Palazzo Grassi ist der letzte große Palast, der am Canal Grande erbaut wurde, heute Museum für zeitgenössische Kunst, betrieben von der Fondazione Pinault. Die Wechselausstellungen ändern sich ständig, was jeden Besuch einzigartig macht. Das neoklassizistische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wurde vom japanischen Architekten Tadao Ando restauriert, der die historische Struktur mit einem minimalistischen Design zu verbinden wusste. Wechselausstellungen von Künstlern wie Damien Hirst, Luc Tuymans und Rudolf Stingel.
Neoklassizistische Architektur von 1748-1772, mit Fassade aus istrischem Stein.
Restaurierung von Tadao Ando, die mit natürlichem Licht spielt.
Kombi-Tickets mit Punta della Dogana (20€ regulär).
Einleitung
Wenn du denkst, zeitgenössische Kunst sei eine verschlossene Welt, wird dich Palazzo Grassi eines Besseren belehren. Mit Blick auf den Canal Grande ist dieser Palast aus dem 18. Jahrhundert ein neoklassizistisches Juwel, das heute moderne Kunst atmet. Der Eintritt ist wie eine Zeitreise: draußen das historische Venedig, drinnen Installationen, die dich herausfordern. Das durch die Fenster fallende Licht, das Spiel der Perspektiven, die rarefizierte Luft … jedes Mal, wenn du kommst, ist die Ausstellung anders. Es gibt keine feste Sammlung, sondern temporäre Ausstellungen der Sammlung Pinault, einer der bedeutendsten der Welt. Ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart auf einzigartige Weise verschmelzen.
Einleitung
Wenn du denkst, zeitgenössische Kunst sei eine verschlossene Welt, wird dich Palazzo Grassi eines Besseren belehren. Mit Blick auf den Canal Grande ist dieser Palast aus dem 18. Jahrhundert ein neoklassizistisches Juwel, das heute moderne Kunst atmet. Der Eintritt ist wie eine Zeitreise: draußen das historische Venedig, drinnen Installationen, die dich herausfordern. Das durch die Fenster fallende Licht, das Spiel der Perspektiven, die rarefizierte Luft … jedes Mal, wenn du kommst, ist die Ausstellung anders. Es gibt keine feste Sammlung, sondern temporäre Ausstellungen der Sammlung Pinault, einer der bedeutendsten der Welt. Ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart auf einzigartige Weise verschmelzen.
Historische Notizen
Palazzo Grassi wurde von der Familie Grassi, reichen Kaufleuten, die einen Adelstitel erworben hatten, in Auftrag gegeben. Zwischen 1748 und 1772 errichtete der Architekt Giorgio Massari das Gebäude im neoklassizistischen Stil, fast eine Herausforderung an das vorherrschende Barock. Nach dem Aussterben der Familie im Jahr 1772 wechselte es den Besitzer: Der Schweizer Industrielle Stuckey, der die Elektrizität einführte, wohnte dort, später wurde es in ein Museum umgewandelt (mit einer Glasüberdachung des Innenhofs). 1984 kaufte es die Fiat und ließ es von Gae Aulenti restaurieren. Seit 2005 gehört es François Pinault, der Tadao Ando für eine minimalistische Restaurierung beauftragte. Heute ist es eines der innovativsten Museumshäuser Venedigs.
Historische Notizen
Palazzo Grassi wurde von der Familie Grassi, reichen Kaufleuten, die einen Adelstitel erworben hatten, in Auftrag gegeben. Zwischen 1748 und 1772 errichtete der Architekt Giorgio Massari das Gebäude im neoklassizistischen Stil, fast eine Herausforderung an das vorherrschende Barock. Nach dem Aussterben der Familie im Jahr 1772 wechselte es den Besitzer: Der Schweizer Industrielle Stuckey, der die Elektrizität einführte, wohnte dort, später wurde es in ein Museum umgewandelt (mit einer Glasüberdachung des Innenhofs). 1984 kaufte es die Fiat und ließ es von Gae Aulenti restaurieren. Seit 2005 gehört es François Pinault, der Tadao Ando für eine minimalistische Restaurierung beauftragte. Heute ist es eines der innovativsten Museumshäuser Venedigs.
Architektur und Restaurierung
Massari spielte mit den Räumen: ein trapezförmiger Grundriss um einen Innenhof, mit einem Garten im hinteren Bereich. Die Fassade aus istrischem Stein ist schlank, mit Öffnungen, die an den venezianischen gotischen Stil erinnern. Im Inneren ist der Weg vom Eingang zur Treppe ein Theater: Man muss das gesamte Erdgeschoss durchqueren, bevor man hinaufsteigt. Tadao Ando hat bei seinem Eingriff die historische Essenz bewahrt und dezent Beton und Glas hinzugefügt. Das natürliche Licht ist der wahre Protagonist: Es verändert sich im Laufe des Tages und lässt die Kunstwerke atmen. Das Teatrino (2013) ist ein Juwel: 225 Plätze, perfekte Akustik, genutzt für Konferenzen und Konzerte.
Architektur und Restaurierung
Massari spielte mit den Räumen: ein trapezförmiger Grundriss um einen Innenhof, mit einem Garten im hinteren Bereich. Die Fassade aus istrischem Stein ist schlank, mit Öffnungen, die an den venezianischen gotischen Stil erinnern. Im Inneren ist der Weg vom Eingang zur Treppe ein Theater: Man muss das gesamte Erdgeschoss durchqueren, bevor man hinaufsteigt. Tadao Ando hat bei seinem Eingriff die historische Essenz bewahrt und dezent Beton und Glas hinzugefügt. Das natürliche Licht ist der wahre Protagonist: Es verändert sich im Laufe des Tages und lässt die Kunstwerke atmen. Das Teatrino (2013) ist ein Juwel: 225 Plätze, perfekte Akustik, genutzt für Konferenzen und Konzerte.
Pinault-Sammlung und Ausstellungen
Die Sammlung von François Pinault gehört zu den fünf größten der Welt für zeitgenössische Kunst. Es gibt keinen festen Rundgang: Jede Ausstellung ist temporär und oft speziell für die Räume konzipiert. Künstler vom Rang eines Damien Hirst, Cindy Sherman oder Maurizio Cattelan haben hier ausgestellt. Die aktuellen Ausstellungen? „Tatiana Trouvé. Die seltsame Geschichte der Dinge“ und „Michael Armitage. The Promise of Change“. Jeder Besuch ist ein einzigartiges Erlebnis, denn die Werke treten in Dialog mit der Architektur des Palazzos. Wenn Sie Kunst mögen, die zum Nachdenken anregt, sind Sie hier genau richtig.
Pinault-Sammlung und Ausstellungen
Die Sammlung von François Pinault gehört zu den fünf größten der Welt für zeitgenössische Kunst. Es gibt keinen festen Rundgang: Jede Ausstellung ist temporär und oft speziell für die Räume konzipiert. Künstler vom Rang eines Damien Hirst, Cindy Sherman oder Maurizio Cattelan haben hier ausgestellt. Die aktuellen Ausstellungen? „Tatiana Trouvé. Die seltsame Geschichte der Dinge“ und „Michael Armitage. The Promise of Change“. Jeder Besuch ist ein einzigartiges Erlebnis, denn die Werke treten in Dialog mit der Architektur des Palazzos. Wenn Sie Kunst mögen, die zum Nachdenken anregt, sind Sie hier genau richtig.
Warum besuchen?
Erstens: die Architektur. Auch wenn du dich nicht für Kunst interessierst, lohnt sich der Eintritt in diesen von Ando restaurierten Palast aus dem 18. Jahrhundert. Zweitens: Die Ausstellungen wechseln häufig, sodass du jedes Jahr zurückkehren und etwas völlig Neues entdecken kannst. Drittens: Das Kombi-Ticket mit der Punta della Dogana kostet nur 20 Euro und ermöglicht dir, zwei Museen an einem Tag zu besuchen. Wenn du Student unter 26 bist, zahlst du nur 10 Euro für ein einzelnes Museum – ein Schnäppchen. Und dann die Lage: Du bist nur einen Katzensprung von Campo San Samuele entfernt, einer ruhigen Ecke Venedigs abseits der Menschenmassen.
Warum besuchen?
Erstens: die Architektur. Auch wenn du dich nicht für Kunst interessierst, lohnt sich der Eintritt in diesen von Ando restaurierten Palast aus dem 18. Jahrhundert. Zweitens: Die Ausstellungen wechseln häufig, sodass du jedes Jahr zurückkehren und etwas völlig Neues entdecken kannst. Drittens: Das Kombi-Ticket mit der Punta della Dogana kostet nur 20 Euro und ermöglicht dir, zwei Museen an einem Tag zu besuchen. Wenn du Student unter 26 bist, zahlst du nur 10 Euro für ein einzelnes Museum – ein Schnäppchen. Und dann die Lage: Du bist nur einen Katzensprung von Campo San Samuele entfernt, einer ruhigen Ecke Venedigs abseits der Menschenmassen.
Wann besuchen?
Am frühen Morgen, gleich wenn es um 10 Uhr öffnet: Dann fällt das Licht sanft durch die Fenster und die Säle sind fast leer. Wenn möglich, vermeide den Dienstag – da ist geschlossen. Für die Atmosphäre ist der Herbst perfekt: Die Stadt ist weniger überlaufen und die Ausstellungen beginnen oft im September. Aber auch ein Winternachmittag hat seinen Charme: draußen Nebel und Stille, drinnen warmes Licht und Kunst. Überprüfe vor deinem Besuch die Website: Zwischen den Ausstellungen bleibt das Museum wegen des Aufbaus geschlossen.
Wann besuchen?
Am frühen Morgen, gleich wenn es um 10 Uhr öffnet: Dann fällt das Licht sanft durch die Fenster und die Säle sind fast leer. Wenn möglich, vermeide den Dienstag – da ist geschlossen. Für die Atmosphäre ist der Herbst perfekt: Die Stadt ist weniger überlaufen und die Ausstellungen beginnen oft im September. Aber auch ein Winternachmittag hat seinen Charme: draußen Nebel und Stille, drinnen warmes Licht und Kunst. Überprüfe vor deinem Besuch die Website: Zwischen den Ausstellungen bleibt das Museum wegen des Aufbaus geschlossen.
In der Nähe
Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich die Punta della Dogana, der zweite Standort der Pinault-Sammlung: ein ehemaliges Zollhaus, das von Ando restauriert wurde und am Bacino di San Marco liegt. Wenn Sie zeitgenössische Kunst mögen, lohnt sich das Kombi-Ticket. Und nach dem Besuch bietet ein Spaziergang zur Basilika della Salute eine der schönsten Aussichten Venedigs. Wenn Sie klassische Kunst bevorzugen, sind die Gallerie dell’Accademia ganz in der Nähe: ein Eintauchen in die venezianische Kunst vom 14. bis 18. Jahrhundert.
In der Nähe
Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich die Punta della Dogana, der zweite Standort der Pinault-Sammlung: ein ehemaliges Zollhaus, das von Ando restauriert wurde und am Bacino di San Marco liegt. Wenn Sie zeitgenössische Kunst mögen, lohnt sich das Kombi-Ticket. Und nach dem Besuch bietet ein Spaziergang zur Basilika della Salute eine der schönsten Aussichten Venedigs. Wenn Sie klassische Kunst bevorzugen, sind die Gallerie dell’Accademia ganz in der Nähe: ein Eintauchen in die venezianische Kunst vom 14. bis 18. Jahrhundert.