Monte d’Accoddi ist ein prähistorischer Altar in Form eines Pyramidenstumpfes, einzigartig im Mittelmeerraum. 1952 entdeckt, 13 km von Sassari entfernt, erzählt er über 5000 Jahre Geschichte. Hier die Highlights des Besuchs:
– Die 42 Meter lange Rampe, die zur Spitze des Altars führt.
– Der Rote Tempel, das älteste Heiligtum mit rotem Ockerputz.
– Der 4,4 Meter hohe Menhir und der Opfertisch mit sieben Löchern.
– Die Führungen im Ticketpreis inbegriffen, mit 5 täglichen Terminen.
Einführung
Monte d’Accoddi gleicht nichts, was du in Sardinien gesehen hast. Nur wenige Kilometer von Sassari entfernt, mitten auf einer grünen Hochebene, erhebt sich ein prähistorischer Stufenaltar, der wie aus Mesopotamien wirkt. Und doch ist er hier im Nordwesten der Insel, einzigartig im Mittelmeerraum. Eine 9 Meter hohe, pyramidenstumpfförmige Erdrampe mit einer 41 Meter langen Rampe und tonnenschweren Kalksteinblöcken. Man kommt an, und es wird still – es ist kein Nuraghe, sondern etwas Älteres, fast 5000 Jahre Geschichte unter den Füßen. Der sardische Name bedeutet ‚Berg der Steine‘, und wenn man ihn sieht, versteht man warum.
Einführung
Monte d’Accoddi gleicht nichts, was du in Sardinien gesehen hast. Nur wenige Kilometer von Sassari entfernt, mitten auf einer grünen Hochebene, erhebt sich ein prähistorischer Stufenaltar, der wie aus Mesopotamien wirkt. Und doch ist er hier im Nordwesten der Insel, einzigartig im Mittelmeerraum. Eine 9 Meter hohe, pyramidenstumpfförmige Erdrampe mit einer 41 Meter langen Rampe und tonnenschweren Kalksteinblöcken. Man kommt an, und es wird still – es ist kein Nuraghe, sondern etwas Älteres, fast 5000 Jahre Geschichte unter den Füßen. Der sardische Name bedeutet ‚Berg der Steine‘, und wenn man ihn sieht, versteht man warum.
Historischer Überblick
1952 von Ercole Contu entdeckt und später von Santo Tinè untersucht, hat Monte d’Accoddi zwei Hauptbauphasen. Um 3200 v. Chr. erbaute die Ozieri-Kultur einen ersten Tempel mit rotem Ockerputz, den sogenannten Roten Tempel. Nach einem Brand um 2800 v. Chr. schloss die Abealzu-Filigosa-Kultur ihn in eine größere Plattform mit Kalksteinverkleidung ein. Die Stätte wurde bis 1800 v. Chr. genutzt und dann aufgegeben. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Spitze durch Flugabwehrgräben beschädigt. Heute wird sie von der Gemeinde Sassari verwaltet und ist Teil des Kulturnetzwerks Thàmus.
- 3200-2800 v. Chr.: Roter Tempel (Ozieri-Kultur)
- 2800-2400 v. Chr.: Zweiter Stufenaltar (Abealzu-Filigosa)
- 1800 v. Chr.: Aufgabe der Stätte
- 1952: Beginn der Ausgrabungen von Ercole Contu
- 1979-1990: Ausgrabungen von Santo Tinè
Historischer Überblick
1952 von Ercole Contu entdeckt und später von Santo Tinè untersucht, hat Monte d’Accoddi zwei Hauptbauphasen. Um 3200 v. Chr. erbaute die Ozieri-Kultur einen ersten Tempel mit rotem Ockerputz, den sogenannten Roten Tempel. Nach einem Brand um 2800 v. Chr. schloss die Abealzu-Filigosa-Kultur ihn in eine größere Plattform mit Kalksteinverkleidung ein. Die Stätte wurde bis 1800 v. Chr. genutzt und dann aufgegeben. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Spitze durch Flugabwehrgräben beschädigt. Heute wird sie von der Gemeinde Sassari verwaltet und ist Teil des Kulturnetzwerks Thàmus.
- 3200-2800 v. Chr.: Roter Tempel (Ozieri-Kultur)
- 2800-2400 v. Chr.: Zweiter Stufenaltar (Abealzu-Filigosa)
- 1800 v. Chr.: Aufgabe der Stätte
- 1952: Beginn der Ausgrabungen von Ercole Contu
- 1979-1990: Ausgrabungen von Santo Tinè
Der Rote Tempel: Ein verstecktes Juwel
Im Inneren des größeren Altars verbirgt sich ein älterer Tempel, der Rote Tempel. Seine Wände und Böden waren verputzt und mit roter Ockerfarbe bemalt, daher der Name. Er hatte eine rechteckige Zelle von 12,5 x 7,2 Metern und eine 25 Meter lange Zufahrtsrampe. Er kann nicht besichtigt werden, da er geschützt ist, aber man kann ihn anhand der äußeren Struktur erahnen. Rundherum haben Ausgrabungen einen 4,4 Meter hohen Menhir, Opferplatten mit Löchern und natürlichen Schlucklöchern sowie zwei kugelförmige Steine gefunden, die möglicherweise Sonne und Mond darstellten. All dies macht Monte d’Accoddi zu einem Ort alter Rituale, die mit Fruchtbarkeit und dem Heiligen verbunden sind.
Der Rote Tempel: Ein verstecktes Juwel
Im Inneren des größeren Altars verbirgt sich ein älterer Tempel, der Rote Tempel. Seine Wände und Böden waren verputzt und mit roter Ockerfarbe bemalt, daher der Name. Er hatte eine rechteckige Zelle von 12,5 x 7,2 Metern und eine 25 Meter lange Zufahrtsrampe. Er kann nicht besichtigt werden, da er geschützt ist, aber man kann ihn anhand der äußeren Struktur erahnen. Rundherum haben Ausgrabungen einen 4,4 Meter hohen Menhir, Opferplatten mit Löchern und natürlichen Schlucklöchern sowie zwei kugelförmige Steine gefunden, die möglicherweise Sonne und Mond darstellten. All dies macht Monte d’Accoddi zu einem Ort alter Rituale, die mit Fruchtbarkeit und dem Heiligen verbunden sind.
Der Stufenaltar: eine einzigartige Architektur
Die heutige Struktur ist ein Pyramidenstumpf von 37 x 30 Metern, etwa 9 Meter hoch, mit einer sanft ansteigenden Rampe von 41,5 Metern. Die Wände bestehen aus einschaligem Kalksteinmauerwerk, geneigt, um die innere Füllung aus Erde und Steinen zu stützen. Es ist keine Ziqqurat, sondern eine Form, die unabhängig entstanden sein könnte. Auf der Spitze stand ein rechteckiger Tempel, von dem nur noch Spuren erhalten sind. Die Rampe diente dem Bau und vermutlich rituellen Prozessionen. Es ist beeindruckend zu bedenken, dass alles von Hand, ohne Maschinen, vor Tausenden von Jahren errichtet wurde.
Der Stufenaltar: eine einzigartige Architektur
Die heutige Struktur ist ein Pyramidenstumpf von 37 x 30 Metern, etwa 9 Meter hoch, mit einer sanft ansteigenden Rampe von 41,5 Metern. Die Wände bestehen aus einschaligem Kalksteinmauerwerk, geneigt, um die innere Füllung aus Erde und Steinen zu stützen. Es ist keine Ziqqurat, sondern eine Form, die unabhängig entstanden sein könnte. Auf der Spitze stand ein rechteckiger Tempel, von dem nur noch Spuren erhalten sind. Die Rampe diente dem Bau und vermutlich rituellen Prozessionen. Es ist beeindruckend zu bedenken, dass alles von Hand, ohne Maschinen, vor Tausenden von Jahren errichtet wurde.
Warum sich ein Besuch lohnt
1. Absolute Einzigartigkeit: Sie werden nichts Vergleichbares in Sardinien oder im Mittelmeer finden. Es ist ein prähistorischer Stufenaltar, oft mit den mesopotamischen Zikkurats verglichen, aber älter als viele von ihnen. 2. Landschaftliche Einbettung: Die Stätte liegt in einer grünen Ebene mit Blick auf die Hügel. Abseits des Trubels, ideal für einen Vormittag voller Entdeckungen. 3. Kostenloser Eintritt am ersten Sonntag: Wenn Sie es gut planen, können Sie sie ohne einen Euro auszugeben besuchen, dank der Initiative des Kulturministeriums. Und mit demselben Kombi-Ticket können Sie auch andere Museen in Sassari besuchen.
Warum sich ein Besuch lohnt
1. Absolute Einzigartigkeit: Sie werden nichts Vergleichbares in Sardinien oder im Mittelmeer finden. Es ist ein prähistorischer Stufenaltar, oft mit den mesopotamischen Zikkurats verglichen, aber älter als viele von ihnen. 2. Landschaftliche Einbettung: Die Stätte liegt in einer grünen Ebene mit Blick auf die Hügel. Abseits des Trubels, ideal für einen Vormittag voller Entdeckungen. 3. Kostenloser Eintritt am ersten Sonntag: Wenn Sie es gut planen, können Sie sie ohne einen Euro auszugeben besuchen, dank der Initiative des Kulturministeriums. Und mit demselben Kombi-Ticket können Sie auch andere Museen in Sassari besuchen.
Wann reisen?
Die beste Zeit? Der späte Frühling – dann ist das Licht warm und die Vegetation üppig. Am frühen Morgen, gleich nach Öffnung um 10 Uhr, entgeht man der Hitze und den Menschenmassen. Im Herbst hingegen taucht die tief stehende Sonne die Steine in ein spektakuläres Licht. Vermeiden Sie Montage, da dann geschlossen ist. Wenn möglich, wählen Sie einen Sonnentag: Bei Regen kann der Boden matschig und die Rampe rutschig sein.
Wann reisen?
Die beste Zeit? Der späte Frühling – dann ist das Licht warm und die Vegetation üppig. Am frühen Morgen, gleich nach Öffnung um 10 Uhr, entgeht man der Hitze und den Menschenmassen. Im Herbst hingegen taucht die tief stehende Sonne die Steine in ein spektakuläres Licht. Vermeiden Sie Montage, da dann geschlossen ist. Wenn möglich, wählen Sie einen Sonnentag: Bei Regen kann der Boden matschig und die Rampe rutschig sein.
In der Umgebung
Wenige Kilometer entfernt bietet die Nekropole von Su Crucifissu Mannu Dutzende von Domus de Janas, in den Fels gehauene Gräber, die das Bild der prähistorischen heiligen Landschaft vervollständigen. Etwas weiter hat die Stadt Porto Torres römische Überreste (Trajansbrücke, Thermen) und eine schöne Uferpromenade. Wenn du Zeit hast, mach einen Abstecher nach Stintino wegen des Meeres, aber Monte d’Accoddi allein ist einen halben Tag wert.
In der Umgebung
Wenige Kilometer entfernt bietet die Nekropole von Su Crucifissu Mannu Dutzende von Domus de Janas, in den Fels gehauene Gräber, die das Bild der prähistorischen heiligen Landschaft vervollständigen. Etwas weiter hat die Stadt Porto Torres römische Überreste (Trajansbrücke, Thermen) und eine schöne Uferpromenade. Wenn du Zeit hast, mach einen Abstecher nach Stintino wegen des Meeres, aber Monte d’Accoddi allein ist einen halben Tag wert.