Das Pantheon ist eines der Symbole Roms, ein tausendjähriger Tempel, der in eine christliche Basilika umgewandelt wurde. Hier finden Sie die größte Kuppel der Welt aus unbewehrtem Beton mit einer neun Meter großen Öffnung (Oculus), die das Innere beleuchtet. Es beherbergt die Gräber Raffaels und des Hauses Savoyen. Hier ist, was Sie wissen müssen:
– Eintritt kostenpflichtig: Ticket 5€ (ermäßigt 2€ für 18-25 Jahre, kostenlos unter 18 und am ersten Sonntag des Monats).
– Öffnungszeiten: täglich 9:00-19:00 (letzter Einlass 18:30).
– Einzigartige Architektur: Die Kuppel hat den gleichen Durchmesser wie die Höhe (43,44 m) und bildet eine perfekte Kugel.
– Besonderes Ereignis: Zu Pfingsten fällt ein Regen roter Blütenblätter aus dem Oculus.
Einführung
Das Pantheon zu betreten ist wie ein Sprung in das ewige Rom. Die größte Kuppel der Welt aus unbewehrtem Beton lässt einen staunen, und das Oculus oben scheint ein göttliches Auge, das alles überwacht. Es ist ein Ort, der einen klein fühlen lässt, aber im positiven Sinne. Kein Foto kann diesen Effekt einfangen: Das ständig wechselnde Licht schafft eine einzigartige Atmosphäre. Und zu bedenken, dass es fast 2000 Jahre alt ist…
Einführung
Das Pantheon zu betreten ist wie ein Sprung in das ewige Rom. Die größte Kuppel der Welt aus unbewehrtem Beton lässt einen staunen, und das Oculus oben scheint ein göttliches Auge, das alles überwacht. Es ist ein Ort, der einen klein fühlen lässt, aber im positiven Sinne. Kein Foto kann diesen Effekt einfangen: Das ständig wechselnde Licht schafft eine einzigartige Atmosphäre. Und zu bedenken, dass es fast 2000 Jahre alt ist…
Historischer Überblick
Das Pantheon wurde im Jahr 27 v. Chr. im Auftrag von Marcus Vipsanius Agrippa, dem Schwiegersohn des Augustus, als Tempel für alle heidnischen Gottheiten erbaut. Nach zwei Bränden ließ Kaiser Hadrian es zwischen 118 und 125 n. Chr. wieder aufbauen und gab ihm die Form, die wir heute sehen. Im Jahr 609 n. Chr. schenkte Kaiser Phokas es Papst Bonifatius IV., der es als christliche Basilika (Santa Maria ad Martyres) weihte und so vor der Zerstörung bewahrte. Seitdem ist es ständig in Gebrauch – eine beinahe einmalige Tatsache.
Historischer Überblick
Das Pantheon wurde im Jahr 27 v. Chr. im Auftrag von Marcus Vipsanius Agrippa, dem Schwiegersohn des Augustus, als Tempel für alle heidnischen Gottheiten erbaut. Nach zwei Bränden ließ Kaiser Hadrian es zwischen 118 und 125 n. Chr. wieder aufbauen und gab ihm die Form, die wir heute sehen. Im Jahr 609 n. Chr. schenkte Kaiser Phokas es Papst Bonifatius IV., der es als christliche Basilika (Santa Maria ad Martyres) weihte und so vor der Zerstörung bewahrte. Seitdem ist es ständig in Gebrauch – eine beinahe einmalige Tatsache.
- 27 v.Chr. Agrippa errichtet den ersten Tempel
- 80 und 110 n.Chr. Brände und Restaurierungen
- 118-125 n.Chr. Hadrian baut wieder auf
- 609 n.Chr. Weihe als Kirche
- 1870 Wird zur Grabstätte der italienischen Könige
- 27 v.Chr. Agrippa errichtet den ersten Tempel
- 80 und 110 n.Chr. Brände und Restaurierungen
- 118-125 n.Chr. Hadrian baut wieder auf
- 609 n.Chr. Weihe als Kirche
- 1870 Wird zur Grabstätte der italienischen Könige
Kuppel und Licht: ein Meisterwerk der Ingenieurskunst
Die Kuppel ist ein technisches Wunderwerk. Sie besteht aus Beton mit nach oben hin immer leichteren Materialien – von Travertin bis Bimsstein – um das Gewicht zu verringern. Die 28 Kassetten pro Reihe sind nicht nur dekorativ: Sie reduzieren die Masse. Die 9 Meter große Öffnung ist die einzige Lichtquelle, und bei Regen dringt Wasser ein, wird aber durch Löcher im leicht konvexen Boden entwässert. Am 21. April, dem Jahrestag Roms, beleuchtet ein Sonnenstrahl perfekt den Eingang.
Kuppel und Licht: ein Meisterwerk der Ingenieurskunst
Die Kuppel ist ein technisches Wunderwerk. Sie besteht aus Beton mit nach oben hin immer leichteren Materialien – von Travertin bis Bimsstein – um das Gewicht zu verringern. Die 28 Kassetten pro Reihe sind nicht nur dekorativ: Sie reduzieren die Masse. Die 9 Meter große Öffnung ist die einzige Lichtquelle, und bei Regen dringt Wasser ein, wird aber durch Löcher im leicht konvexen Boden entwässert. Am 21. April, dem Jahrestag Roms, beleuchtet ein Sonnenstrahl perfekt den Eingang.
Berühmte Gräber und Legenden
Hier ruhen Raffaello Sanzio (mit der berühmten Grabinschrift von Pietro Bembo), die italienischen Könige Vittorio Emanuele II. und Umberto I. mit Königin Margherita sowie weitere Künstler. Eine Überlieferung besagt, dass während der christlichen Weihe sieben Dämonen durch das Auge (Opaion) entkamen. Papst Urban VIII. ließ die Bronze der Vorhalle für den Baldachin des Petersdoms einschmelzen, daher der Spruch: „Quod non fecerunt barbari, fecerunt Barberini“. Jedes Jahr zu Pfingsten fällt ein Regen aus roten Blütenblättern durch das Auge.
Berühmte Gräber und Legenden
Hier ruhen Raffaello Sanzio (mit der berühmten Grabinschrift von Pietro Bembo), die italienischen Könige Vittorio Emanuele II. und Umberto I. mit Königin Margherita sowie weitere Künstler. Eine Überlieferung besagt, dass während der christlichen Weihe sieben Dämonen durch das Auge (Opaion) entkamen. Papst Urban VIII. ließ die Bronze der Vorhalle für den Baldachin des Petersdoms einschmelzen, daher der Spruch: „Quod non fecerunt barbari, fecerunt Barberini“. Jedes Jahr zu Pfingsten fällt ein Regen aus roten Blütenblättern durch das Auge.
Warum besuchen?
1. Es ist das am besten erhaltene antike Gebäude Roms: Du gehst dort, wo Kaiser und Künstler gingen. 2. Die Kuppel ist eine Ikone der Weltarchitektur, die erst in moderner Zeit an Größe übertroffen wurde. 3. Der Eintritt kostet nur 5€ (ermäßigt 2€ für 18-25 Jahre, kostenlos unter 18 und am ersten Sonntag des Monats), ein lächerlicher Preis für ein jahrtausendealtes Meisterwerk. Außerdem kannst du als aktive Kirche auch an Gottesdiensten teilnehmen.
Warum besuchen?
1. Es ist das am besten erhaltene antike Gebäude Roms: Du gehst dort, wo Kaiser und Künstler gingen. 2. Die Kuppel ist eine Ikone der Weltarchitektur, die erst in moderner Zeit an Größe übertroffen wurde. 3. Der Eintritt kostet nur 5€ (ermäßigt 2€ für 18-25 Jahre, kostenlos unter 18 und am ersten Sonntag des Monats), ein lächerlicher Preis für ein jahrtausendealtes Meisterwerk. Außerdem kannst du als aktive Kirche auch an Gottesdiensten teilnehmen.
Beste Reisezeit
Der magischste Moment ist kurz vor Schließung, gegen 18:00 Uhr, wenn die tief stehende Sonne durch die Öffnung fällt und die Kuppel in warmen Farben erstrahlen lässt. Im Sommer erzeugen die fast senkrechten Sonnenstrahlen eine perfekte leuchtende Scheibe in der Mitte des Bodens. Wenn möglich, wähle einen Tag mit leichtem Regen: Du wirst sehen, wie das Wasser durch die Öffnung fällt und in den Löchern verschwindet – ein seltenes Schauspiel.
Beste Reisezeit
Der magischste Moment ist kurz vor Schließung, gegen 18:00 Uhr, wenn die tief stehende Sonne durch die Öffnung fällt und die Kuppel in warmen Farben erstrahlen lässt. Im Sommer erzeugen die fast senkrechten Sonnenstrahlen eine perfekte leuchtende Scheibe in der Mitte des Bodens. Wenn möglich, wähle einen Tag mit leichtem Regen: Du wirst sehen, wie das Wasser durch die Öffnung fällt und in den Löchern verschwindet – ein seltenes Schauspiel.
In der Umgebung
Nach dem Besuch kannst du einen Spaziergang zur Piazza Navona machen (5 Minuten zu Fuß) mit ihren Brunnen und der lebhaften Atmosphäre, oder zum Campo de’ Fiori für einen Aperitif zwischen Ständen und typischen Lokalen. Wenn du Lust auf mehr Antikes hast, ist der Largo di Torre Argentina mit der heiligen Stätte der republikanischen Tempel in 3 Minuten erreichbar. Alles ist zu Fuß erreichbar.
In der Umgebung
Nach dem Besuch kannst du einen Spaziergang zur Piazza Navona machen (5 Minuten zu Fuß) mit ihren Brunnen und der lebhaften Atmosphäre, oder zum Campo de’ Fiori für einen Aperitif zwischen Ständen und typischen Lokalen. Wenn du Lust auf mehr Antikes hast, ist der Largo di Torre Argentina mit der heiligen Stätte der republikanischen Tempel in 3 Minuten erreichbar. Alles ist zu Fuß erreichbar.