Das Nationale Archäologische Museum von Canosa di Puglia, untergebracht im Palazzo Sinesi aus dem 18. Jahrhundert, bewahrt eine der wichtigsten Sammlungen des antiken Daunien mit authentischen, gut kontextualisierten Fundstücken. Die moderne Ausstellungsgestaltung und klaren Informationstafeln machen den Besuch auch für Laien angenehm, in einer intimen und wenig überfüllten Atmosphäre.
- Fürstengräber aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. mit Grabbeigaben aus Gold, Silber und Bronze, darunter getriebene Goldbleche und rituelle Waffen
- Einzigartige daunische Keramik mit rotfigurigen Vasen, Kylikes und Amphoren mit messapischen Inschriften
- Goldschmiedesammlung als eine der bedeutendsten Süditaliens, mit Schmuckstücken von hoher handwerklicher Qualität
- Authentische und seltene Fundstücke wie die Vase des Assteas und Rhyta mit Tierköpfen für Trankopfer
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Nationalmuseum mit authentischen Fundstücken der daunischen Zivilisation: goldene und silberne Grabbeigaben, bemalte Keramik, Skulpturen und Mosaike. Eine der bedeutendsten Goldschmiedesammlungen Süditaliens.
- https://musei.puglia.beniculturali.it/musei/palazzo-sinesi-canosa-di-puglia/
- pm-pug.museocanosa@beniculturali.it
- Via John Fitzgerald Kennedy 18, Trani (BT)
- +39 0883 664716
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- Auf Google Bilder ansehen Museo Archeologico Nazionale di Canosa di Puglia a Trani
Wissenswertes
Einführung
Historische Einblicke
- 6. Jahrhundert v. Chr.: erste daunische Siedlungen
- 4. Jahrhundert v. Chr.: Blütezeit mit den Fürstengräbern
- 3. Jahrhundert v. Chr.: römischer Einfluss
- 1954: Gründung des Museums
- 2000: Anerkennung als Nationalmuseum
Die Fürstengräber
Die daunische Keramik
Warum es einen Besuch wert ist
Beste Reisezeit
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Zu den faszinierendsten Funden gehört die berühmte Ausstattung des Grabes der Goldschätze, entdeckt 1972, mit Schmuckstücken von außergewöhnlicher Handwerkskunst, die das hohe handwerkliche Niveau der Daunier belegen. Besonders eindrucksvoll sind die Rhyta mit Hundeköpfen, einzigartige rituelle Gefäße, die bei Totenbanketten verwendet wurden. Der Legende nach wurden einige dieser Funde in Gräbern entdeckt, die nach Jahrtausenden noch unberührt waren, mit den Gegenständen genau so angeordnet, wie sie die alten Bewohner hinterlassen hatten.






