einen Besuch wert ist
Beste Reisezeit
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Ein Detail, das den Besuch einzigartig macht: In der Krypta sind noch Spuren des Miqveh zu finden, des jüdischen Ritualbads, eines der wenigen erhaltenen in Süditalien. Laut lokalen Führungen wurden hier Reinigungsrituale zelebriert, und das Wasser stammte aus einer natürlichen Quelle, ein seltenes Element für mittelalterliche Synagogen. Beim Durchschreiten der Säle werden Sie auch christliche Symbole bemerken, die über jüdische gelegt wurden, ein Zeugnis der Umwandlung in eine Kirche nach der Vertreibung der Juden im 16. Jahrhundert. Eine Anekdote berichtet, dass während der Restaurierungsarbeiten ein verborgenes Fresko mit dem Davidstern zum Vorschein kam, das heute neben dem Altar zu sehen ist.






