Das Nationale Archäologische Museum Cividale, untergebracht im Renaissance-Palazzo dei Provveditori Veneti, bietet eine konzentrierte Eintauchen in die langobardische Kultur durch archäologische Funde und direkten Zugang zum nahegelegenen Langobardischen Tempietto, beide in einem einheitlichen Ticket inbegriffen. Erklärungen sind auch auf Englisch verfügbar und das Personal steht für Vertiefungen zur Verfügung.
- Langobardische Abteilung mit Schmuck, Waffen und dem seltenen Runenstein von Cividale
- Inklusiver Zugang zum Langobardischen Tempietto, UNESCO-Welterbe mit originalen Stuckarbeiten aus dem 8. Jahrhundert
- Einheitsticket für Museum und Tempietto in einer geschützten und authentischen Atmosphäre
- Zentrale Lage in Cividale, ideal für die Einbindung in einen Tag zur Erkundung der Stadt
Das Museum beherbergt langobardische Fundstücke wie goldene Fibeln und den Runenstein, mit inklusivem Zugang zum Langobardischen Tempietto, UNESCO-Welterbe aus dem 8. Jahrhundert. Einheitsticket für beide Attraktionen im Palazzo dei Provveditori Veneti.
- https://museoarcheologicocividale.beniculturali.it/
- Riva Pozzo di Callisto, Udine (UD)
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- Auf Google Bilder ansehen Museo archeologico nazionale di Cividale a Udine
Wissenswertes
Einführung
Historische Einblicke
- 568 n. Chr.: Die Langobarden kommen nach Italien und gründen das Herzogtum Cividale.
- 8. Jahrhundert: Der Langobardische Tempel (Oratorium Santa Maria in Valle) wird erbaut.
- 1817: Das städtische Museum wird gegründet, der Ursprungskern der Sammlung.
- 1990: Das Museum wird zum Nationalmuseum.
- 2011: Die Stätte „Langobarden in Italien: Orte der Macht“ wird UNESCO-Weltkulturerbe, einschließlich Cividale.
Die langobardischen Schmuckstücke
Das Temptetto: Das Herzstück des Besuchs
Warum es einen Besuch wert ist
Wann man gehen sollte
In der Umgebung
💡 Vielleicht wusstest du nicht, dass…
Nicht jeder weiß, dass einige Fundstücke des Museums aus zufälligen Ausgrabungen während Bauarbeiten in der Stadt stammen. Aber das faszinierendste Detail betrifft das Langobardische Tempietto: Die lokale Tradition nennt es ‘Oratorio di Santa Maria in Valle’ und es heißt, es sei als Palastkapelle der langobardischen Herzöge genutzt worden. Im Inneren zeigen die Stuckarbeiten der Apsis sechs heilige Märtyrerinnen: Einer Legende nach stellen sie die Töchter eines langobardischen Königs dar, aber Wissenschaftler diskutieren noch über ihre Identität. Schau dir die Gesichter genau an: Nach Jahrhunderten scheinen sie noch immer Geschichten von Macht und Hingabe zu flüstern.
