Die Pieve di Sant’Andrea ist eine der ältesten Kirchen von Pistoia, gleich nach der Kathedrale. Im Inneren befindet sich die berühmte Kanzel von Giovanni Pisano, ein Meisterwerk der gotischen Bildhauerei, signiert und datiert 1301. Die Kirche liegt an der Via Francigena und ihre Fassade aus weißem und grünem Marmor erzählt Jahrhunderte Geschichte.
– Kanzel von Giovanni Pisano: sechseckige Struktur mit Hochreliefs, die das Leben Christi darstellen, ein einzigartiges Werk an Intensität und Bewegung.
– Architrav der Heiligen Drei Könige: 1166 von Gruamonte und Adeodato gemeißelt, zeigt die Reise der Magier, eine seltene Ikonographie in Verbindung mit der Pilgerfahrt.
– Romanische Fassade: Zweifarbigkeit aus weißem und grünem Marmor, typisch für den pistoiesischen romanischen Stil mit pisanischen Einflüssen.
– Via Francigena: Die Kirche war eine Etappe für Pilger auf dem Weg nach Santiago und ist heute in den Jakobsweg integriert.
Für die Öffentlichkeit zugänglich, Eintritt €2,50 (ermäßigt €2).
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Die Pieve di Sant’Andrea, eine alte Kirche im Zentrum von Pistoia, bewahrt die gotische Kanzel von Giovanni Pisano. Romanische zweifarbige Fassade und Architrav der Heiligen Drei Könige entlang der Via Francigena. Informationen zu Öffnungszeiten und Eintritt.
- Vicolo di Sant’Andrea, Pistoia (PT)
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Wissenswertes
Ein romanisches Juwel entlang der Via Francigena
Vom 8. Jahrhundert zum Meisterwerk Pisanos
- 8. Jahrhundert: Gründung der Pieve
- 1166: Architrav der Heiligen Drei Könige von Gruamonte
- 1298-1301: Kanzel von Giovanni Pisano
- 1506: Fresko von Bernardino del Signoraccio
- 17. Jahrhundert: Hinzufügung der Seitenaltäre
Die sprechende Kanzel: Emotionen in Hochrelief
Die zweifarbige Fassade und die Reise der Heiligen Drei Könige
Drei gute Gründe, einzutreten
Der richtige Moment, um sie zu genießen
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Eine kuriose Anekdote: Während der Pest im 14. Jahrhundert wurde das Kruzifix von Ripalta, Giovanni Pisano zugeschrieben, in einer Prozession getragen, um das Ende der Seuche zu erflehen. Die Pistoieser betrachteten es als wundertätig und es wird noch heute in der Kirche aufbewahrt, als Zeugnis der Volksfrömmigkeit. Eine weitere Kuriosität: Der Architrav der Heiligen Drei Könige ist einer der wenigen in Italien, die die Könige zu Pferd darstellen – ein Detail, das an den Durchzug der Pilger entlang der Francigena erinnert.






