Canne della Battaglia: der archäologische Park, in dem Hannibal Rom besiegte

Wenige Kilometer von Barletta entfernt führt Sie der Archäologische Park Canne della Battaglia an den Ort der historischen Schlacht zwischen Römern und Karthagern im Jahr 216 v. Chr. Hier, zwischen den Hügeln, die das Ofanto-Tal überragen, können Sie eine Stätte erkunden, die Jahrtausende der Geschichte von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter erzählt. Das Antiquarium bietet ein immersives Erlebnis mit Fundstücken und interaktiven Technologien.
Multimediales Antiquarium: Fundstücke und 3D-Videos zur Schlacht
Mittelalterliche Zitadelle: normannische Burg und Basiliken
Daunisches Dorf und Gräberfeld: Spuren der vorrömischen Siedlung
Praktische Informationen: Öffnungszeiten (Mi–Sa) und Eintritt (€6)


Veranstaltungen in der Umgebung


Copertina itinerario Canne della Battaglia: der archäologische Park, in dem Hannibal Rom besiegte
Der archäologische Park von Canne della Battaglia in Barletta bewahrt die Überreste der antiken Stadt und das berühmte Schlachtfeld von 216 v. Chr. Besuchen Sie das Antiquarium, die mittelalterliche Zitadelle und das daunische Dorf mit Fundstücken und multimedialen Rekonstruktionen.

Wissenswertes


Stimmungsvoller Auftakt

Stell dir vor, du stehst auf einem Hügel mit Blick auf das Ofanto-Tal, umgeben von Olivenbäumen und der Stille, die nur der Wind unterbricht. Hier, am 2. August 216 v. Chr., legte Hannibal die perfekte Falle und vernichtete die römische Armee. Heute bewahrt der Archäologische Park Canne della Battaglia die Überreste der antiken Stadt und die Erinnerung an jenen epischen Tag. Hier einzutreten bedeutet, eine Zeitreise zu machen, zwischen kyklopischen Mauern, frühchristlichen Basiliken und einem Museum, das mit 3D-Videos die Geschichte wieder lebendig werden lässt. Ein Ort, der dich mit seiner Atmosphäre zwischen Natur und Erinnerung packt.

Stimmungsvoller Auftakt

Stell dir vor, du stehst auf einem Hügel mit Blick auf das Ofanto-Tal, umgeben von Olivenbäumen und der Stille, die nur der Wind unterbricht. Hier, am 2. August 216 v. Chr., legte Hannibal die perfekte Falle und vernichtete die römische Armee. Heute bewahrt der Archäologische Park Canne della Battaglia die Überreste der antiken Stadt und die Erinnerung an jenen epischen Tag. Hier einzutreten bedeutet, eine Zeitreise zu machen, zwischen kyklopischen Mauern, frühchristlichen Basiliken und einem Museum, das mit 3D-Videos die Geschichte wieder lebendig werden lässt. Ein Ort, der dich mit seiner Atmosphäre zwischen Natur und Erinnerung packt.

Historischer Überblick

Die Geschichte von Canne beginnt im 5. Jahrtausend v. Chr. mit den ersten neolithischen Siedlungen. Doch erst im Jahr 216 v. Chr. wird der Name legendär: Hannibal besiegt mit 40.000 Mann 80.000 Römer durch eine Zangenbewegung. Die daunische Stadt blühte zwischen dem 6. und 3. Jahrhundert v. Chr., wurde dann durch die Schlacht zerstört. Im Mittelalter wurde der Hügel Bischofssitz und mit einer normannischen Burg befestigt. 1083 eroberte Robert Guiscard sie, und 1303 fiel sie an Barletta. Der Ort wurde im Spätmittelalter aufgegeben. Eine Zeitleiste zur Orientierung:

Historischer Überblick

Die Geschichte von Canne beginnt im 5. Jahrtausend v. Chr. mit den ersten neolithischen Siedlungen. Doch erst im Jahr 216 v. Chr. wird der Name legendär: Hannibal besiegt mit 40.000 Mann 80.000 Römer durch eine Zangenbewegung. Die daunische Stadt blühte zwischen dem 6. und 3. Jahrhundert v. Chr., wurde dann durch die Schlacht zerstört. Im Mittelalter wurde der Hügel Bischofssitz und mit einer normannischen Burg befestigt. 1083 eroberte Robert Guiscard sie, und 1303 fiel sie an Barletta. Der Ort wurde im Spätmittelalter aufgegeben. Eine Zeitleiste zur Orientierung:

  • 5. Jahrtausend v. Chr. – Erste neolithische Siedlungen
  • 6.-3. Jahrhundert v. Chr. – Blüte der daunischen Siedlung
  • 2. August 216 v. Chr. – Schlacht von Cannae
  • 872 n. Chr. – Bischofssitz nach Zerstörung von Canosa
  • 1083 – Normannische Eroberung durch Robert Guiscard
  • 1303 – Annexion an Barletta
  • 14. Jahrhundert – Aufgabe des Ortes

  • 5. Jahrtausend v. Chr. – Erste neolithische Siedlungen
  • 6.-3. Jahrhundert v. Chr. – Blüte der daunischen Siedlung
  • 2. August 216 v. Chr. – Schlacht von Cannae
  • 872 n. Chr. – Bischofssitz nach Zerstörung von Canosa
  • 1083 – Normannische Eroberung durch Robert Guiscard
  • 1303 – Annexion an Barletta
  • 14. Jahrhundert – Aufgabe des Ortes

Das Antiquarium: Geschichte und Technologie

Bevor Sie den Park betreten, halten Sie am Antiquarium an. 1958 erbaut und 2017 renoviert, ist es ein kleines Juwel, das die Entwicklung des Geländes von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter erzählt. Sechs chronologische Abschnitte führen Sie durch Fundstücke wie die neolithische Statuette der Muttergöttin und den Askos mit Frauenköpfen. Der Höhepunkt ist der Multimediaraum: Ein Video rekonstruiert die Schlacht in 3D, mit interaktiven Lesepulten über Hannibal und seine Manöver. Perfekt, um zu verstehen, was wirklich geschah. Wenn Sie hinausgehen, betrachten Sie den Hügel und sehen die Geschichte mit neuen Augen.

Das Antiquarium: Geschichte und Technologie

Bevor Sie den Park betreten, halten Sie am Antiquarium an. 1958 erbaut und 2017 renoviert, ist es ein kleines Juwel, das die Entwicklung des Geländes von der Vorgeschichte bis zum Mittelalter erzählt. Sechs chronologische Abschnitte führen Sie durch Fundstücke wie die neolithische Statuette der Muttergöttin und den Askos mit Frauenköpfen. Der Höhepunkt ist der Multimediaraum: Ein Video rekonstruiert die Schlacht in 3D, mit interaktiven Lesepulten über Hannibal und seine Manöver. Perfekt, um zu verstehen, was wirklich geschah. Wenn Sie hinausgehen, betrachten Sie den Hügel und sehen die Geschichte mit neuen Augen.

Die Zitadelle und die Pfade der Vergangenheit

Vom Antiquarium aus steigst du zur mittelalterlichen Zitadelle hinauf. Folge der alten Straße, gesäumt von Mauern, die Blöcke aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und mittelalterliches Mauerwerk vermischen. Oben angekommen, findest du die Überreste der normannischen Burg und zwei Basiliken: die größere mit einer dreischiffigen Krypta und die kleinere mit einem Friedhofsbereich. Von hier aus ist der Blick auf das Ofanto-Tal atemberaubend. Weiter hinten führt eine Allee zum daunischen Dorf mit Felskammergräbern und einem drei Meter hohen Menhir. Leider ist der zweite Rundgang (frühchristliche Basilika und Ofen) geschlossen, aber der Spaziergang bis hierher ist die Reise bereits wert.

Die Zitadelle und die Pfade der Vergangenheit

Vom Antiquarium aus steigst du zur mittelalterlichen Zitadelle hinauf. Folge der alten Straße, gesäumt von Mauern, die Blöcke aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und mittelalterliches Mauerwerk vermischen. Oben angekommen, findest du die Überreste der normannischen Burg und zwei Basiliken: die größere mit einer dreischiffigen Krypta und die kleinere mit einem Friedhofsbereich. Von hier aus ist der Blick auf das Ofanto-Tal atemberaubend. Weiter hinten führt eine Allee zum daunischen Dorf mit Felskammergräbern und einem drei Meter hohen Menhir. Leider ist der zweite Rundgang (frühchristliche Basilika und Ofen) geschlossen, aber der Spaziergang bis hierher ist die Reise bereits wert.

Warum Sie es besuchen sollten

Drei gute Gründe, es nicht zu verpassen. 1. Es ist das berühmteste Schlachtfeld der Antike: Auf den Spuren von Hannibals Sieg über Rom zu wandeln, lässt einen die Geschichte hautnah erleben. 2. Das Antiquarium ist überraschend modern: Das 3D-Video der Schlacht ist spektakulär und interaktiv. 3. Die Ruhe des Ortes: Anders als andere überlaufene Stätten ist man hier oft fast allein zwischen Olivenbäumen und Ruinen und kann sich das Getöse der Schlacht vorstellen. Zudem ist das Ticket günstig und kann mit dem Museum von Canosa kombiniert werden.

Warum Sie es besuchen sollten

Drei gute Gründe, es nicht zu verpassen. 1. Es ist das berühmteste Schlachtfeld der Antike: Auf den Spuren von Hannibals Sieg über Rom zu wandeln, lässt einen die Geschichte hautnah erleben. 2. Das Antiquarium ist überraschend modern: Das 3D-Video der Schlacht ist spektakulär und interaktiv. 3. Die Ruhe des Ortes: Anders als andere überlaufene Stätten ist man hier oft fast allein zwischen Olivenbäumen und Ruinen und kann sich das Getöse der Schlacht vorstellen. Zudem ist das Ticket günstig und kann mit dem Museum von Canosa kombiniert werden.

Beste Reisezeit

Wenn möglich, wählen Sie den Spätfrühling oder den Frühherbst. Die Temperaturen sind mild, das Licht weich und die üppige Vegetation macht die Landschaft perfekt. Kommen Sie am frühen Morgen, wenn der Park öffnet: die tief stehende Sonne beleuchtet die Zitadelle und das Tal, und die Luft ist frisch. Vermeiden Sie die volle Sommersonne, da der Weg größtenteils im Freien und ohne Schatten verläuft. Überprüfen Sie immer die offiziellen Öffnungszeiten, da sie je nach Jahreszeit variieren und es sonntags Sonderöffnungen geben kann.

Beste Reisezeit

Wenn möglich, wählen Sie den Spätfrühling oder den Frühherbst. Die Temperaturen sind mild, das Licht weich und die üppige Vegetation macht die Landschaft perfekt. Kommen Sie am frühen Morgen, wenn der Park öffnet: die tief stehende Sonne beleuchtet die Zitadelle und das Tal, und die Luft ist frisch. Vermeiden Sie die volle Sommersonne, da der Weg größtenteils im Freien und ohne Schatten verläuft. Überprüfen Sie immer die offiziellen Öffnungszeiten, da sie je nach Jahreszeit variieren und es sonntags Sonderöffnungen geben kann.

In der Umgebung

Zwei unverzichtbare Etappen. Canosa di Puglia (15 Minuten entfernt) beherbergt das Archäologische Nationalmuseum mit daunischen und römischen Funden: Mit dem Kombi-Ticket kannst du es zusammen mit dem Park besichtigen. Dann Barletta mit seiner staufischen Burg und dem Koloss von Heraklios, einer bronzenen Statue aus römischer Zeit. Wenn du die Natur liebst, bietet der Naturpark Ofanto Wege entlang des Flusses, ideal für einen Spaziergang nach der Archäologie.

In der Umgebung

Zwei unverzichtbare Etappen. Canosa di Puglia (15 Minuten entfernt) beherbergt das Archäologische Nationalmuseum mit daunischen und römischen Funden: Mit dem Kombi-Ticket kannst du es zusammen mit dem Park besichtigen. Dann Barletta mit seiner staufischen Burg und dem Koloss von Heraklios, einer bronzenen Statue aus römischer Zeit. Wenn du die Natur liebst, bietet der Naturpark Ofanto Wege entlang des Flusses, ideal für einen Spaziergang nach der Archäologie.

Routen in der Umgebung


💡 Vielleicht wusstest du nicht, dass…

Der Überlieferung nach wurden die Überreste des heiligen Roger, Bischof von Canne, in der Basilika der Stätte aufbewahrt. Beim Spaziergang zwischen den Ruinen ist noch das Echo der Schlacht spürbar: Hannibals Zangenmanöver, mit dem er die Römer umzingelte, ist hier vom strategischen Punkt des Hügels aus sichtbar.