Ca’ Pesaro, am Canal Grande gelegen, ist ein Barockpalast, der von Baldassare Longhena (1659-1710) entworfen wurde. Heute beherbergt es die Galleria Internazionale d’Arte Moderna und das Museo d’Arte Orientale. Die Galerie zeigt Werke von Klimt, Rodin, Chagall, Kandinsky und vielen anderen. Das Orientalische Museum bietet eine Sammlung japanischer Kunst aus der Edo-Zeit. Dienstleistungen: Café, Buchhandlung, WLAN. Eintrittspreis 14€. Geöffnet von Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr. Montag geschlossen.
– Dauerausstellung mit Meisterwerken des 19. und 20. Jahrhunderts
– Sonderausstellungen (z.B. Jenny Saville bis Nov 2026)
– Orientalisches Museum mit japanischer Sammlung
– Barockpalast mit Originalfresken
Einführung
Ca’ Pesaro ist ein Barockpalast, der einen atemlos zurücklässt, sobald man ihn am Canal Grande sieht. Er ist nicht nur ein architektonisches Juwel: Im Inneren befinden sich zwei Museen, eines schöner als das andere. Im ersten und zweiten Stock die Galleria Internazionale d’Arte Moderna mit Werken ab dem 19. Jahrhundert, und im dritten das Museo d’Arte Orientale. Ja, moderne Kunst und orientalische Kunst unter einem Dach. Und was für Werke! Judith II (Salome) von Klimt, Der Denker von Rodin, Chagall, Kandinsky… Zeug, das jedes andere Museum erblassen lässt. Die Bossenwerk-Fassade und die skulptierten Verzierungen heißen einen wie ein Königspalast willkommen. Ein Tipp: Nimm dir Zeit, um durch die Säle zu gehen, denn jede Ecke birgt eine Überraschung.
Einführung
Ca’ Pesaro ist ein Barockpalast, der einen atemlos zurücklässt, sobald man ihn am Canal Grande sieht. Er ist nicht nur ein architektonisches Juwel: Im Inneren befinden sich zwei Museen, eines schöner als das andere. Im ersten und zweiten Stock die Galleria Internazionale d’Arte Moderna mit Werken ab dem 19. Jahrhundert, und im dritten das Museo d’Arte Orientale. Ja, moderne Kunst und orientalische Kunst unter einem Dach. Und was für Werke! Judith II (Salome) von Klimt, Der Denker von Rodin, Chagall, Kandinsky… Zeug, das jedes andere Museum erblassen lässt. Die Bossenwerk-Fassade und die skulptierten Verzierungen heißen einen wie ein Königspalast willkommen. Ein Tipp: Nimm dir Zeit, um durch die Säle zu gehen, denn jede Ecke birgt eine Überraschung.
Historische Notizen
Der Bau begann 1659 nach einem Entwurf von Baldassare Longhena, demselben Architekten der Basilika Santa Maria della Salute, und wurde 1710 von Antonio Gaspari vollendet. Der Palast wurde von der mächtigen Familie Pesaro in Auftrag gegeben, die ihn bis 1830 bewohnte. Nach mehreren Besitzerwechseln schenkte ihn 1898 Herzogin Felicita Bevilacqua der Stadt Venedig mit der Absicht, ein Zentrum für zeitgenössische Kunst zu schaffen. So öffnete 1902 die Galleria Internazionale d’Arte Moderna. Das Museo d’Arte Orientale wurde 1925 mit der Sammlung von Enrico di Borbone gegründet. Heute gehört Ca’ Pesaro zur Fondazione Musei Civici di Venezia. Hier die wichtigsten Meilensteine:
- 1659-1710 – Bau des Palastes
- 1898 – Schenkung an die Stadt durch Herzogin Bevilacqua
- 1902 – Eröffnung der Galerie für moderne Kunst
- 1925 – Gründung des Museums für orientalische Kunst
Historische Notizen
Der Bau begann 1659 nach einem Entwurf von Baldassare Longhena, demselben Architekten der Basilika Santa Maria della Salute, und wurde 1710 von Antonio Gaspari vollendet. Der Palast wurde von der mächtigen Familie Pesaro in Auftrag gegeben, die ihn bis 1830 bewohnte. Nach mehreren Besitzerwechseln schenkte ihn 1898 Herzogin Felicita Bevilacqua der Stadt Venedig mit der Absicht, ein Zentrum für zeitgenössische Kunst zu schaffen. So öffnete 1902 die Galleria Internazionale d’Arte Moderna. Das Museo d’Arte Orientale wurde 1925 mit der Sammlung von Enrico di Borbone gegründet. Heute gehört Ca’ Pesaro zur Fondazione Musei Civici di Venezia. Hier die wichtigsten Meilensteine:
- 1659-1710 – Bau des Palastes
- 1898 – Schenkung an die Stadt durch Herzogin Bevilacqua
- 1902 – Eröffnung der Galerie für moderne Kunst
- 1925 – Gründung des Museums für orientalische Kunst
Meisterwerke der Galerie für Moderne Kunst
Beim Eintreten stehst du direkt vor Judith II (Salome) von Gustav Klimt, einem hypnotischen Werk mit goldenem Hintergrund. Etwas weiter betrachtet dich Der Denker von Auguste Rodin nachdenklich. Die Sammlung ist eine Reise vom Symbolismus zum Abstraktionismus, mit Werken von Chagall, Kandinsky, Klee, Matisse und vielen Italienern wie Balla, Morandi, Casorati und Martini. 2019 kamen 32 Werke italienischer Künstler des 20. Jahrhunderts hinzu, darunter Carrà, Sironi und Campigli. Die Galerie wurde 1897 anlässlich der zweiten Biennale von Venedig gegründet und wird durch Schenkungen und Ankäufe ständig erweitert. Auch Sonderausstellungen fehlen nicht: 2026 beispielsweise Jenny Saville und Hernan Bas.
Meisterwerke der Galerie für Moderne Kunst
Beim Eintreten stehst du direkt vor Judith II (Salome) von Gustav Klimt, einem hypnotischen Werk mit goldenem Hintergrund. Etwas weiter betrachtet dich Der Denker von Auguste Rodin nachdenklich. Die Sammlung ist eine Reise vom Symbolismus zum Abstraktionismus, mit Werken von Chagall, Kandinsky, Klee, Matisse und vielen Italienern wie Balla, Morandi, Casorati und Martini. 2019 kamen 32 Werke italienischer Künstler des 20. Jahrhunderts hinzu, darunter Carrà, Sironi und Campigli. Die Galerie wurde 1897 anlässlich der zweiten Biennale von Venedig gegründet und wird durch Schenkungen und Ankäufe ständig erweitert. Auch Sonderausstellungen fehlen nicht: 2026 beispielsweise Jenny Saville und Hernan Bas.
Das Museum für Orientalische Kunst
Wenn du in den dritten Stock hinaufsteigst, eröffnet sich dir eine ferne Welt. Das Museum für Orientalische Kunst ist eine Schatzkammer japanischer Kunstschätze aus der Edo-Zeit (1603–1868). Die Sammlung wurde von Graf Enrico di Borbone während seiner Reisen durch Asien Ende des 19. Jahrhunderts zusammengetragen. Hier findest du Samurai-Rüstungen, erlesene Gewänder, Hochzeitslacke, Musikinstrumente und Kultgegenstände. Jedes Stück erzählt von der handwerklichen Meisterschaft Japans. Es ist eine der bedeutendsten europäischen Sammlungen dieser Art. Erwarte nicht nur Vasen und Kimonos: Die Vielfalt ist überraschend. Nach der Bewunderung moderner Meisterwerke ist dieser Eintauchen in den Osten ein Erlebnis, das den Besuch abrundet.
Das Museum für Orientalische Kunst
Wenn du in den dritten Stock hinaufsteigst, eröffnet sich dir eine ferne Welt. Das Museum für Orientalische Kunst ist eine Schatzkammer japanischer Kunstschätze aus der Edo-Zeit (1603–1868). Die Sammlung wurde von Graf Enrico di Borbone während seiner Reisen durch Asien Ende des 19. Jahrhunderts zusammengetragen. Hier findest du Samurai-Rüstungen, erlesene Gewänder, Hochzeitslacke, Musikinstrumente und Kultgegenstände. Jedes Stück erzählt von der handwerklichen Meisterschaft Japans. Es ist eine der bedeutendsten europäischen Sammlungen dieser Art. Erwarte nicht nur Vasen und Kimonos: Die Vielfalt ist überraschend. Nach der Bewunderung moderner Meisterwerke ist dieser Eintauchen in den Osten ein Erlebnis, das den Besuch abrundet.
Warum es sich lohnt
Grund 1: Es ist der einzige Ort in Venedig, an dem man in einem einzigen Palast zwei so unterschiedliche Museen findet: moderne und orientalische Kunst. Grund 2: Die Lage am Canal Grande bietet von der Cafeteria und den Fenstern aus eine spektakuläre Aussicht. Halten Sie für einen Kaffee an und genießen Sie das Panorama. Grund 3: Die Wechselausstellungen sind stets auf hohem Niveau, wie die Einzelausstellung von Jenny Saville im Jahr 2026. Das Kombi-Ticket (14 €) beinhaltet beide Museen und gilt den ganzen Tag. Wenn Sie Kunst lieben, ist dies ein Pflichtbesuch.
Warum es sich lohnt
Grund 1: Es ist der einzige Ort in Venedig, an dem man in einem einzigen Palast zwei so unterschiedliche Museen findet: moderne und orientalische Kunst. Grund 2: Die Lage am Canal Grande bietet von der Cafeteria und den Fenstern aus eine spektakuläre Aussicht. Halten Sie für einen Kaffee an und genießen Sie das Panorama. Grund 3: Die Wechselausstellungen sind stets auf hohem Niveau, wie die Einzelausstellung von Jenny Saville im Jahr 2026. Das Kombi-Ticket (14 €) beinhaltet beide Museen und gilt den ganzen Tag. Wenn Sie Kunst lieben, ist dies ein Pflichtbesuch.
Wann besuchen?
Ich empfehle einen Nachmittag unter der Woche, wenn die Touristenströme nachlassen. Das späte Nachmittagslicht fällt durch die Fenster und lässt die Farben der Gemälde und Lackarbeiten erstrahlen. Außerdem ist das Museum freitags und samstags bis 20:00 Uhr geöffnet, perfekt für einen Abendbesuch. Meiden Sie Montag, da das Museum geschlossen ist. Wenn möglich, wählen Sie den Herbst oder Frühling: weniger Menschenmassen und angenehme Temperaturen für einen Spaziergang entlang des Canal Grande nach dem Besuch.
Wann besuchen?
Ich empfehle einen Nachmittag unter der Woche, wenn die Touristenströme nachlassen. Das späte Nachmittagslicht fällt durch die Fenster und lässt die Farben der Gemälde und Lackarbeiten erstrahlen. Außerdem ist das Museum freitags und samstags bis 20:00 Uhr geöffnet, perfekt für einen Abendbesuch. Meiden Sie Montag, da das Museum geschlossen ist. Wenn möglich, wählen Sie den Herbst oder Frühling: weniger Menschenmassen und angenehme Temperaturen für einen Spaziergang entlang des Canal Grande nach dem Besuch.
In der Umgebung
Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich Ca’ Rezzonico, ein weiterer Barockpalast von Longhena, der das Museo del Settecento Veneziano beherbergt: eine Sammlung von Möbeln, Gemälden und Einrichtungsgegenständen aus der Epoche. Oder, wenn Sie Kunst und venezianisches Leben mischen möchten, begeben Sie sich zum Rialtomarkt, wo Sie einen Snack mit Cicchetti und ein Glas Wein (ombra) genießen können. Beide Orte sind leicht zu Fuß erreichbar und runden den Tag voller Kultur perfekt ab.
In der Umgebung
Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich Ca’ Rezzonico, ein weiterer Barockpalast von Longhena, der das Museo del Settecento Veneziano beherbergt: eine Sammlung von Möbeln, Gemälden und Einrichtungsgegenständen aus der Epoche. Oder, wenn Sie Kunst und venezianisches Leben mischen möchten, begeben Sie sich zum Rialtomarkt, wo Sie einen Snack mit Cicchetti und ein Glas Wein (ombra) genießen können. Beide Orte sind leicht zu Fuß erreichbar und runden den Tag voller Kultur perfekt ab.