Auf einem Sandsteinfelsen im Apennin von Reggio Emilia thronend, ist die Burg Canossa Symbol des Investiturstreits und des Ereignisses, das den Ausdruck ‘nach Canossa gehen’ prägte. Heute erzählen die Ruinen und das Museum Naborre Campanini von Jahrhunderten der Geschichte, mit archäologischen Funden und Panoramablicken auf die Täler von Enza und Crostolo. Das erwartet Sie:
– Vollzahler €4, ermäßigt €3 mit Eintrittskarte der Burg Rossena
– Museum mit romanischem Sandsteintaufbecken und mathildischen Funden
– Parkplatz 200 Meter entfernt, mit Buchladen und Serviceeinrichtungen
– Geführte Tour ca. 60 Minuten, buchbar für Gruppen und Schulen
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Zwischen den Ruinen der berühmten mathildischen Burg, wo 1077 Heinrich IV. Gregor VII. um Vergebung bat. Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und dem Museum Naborre Campanini.
- http://www.castellodicanossa.com
- info@castellodicanossa.com
- Via Canossa, Reggio Emilia (RE)
- +39 0522 877104
- In Google Maps öffnen
- Auf Google Bilder ansehen Castello di Canossa a Reggio Emilia
Wissenswertes
Einführung
Historische Notizen
- um 940: Gründung durch Adalberto Atto
- 950: Königin Adelheid findet dort Zuflucht
- 1077: Treffen zwischen Heinrich IV. und Gregor VII.
- 1115: Tod Mathildes
- 1557: Zerstörung durch die Farnese
- 1878: Erwerb durch den Staat und Denkmalschutz
Die Ruinen und die Landschaft
Das Museum Naborre Campanini
Besuchsgründe
Beste Reisezeit
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Der Überlieferung nach ließ sich Ludovico Ariosto vom Felsen von Canossa inspirieren, um die verzauberte Burg des Atlas im Orlando Furioso zu beschreiben. Zudem widerstand Königin Adelheid im Jahr 950 drei Jahre lang der Belagerung durch Berengar II. innerhalb dieser als uneinnehmbar geltenden Mauern. Noch heute verleiht ein Spaziergang durch die Ruinen bei Sonnenuntergang eine zeitlose Atmosphäre.






