Die Kathedrale Santa Maria Assunta, das Herz der Piazza dei Miracoli, ist ein Meisterwerk der pisanischen Romanik, erbaut ab 1063. Im Inneren finden Sie unverzichtbare Werke wie die Kanzel von Giovanni Pisano, das Apsismosaik von Cimabue und die Lampe, die Galileo inspirierte. Das sollten Sie nicht verpassen:
– Einzigartige Architektur: Fassade mit Loggien, elliptische Kuppel und Granitsäulen von der Insel Elba.
– Künstlerische Meisterwerke: Porta di San Ranieri von Bonanno Pisano und Gemälde von Andrea del Sarto.
– Faszinierende Legenden: die Teufelskrallen und die Glück bringende Eidechse.
– Praktische Hinweise: freier Eintritt (mit Eintrittskarte), wechselnde Öffnungszeiten, barrierefrei zugänglich.
Einführung
Ein Betreten der Piazza dei Miracoli ist ein Schlag ins Herz. Aber wenn Sie nur am Schiefen Turm stehen bleiben, verpassen Sie das wertvollste Juwel: die Kathedrale Santa Maria Assunta. Mit ihrer schwarz-weißen Fassade, den übereinanderliegenden Loggien und einer Harmonie, die verschiedene Stile vereint – romanisch, byzantinisch, islamisch – ist sie das Symbol der Macht der Seerepublik. Hier spürt man nicht nur Geschichte, man atmet die Seele von Pisa.
Einführung
Ein Betreten der Piazza dei Miracoli ist ein Schlag ins Herz. Aber wenn Sie nur am Schiefen Turm stehen bleiben, verpassen Sie das wertvollste Juwel: die Kathedrale Santa Maria Assunta. Mit ihrer schwarz-weißen Fassade, den übereinanderliegenden Loggien und einer Harmonie, die verschiedene Stile vereint – romanisch, byzantinisch, islamisch – ist sie das Symbol der Macht der Seerepublik. Hier spürt man nicht nur Geschichte, man atmet die Seele von Pisa.
Historische Notizen
Gegründet 1064 mit der Beute aus dem Sieg über Palermo, wurde die Kathedrale von Buscheto entworfen und im 12. Jahrhundert von Rainaldo vollendet. Geweiht 1118, erlitt sie Schäden und Restaurierungen, insbesondere nach dem Brand von 1595. Hier die wichtigsten Momente:
- 1064: Baubeginn (Architekt Buscheto)
- 1118: Weihe durch Papst Gelasius II.
- 1180: Porta di San Ranieri von Bonanno Pisano
- 1302-1310: Kanzel von Giovanni Pisano
- 1595: Brand, der Teile der Verzierungen zerstörte
- 1602: Kassettendecke aus Holz der Brüder Atticciati
Historische Notizen
Gegründet 1064 mit der Beute aus dem Sieg über Palermo, wurde die Kathedrale von Buscheto entworfen und im 12. Jahrhundert von Rainaldo vollendet. Geweiht 1118, erlitt sie Schäden und Restaurierungen, insbesondere nach dem Brand von 1595. Hier die wichtigsten Momente:
- 1064: Baubeginn (Architekt Buscheto)
- 1118: Weihe durch Papst Gelasius II.
- 1180: Porta di San Ranieri von Bonanno Pisano
- 1302-1310: Kanzel von Giovanni Pisano
- 1595: Brand, der Teile der Verzierungen zerstörte
- 1602: Kassettendecke aus Holz der Brüder Atticciati
Architektur und Fassade
Die Fassade verschlägt einem den Atem: sechs Blindbögen, bunte Rauten und vier Reihen begehbarer Loggien. Die drei Bronzetüren stammen aus der Werkstatt des Giambologna, doch die einzige, die den Brand überlebt hat, ist die Porta di San Ranieri (1180), die dem Turm zugewandt ist. Im Inneren schaffen die sechzig Granitsäulen von Elba einen hypnotischen Rhythmus. Die elliptische Kuppel, inspiriert von orientalischen Moscheen, erhebt sich auf Pendentifs. Beim Spaziergang fallen die Höhenunterschiede auf: Die Bodensenkungen sind dieselben, die den Turm geneigt haben.
Architektur und Fassade
Die Fassade verschlägt einem den Atem: sechs Blindbögen, bunte Rauten und vier Reihen begehbarer Loggien. Die drei Bronzetüren stammen aus der Werkstatt des Giambologna, doch die einzige, die den Brand überlebt hat, ist die Porta di San Ranieri (1180), die dem Turm zugewandt ist. Im Inneren schaffen die sechzig Granitsäulen von Elba einen hypnotischen Rhythmus. Die elliptische Kuppel, inspiriert von orientalischen Moscheen, erhebt sich auf Pendentifs. Beim Spaziergang fallen die Höhenunterschiede auf: Die Bodensenkungen sind dieselben, die den Turm geneigt haben.
Innere Meisterwerke
Das Innere ist ein Museum. Die Kanzel von Giovanni Pisano (1302-1310) ist ein Triumph gotischer Bildhauerei: acht verschiedene Säulen (zwei auf Löwen), Karyatiden und Reliefs, die das Leben Christi erzählen. Das Apsismosaik mit Cimabue (Johannes der Täufer, 1302) überlebte den Brand. Und dann die Galilei-Lampe (1584-1587): Der Überlieferung nach inspirierte ihr Schwingen die Theorie der Pendelisochronie. Hinter dem Altar befinden sich 27 Gemälde von Andrea del Sarto, Sodoma und Beccafumi. Bewegend ist auch das Grabmal von Kaiser Heinrich VII., ein Meisterwerk von Tino da Camaino.
Innere Meisterwerke
Das Innere ist ein Museum. Die Kanzel von Giovanni Pisano (1302-1310) ist ein Triumph gotischer Bildhauerei: acht verschiedene Säulen (zwei auf Löwen), Karyatiden und Reliefs, die das Leben Christi erzählen. Das Apsismosaik mit Cimabue (Johannes der Täufer, 1302) überlebte den Brand. Und dann die Galilei-Lampe (1584-1587): Der Überlieferung nach inspirierte ihr Schwingen die Theorie der Pendelisochronie. Hinter dem Altar befinden sich 27 Gemälde von Andrea del Sarto, Sodoma und Beccafumi. Bewegend ist auch das Grabmal von Kaiser Heinrich VII., ein Meisterwerk von Tino da Camaino.
Warum sich ein Besuch lohnt
Drei gute Gründe: Erstens, der Eintritt ist kostenlos (man muss lediglich ein Ticket an der Kasse abholen). Zweitens, es ist ein Meisterwerk kultureller Verschmelzung: Romanik, Byzantinik und Islam koexistieren hier mühelos. Drittens, die versteckten Geschichten: die Tradition des Pisaner Neujahrs (25. März, ein Lichtstrahl trifft auf die Kanzel), die Säule, die Frauen ‘beschützt’, und die Legenden über den Teufel. Ein Erlebnis, das über den einfachen touristischen Besuch hinausgeht.
Warum sich ein Besuch lohnt
Drei gute Gründe: Erstens, der Eintritt ist kostenlos (man muss lediglich ein Ticket an der Kasse abholen). Zweitens, es ist ein Meisterwerk kultureller Verschmelzung: Romanik, Byzantinik und Islam koexistieren hier mühelos. Drittens, die versteckten Geschichten: die Tradition des Pisaner Neujahrs (25. März, ein Lichtstrahl trifft auf die Kanzel), die Säule, die Frauen ‘beschützt’, und die Legenden über den Teufel. Ein Erlebnis, das über den einfachen touristischen Besuch hinausgeht.
Beste Reisezeit
Der späte Nachmittag ist der magische Moment: Das tiefe Licht dringt durch die Fenster und bringt die Marmorfassade zum Leuchten. Wenn möglich, wählen Sie einen Wochentag im Herbst oder Winter, um Menschenmassen zu vermeiden. Am frühen Morgen um 8 Uhr ist die Atmosphäre fast mystisch, wenn die ersten Strahlen das Mosaik treffen. Vermeiden Sie Juni–August, wenn Sie Warteschlangen nicht mögen, aber wenn Sie doch dort sind, gehen Sie gleich nach der Öffnung hinein.
Beste Reisezeit
Der späte Nachmittag ist der magische Moment: Das tiefe Licht dringt durch die Fenster und bringt die Marmorfassade zum Leuchten. Wenn möglich, wählen Sie einen Wochentag im Herbst oder Winter, um Menschenmassen zu vermeiden. Am frühen Morgen um 8 Uhr ist die Atmosphäre fast mystisch, wenn die ersten Strahlen das Mosaik treffen. Vermeiden Sie Juni–August, wenn Sie Warteschlangen nicht mögen, aber wenn Sie doch dort sind, gehen Sie gleich nach der Öffnung hinein.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der Camposanto Monumentale, ein Friedhof mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert und dem größten Zyklus mittelalterlicher Fresken (leider beschädigt). Ebenfalls auf dem Platz bewahrt das Museo dell’Opera del Duomo Originale der Kathedrale: Statuen, Silberarbeiten und den islamischen Greif, der einst die Apsis schmückte. Wenn Sie Zeit haben, lohnt sich auch das Baptisterium wegen seiner Akustik und des römischen Beckens.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der Camposanto Monumentale, ein Friedhof mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert und dem größten Zyklus mittelalterlicher Fresken (leider beschädigt). Ebenfalls auf dem Platz bewahrt das Museo dell’Opera del Duomo Originale der Kathedrale: Statuen, Silberarbeiten und den islamischen Greif, der einst die Apsis schmückte. Wenn Sie Zeit haben, lohnt sich auch das Baptisterium wegen seiner Akustik und des römischen Beckens.