Der Torre degli Embriaci ist eines der wenigen mittelalterlichen Zeugnisse Genuas. Mit 41 Metern Höhe erhebt er sich imposant in den Caruggi, als einziger, der von dem Edikt von 1196 verschont blieb, das alle Stadttürme auf 20 Meter kürzen ließ. Heute ist er nur von außen zu besichtigen, aber seine Geschichte fasziniert.
Geschichte: verbunden mit Guglielmo Embriaco, einem Kreuzfahrer, der Jerusalem eroberte und zur Finanzierung des Doms beitrug.
Architektur: Quadersteinmauerwerk, Schießscharten, dreifacher Bogenfries und guelfische Zinnen, 1926 hinzugefügt.
Installationen: leuchtende Bänke am Aufstieg, Projekt LightingForGenoa, um das historische Zentrum auch nachts zu erleben.
Lage: Piazza Embriaci, im Herzen der Altstadt, leicht zu Fuß erreichbar.
Evokative Einführung
Beim Schlendern durch die Gassen von Genua wirst du den Blick heben und auf einen steinernen Riesen stoßen. Der Torre degli Embriaci ragt 41 Meter empor, der einzige Überrest einer Zeit, in der jede Adelsfamilie ihren eigenen Turm hatte. Heute steht er still da und erinnert an die Macht einer Familie, die im Heiligen Land ihr Vermögen machte. Er ist nicht leicht zu finden, aber wenn du ihn siehst, bleibt er dir im Gedächtnis.
Evokative Einführung
Beim Schlendern durch die Gassen von Genua wirst du den Blick heben und auf einen steinernen Riesen stoßen. Der Torre degli Embriaci ragt 41 Meter empor, der einzige Überrest einer Zeit, in der jede Adelsfamilie ihren eigenen Turm hatte. Heute steht er still da und erinnert an die Macht einer Familie, die im Heiligen Land ihr Vermögen machte. Er ist nicht leicht zu finden, aber wenn du ihn siehst, bleibt er dir im Gedächtnis.
Historische Notizen
Erbaut zu Beginn des 12. Jahrhunderts von der Familie Embriaci, ist der Turm mit
Guglielmo Embriaco verbunden, einem Helden des Ersten Kreuzzugs, der 1099 Jerusalem eroberte. Im Jahr 1196 ordnete der Podestà Drudo Marcellino an, dass alle Stadttürme auf 20 Meter reduziert werden sollten. Aber dieser Turm, der 41 Meter hoch ist, wurde verschont – vielleicht zu Ehren von Guglielmo. Eine Gedenktafel am Sockel erinnert daran. 1926 fügte eine Restaurierung die guelfische Zinnenkrone hinzu, etwas historisch ungenau, aber reizvoll. Heute ist der Turm in Privatbesitz und nur von außen zu sehen, aber seine imposante Erscheinung ist dennoch beeindruckend.
- 1099: Guglielmo Embriaco nimmt an der Eroberung Jerusalems teil.
- 12. Jh.: Der Turm wird erbaut.
- 1196: Edikt begrenzt Türme auf 20 m, aber dieser bleibt verschont.
- 1926: Restaurierung mit Hinzufügung guelfischer Zinnen.
Historische Notizen
Erbaut zu Beginn des 12. Jahrhunderts von der Familie Embriaci, ist der Turm mit
Guglielmo Embriaco verbunden, einem Helden des Ersten Kreuzzugs, der 1099 Jerusalem eroberte. Im Jahr 1196 ordnete der Podestà Drudo Marcellino an, dass alle Stadttürme auf 20 Meter reduziert werden sollten. Aber dieser Turm, der 41 Meter hoch ist, wurde verschont – vielleicht zu Ehren von Guglielmo. Eine Gedenktafel am Sockel erinnert daran. 1926 fügte eine Restaurierung die guelfische Zinnenkrone hinzu, etwas historisch ungenau, aber reizvoll. Heute ist der Turm in Privatbesitz und nur von außen zu sehen, aber seine imposante Erscheinung ist dennoch beeindruckend.
- 1099: Guglielmo Embriaco nimmt an der Eroberung Jerusalems teil.
- 12. Jh.: Der Turm wird erbaut.
- 1196: Edikt begrenzt Türme auf 20 m, aber dieser bleibt verschont.
- 1926: Restaurierung mit Hinzufügung guelfischer Zinnen.
Ein steinerner Riese in den Gassen
Der Turm besteht aus großen Bossenwerk-Steinblöcken mit schmalen Schießscharten, die ihn wie eine Miniaturfestung wirken lassen. Die Spitze wird von einem dreifachen Rundbogenfries gekrönt – ein Detail, das ihn einzigartig macht. Er ist zwischen Palästen und Gassen eingebettet, sodass man ihn oft erst sieht, wenn man direkt darunter steht. Kommt man über die Salita alla Torre degli Embriaci, fällt der Blick direkt auf ihn. Der Turm ist nicht zugänglich (privat), aber schon der Blick nach oben lässt seine ganze Geschichte spüren. Nehmen Sie ein Fernglas mit, denn die Details oben sind wunderschön.
Ein steinerner Riese in den Gassen
Der Turm besteht aus großen Bossenwerk-Steinblöcken mit schmalen Schießscharten, die ihn wie eine Miniaturfestung wirken lassen. Die Spitze wird von einem dreifachen Rundbogenfries gekrönt – ein Detail, das ihn einzigartig macht. Er ist zwischen Palästen und Gassen eingebettet, sodass man ihn oft erst sieht, wenn man direkt darunter steht. Kommt man über die Salita alla Torre degli Embriaci, fällt der Blick direkt auf ihn. Der Turm ist nicht zugänglich (privat), aber schon der Blick nach oben lässt seine ganze Geschichte spüren. Nehmen Sie ein Fernglas mit, denn die Details oben sind wunderschön.
Licht und Design: Die Bänke vor der Torre
Seit 2023 ist der Aufgang zum Turm in Licht gehüllt. Es wurden leuchtende Bänke installiert, entworfen von Giorgia Brusemini und Carla Morganti, Teil des Projekts LightingForGenoa. Die Sitzgelegenheiten haben die Form einer umblätternden Seite und schaffen eine magische Atmosphäre, besonders am Abend. Die Beleuchtung erinnert an Sonnenstrahlen, die durch Blätter gefiltert werden, perfekt für eine Pause nach dem Bewundern des Turms. Eine schöne Art, die Altstadt auf zeitgenössische Weise zu erleben.
Licht und Design: Die Bänke vor der Torre
Seit 2023 ist der Aufgang zum Turm in Licht gehüllt. Es wurden leuchtende Bänke installiert, entworfen von Giorgia Brusemini und Carla Morganti, Teil des Projekts LightingForGenoa. Die Sitzgelegenheiten haben die Form einer umblätternden Seite und schaffen eine magische Atmosphäre, besonders am Abend. Die Beleuchtung erinnert an Sonnenstrahlen, die durch Blätter gefiltert werden, perfekt für eine Pause nach dem Bewundern des Turms. Eine schöne Art, die Altstadt auf zeitgenössische Weise zu erleben.
Warum sich ein Besuch lohnt
1. Historische Einzigartigkeit: Es ist der einzige mittelalterliche Turm in Genua, der noch in seiner ursprünglichen Höhe erhalten ist – ein Stück Geschichte, das den Gesetzen trotzte. 2. Atmosphärische Kulisse: In die engen Gassen der Altstadt einzutauchen, zwischen Durchblicken und Gässchen, ist ein Erlebnis für sich. 3. Leuchtende Bänke: Ein moderner Bonus, der den Besuch noch angenehmer macht, besonders bei Sonnenuntergang. Es braucht nicht viel Zeit: 30 Minuten reichen, um ihn zu genießen und Fotos zu machen.
Warum sich ein Besuch lohnt
1. Historische Einzigartigkeit: Es ist der einzige mittelalterliche Turm in Genua, der noch in seiner ursprünglichen Höhe erhalten ist – ein Stück Geschichte, das den Gesetzen trotzte. 2. Atmosphärische Kulisse: In die engen Gassen der Altstadt einzutauchen, zwischen Durchblicken und Gässchen, ist ein Erlebnis für sich. 3. Leuchtende Bänke: Ein moderner Bonus, der den Besuch noch angenehmer macht, besonders bei Sonnenuntergang. Es braucht nicht viel Zeit: 30 Minuten reichen, um ihn zu genießen und Fotos zu machen.
Beste Reisezeit
Die beste Zeit? Bei Sonnenuntergang, wenn die leuchtenden Bänke angehen und der Turm sich gegen den orangefarbenen Himmel abhebt. Im Frühling oder Herbst ist das Klima perfekt für einen entspannten Spaziergang. Vermeiden Sie die Mittagsstunden im Sommer: In den engen Gassen wird die Hitze spürbar. Abends hingegen macht die Beleuchtung des Turms ihn noch dramatischer.
Beste Reisezeit
Die beste Zeit? Bei Sonnenuntergang, wenn die leuchtenden Bänke angehen und der Turm sich gegen den orangefarbenen Himmel abhebt. Im Frühling oder Herbst ist das Klima perfekt für einen entspannten Spaziergang. Vermeiden Sie die Mittagsstunden im Sommer: In den engen Gassen wird die Hitze spürbar. Abends hingegen macht die Beleuchtung des Turms ihn noch dramatischer.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich die Kirche Santa Maria di Castello, eine der ältesten in Genua, mit einem romanischen Kreuzgang und wunderschönen Fresken. Ein Besuch lohnt sich. Außerdem ist der Palazzo Giulio Sale (Brignole Sale) direkt am Turm gelegen; auch wenn man ihn nicht besichtigen kann, ist seine Fassade ein Juwel. Für einen Sprung ins Mittelalter gibt es ringsum weitere Turmhäuser und Gassen zu erkunden.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich die Kirche Santa Maria di Castello, eine der ältesten in Genua, mit einem romanischen Kreuzgang und wunderschönen Fresken. Ein Besuch lohnt sich. Außerdem ist der Palazzo Giulio Sale (Brignole Sale) direkt am Turm gelegen; auch wenn man ihn nicht besichtigen kann, ist seine Fassade ein Juwel. Für einen Sprung ins Mittelalter gibt es ringsum weitere Turmhäuser und Gassen zu erkunden.