Der 1885 erbaute Leuchtturm San Giacomo bietet von seiner Lage auf einem felsigen Vorsprung aus einen der beeindruckendsten Ausblicke Süd-Siziliens. Der weiße Turm mit roter Laterne überragt das Meeresstück zwischen Licata und Gela und gewährt 360-Grad-Blicke in einer authentischen Atmosphäre fern vom Massentourismus. Zur Anfahrt folgt man der SS115 Richtung San Giacomo, parkt und geht das letzte unbefestigte Stück zu Fuß.
- Panoramablick auf die Bucht von Licata, Handelshafen und zerklüftete Klippen
- Historischer, noch funktionierender Leuchtturm mit ikonischem weißen Turm und roter Laterne
- Abgeschiedene Lage perfekt für Ruhe und unvergessliche Fotos
- Ideales Gebiet für Picknicks mit mediterraner Macchia und Kalksteinfelsen
Historischer Leuchtturm von 1885 mit Blick auf die Bucht von Licata, Hafen und zerklüftete Küste. Ideal für Fotos, Picknicks und spektakuläre Sonnenuntergänge. Kostenloser Zugang nach kurzem Spaziergang.
- Corso Umberto Argentina, Agrigento (AG)
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Wissenswertes
Einführung
Geschichtlicher Überblick
- 1885: Bau des Leuchtturms
- Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts: Modernisierungen der Beleuchtungsanlage
- Heute: In Betrieb mit automatisierter Technologie
Der Aufstieg und die Aussicht
Die Atmosphäre bei Sonnenuntergang
Warum es sich lohnt, ihn zu besuchen
Wann man gehen sollte
In der Umgebung
💡 Vielleicht wusstest du nicht, dass…
Der Leuchtturm ist nach der nahegelegenen Ortschaft San Giacomo benannt, die mit einer alten, heute verschwundenen Landkirche verbunden ist, die dem Apostel Jakobus gewidmet war. Einheimische erzählen, dass in Nächten mit rauer See, wenn Nebel die Küste einhüllt, der Klang der Nebelsirene des Leuchtturms sich mit dem Rauschen der Wellen vermischt und eine fast surreale Atmosphäre schafft. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Leuchtturm durch Bombenangriffe beschädigt, aber schnell repariert, um alliierten Schiffen während der Landung in Sizilien im Jahr 1943 als Wegweiser zu dienen. Heute leben die Leuchtturmwärter noch immer in den angrenzenden Häusern und halten so eine jahrhundertealte Tradition der Bewachung der sizilianischen Küsten lebendig.
