Königspalast von Turin: Glanz und Geschichte

Der Königspalast von Turin war jahrhundertelang das Herz der savoyischen Macht. Heute erwarten Sie seine prunkvollen Appartements und die angeschlossenen Museen (Königliche Waffenkammer, Sabauda-Galerie, Museum für Altertümer) für einen Tauchgang in die Geschichte. Höhepunkte:
– Die Scherentreppe von Juvarra
– Die freskengeschmückte Galleria del Daniel
– Die Grabtuchkapelle von Guarini
– Die von Le Nôtre entworfenen Königlichen Gärten


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Copertina itinerario Königspalast von Turin: Glanz und Geschichte
Der Königspalast von Turin, Kern des savoyischen Hofes und UNESCO-Weltkulturerbe, bietet einen faszinierenden Rundgang durch freskengeschmückte Säle, die Königliche Waffenkammer und die Grabtuchkapelle. Eine einzigartige Reise in die italienische Geschichte.

Wissenswertes


Einführung

Den Königspalast von Turin zu betreten ist wie eine Reise in die Vergangenheit, direkt in die Pracht des savoyischen Hofes. Die strenge Fassade an der Piazzetta Reale bereitet nicht auf die Pracht der Innenräume vor: freskengeschmückte Säle, Kristalllüster, kostbare Wandteppiche. Es ist einer der bedeutendsten Museumskomplexe Italiens, seit 1997 Teil des UNESCO-Welterbes. Hier spürt man wirklich die Geschichte Italiens, vom Herzogtum bis zum Königreich. Wenn du nach Turin kommst, darfst du es nicht verpassen.

Einführung

Den Königspalast von Turin zu betreten ist wie eine Reise in die Vergangenheit, direkt in die Pracht des savoyischen Hofes. Die strenge Fassade an der Piazzetta Reale bereitet nicht auf die Pracht der Innenräume vor: freskengeschmückte Säle, Kristalllüster, kostbare Wandteppiche. Es ist einer der bedeutendsten Museumskomplexe Italiens, seit 1997 Teil des UNESCO-Welterbes. Hier spürt man wirklich die Geschichte Italiens, vom Herzogtum bis zum Königreich. Wenn du nach Turin kommst, darfst du es nicht verpassen.

Historische Notizen

Die Geschichte des Königlichen Palastes beginnt im Jahr 1563, als Emanuel Philibert die Hauptstadt nach Turin verlegt und den Hof im alten Bischofspalast einrichtet. 1584 beauftragt Karl Emanuel I. Ascanio Vitozzi mit dem Bau einer dem Herrscherhaus würdigen Residenz. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Palast von Architekten wie Guarino Guarini (Kapelle des Heiligen Grabtuchs), Filippo Juvarra (Scherentreppe) und Pelagio Palagi (Eingangstor) umgestaltet. Nach der Einigung Italiens verliert Turin 1864 seine Hauptstadtfunktion und der Palast seine Funktion als Residenz. Seit 1946 ist er Staatseigentum. Hier die Zeitleiste: Motivation

Historische Notizen

Die Geschichte des Königlichen Palastes beginnt im Jahr 1563, als Emanuel Philibert die Hauptstadt nach Turin verlegt und den Hof im alten Bischofspalast einrichtet. 1584 beauftragt Karl Emanuel I. Ascanio Vitozzi mit dem Bau einer dem Herrscherhaus würdigen Residenz. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Palast von Architekten wie Guarino Guarini (Kapelle des Heiligen Grabtuchs), Filippo Juvarra (Scherentreppe) und Pelagio Palagi (Eingangstor) umgestaltet. Nach der Einigung Italiens verliert Turin 1864 seine Hauptstadtfunktion und der Palast seine Funktion als Residenz. Seit 1946 ist er Staatseigentum. Hier die Zeitleiste: Motivation

  • 1563 – Turin wird savoyische Hauptstadt
  • 1584 – Baubeginn des Palastes
  • 1640 – Wiederaufbau nach der Belagerung
  • 1713 – Erlangung des Königstitels
  • 1864 – Hauptstadt nach Florenz verlegt
  • 1946 – Übergang an den Staat
  • 1997 – UNESCO-Weltkulturerbe

  • 1563 – Turin wird savoyische Hauptstadt
  • 1584 – Baubeginn des Palastes
  • 1640 – Wiederaufbau nach der Belagerung
  • 1713 – Erlangung des Königstitels
  • 1864 – Hauptstadt nach Florenz verlegt
  • 1946 – Übergang an den Staat
  • 1997 – UNESCO-Weltkulturerbe

Säle und Wunder des Piano Nobile

Das erste Piano Nobile ist eine Abfolge von Sälen von fast erdrückender Schönheit. Der Salone degli Svizzeri empfängt mit imposanten Kandelabern, während der Sala del Trono von Carlo Alberto vielleicht der prächtigste ist, mit rotem Samt und Vergoldungen. Die Galleria del Daniel (1688 von Daniel Seiter freskiert) ist ein Triumph der Allegorien. Persönlich war ich vom Gabinetto Cinese von Beaumont verzaubert: Wände, die mit orientalischen Lackarbeiten und exotischen Figuren bedeckt sind. Jeder Raum erzählt ein Stück Geschichte, zwischen antiken Möbeln, Porzellan und geschnitzten Decken. Man bräuchte den ganzen Tag, um sie in Ruhe zu bewundern.

Säle und Wunder des Piano Nobile

Das erste Piano Nobile ist eine Abfolge von Sälen von fast erdrückender Schönheit. Der Salone degli Svizzeri empfängt mit imposanten Kandelabern, während der Sala del Trono von Carlo Alberto vielleicht der prächtigste ist, mit rotem Samt und Vergoldungen. Die Galleria del Daniel (1688 von Daniel Seiter freskiert) ist ein Triumph der Allegorien. Persönlich war ich vom Gabinetto Cinese von Beaumont verzaubert: Wände, die mit orientalischen Lackarbeiten und exotischen Figuren bedeckt sind. Jeder Raum erzählt ein Stück Geschichte, zwischen antiken Möbeln, Porzellan und geschnitzten Decken. Man bräuchte den ganzen Tag, um sie in Ruhe zu bewundern.

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💡 Vielleicht wusstest du nicht, dass…

Wusstest du, dass die Scherentreppe von Filippo Juvarra, erbaut 1720, ihren Namen von ihrer doppelläufigen Form hat, die an eine Schere erinnert? Ein Detail, das den Zugang zum zweiten Stock einzigartig macht, wo die Appartements der Prinzen von Piemont von 1946 bis 2007 versiegelt blieben.