Der Palazzo Grassi ist ein neoklassizistischer Palast aus dem 18. Jahrhundert mit Blick auf den Canal Grande, der nach der Restaurierung durch den Architekten Tadao Ando zum Sitz der Pinault-Sammlung für zeitgenössische Kunst wurde. Die wechselnden Ausstellungen präsentieren Werke internationaler Künstler in minimalistischen Räumen, die den Kontrast zur historischen Architektur betonen.
- Pinault-Sammlung: eine der bedeutendsten europäischen Sammlungen zeitgenössischer Kunst mit Künstlern wie Damien Hirst und Jeff Koons
- Einzigartige Architektur: Restaurierung von Tadao Ando, die Neoklassizismus und minimalistisches Design vereint
- Strategische Lage: direkt am Canal Grande gelegen, gegenüber der Kirche San Samuele
- Wechselnde Ausstellungen: temporäre Ausstellungen, die regelmäßig mit ortsspezifischen Werken wechseln
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Der Palazzo Grassi in Venedig beherbergt die zeitgenössische Kunstsammlung von François Pinault in einem restaurierten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert von Tadao Ando. Ausstellungen von Künstlern wie Damien Hirst und Jeff Koons treten in Dialog mit der neoklassizistischen Architektur am Canal Grande.
- http://www.palazzograssi.it
- Calle delle Carrozze, Venezia (VE)
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Wissenswertes
Einführung
Historischer Überblick
- 1748-1772: Bau auf Wunsch der Familie Grassi nach Plänen von Giorgio Massari.
- 20. Jahrhundert: Eigentümerwechsel und Nutzung als temporärer Ausstellungsort.
- 2005: Erwerb durch François Pinault und Restaurierung durch Tadao Ando.
- Heute: Sitz der Pinault Collection mit ikonischen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
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Der Palazzo Grassi hat eine interessante Geschichte: Er wurde 1748 von der Familie Grassi erbaut und war der letzte große Adelspalast, der vor dem Fall der Republik Venedig am Canal Grande errichtet wurde. Im Jahr 2005, nach Jahren des Verfalls, wurde er von François Pinault gekauft und in ein Kunstzentrum umgewandelt. Der Architekt Tadao Ando bewahrte die ursprüngliche Fassade, revolutionierte aber die Innenräume und schuf weiße, lichtdurchflutete Räume. Eine Besonderheit: Der Boden des Hauptsaals wurde vom Künstler Rudolf Stingel mit einem goldenen Blattmuster gestaltet, das sich durch die Schritte der Besucher allmählich abnutzt und so selbst zu einem sich entwickelnden Kunstwerk wird.






