Das Römische Theater von Triest, das aus der augusteischen Zeit stammt und zu Beginn des 2. Jahrhunderts von Quintus Petronius Modestus restauriert wurde, ist eines der faszinierendsten Bauwerke der Stadt. Es bot Platz für bis zu 6.000 Zuschauer und nutzte die natürliche Hanglage des San-Giusto-Hügels für seine Zuschauerränge. Heute, wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, ist es von außen sichtbar und verleiht eine einzigartige Atmosphäre.
– Kapazität von bis zu 6.000 Zuschauern und Mauerwerksbau mit Aurisina-Stein.
– Wiederentdeckt im Jahr 1938 nach Jahrhunderten unter mittelalterlichen Häusern verborgen.
– Statuen von Gottheiten wie Apollo und Minerva, heute im Winckelmann-Museum.
– Freier Eintritt und zentrale Lage, erreichbar mit den Buslinien 5, 9, 10, 11, 17, 18, 24, 25, 30.
Römisches Theater von Triest: das augusteische Juwel
Spazierst du durch das Zentrum von Triest, findest du fast zufällig ein römisches Amphitheater zwischen den Gebäuden. Es ist das Römische Theater, am Fuße des San Giusto-Hügels. In der augusteischen Zeit erbaut, bot es Platz für bis zu 6.000 Zuschauer. Heute, obwohl teilweise rekonstruiert, bewahrt es den unverwechselbaren Charme des antiken Tergeste. Die Cavea nutzt den natürlichen Hang, wie es für griechische Theater typisch war. Von der Straße aus sieht man es nur flüchtig, aber man braucht nur einen Moment anzuhalten, um sich die Aufführungen von vor zweitausend Jahren vorzustellen. Ein Sprung in die Geschichte, nur einen Steinwurf vom Meer entfernt.
Römisches Theater von Triest: das augusteische Juwel
Spazierst du durch das Zentrum von Triest, findest du fast zufällig ein römisches Amphitheater zwischen den Gebäuden. Es ist das Römische Theater, am Fuße des San Giusto-Hügels. In der augusteischen Zeit erbaut, bot es Platz für bis zu 6.000 Zuschauer. Heute, obwohl teilweise rekonstruiert, bewahrt es den unverwechselbaren Charme des antiken Tergeste. Die Cavea nutzt den natürlichen Hang, wie es für griechische Theater typisch war. Von der Straße aus sieht man es nur flüchtig, aber man braucht nur einen Moment anzuhalten, um sich die Aufführungen von vor zweitausend Jahren vorzustellen. Ein Sprung in die Geschichte, nur einen Steinwurf vom Meer entfernt.
Historischer Überblick
Das Theater wurde zwischen dem Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. und dem Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. erbaut. Die erste Bauphase stammt aus der augusteischen Zeit, später wurde eine bedeutende Restaurierung von
Quintus Petronius Modestus, einem Prokurator Trajans, finanziert, wie die Inschriften aus Aurisina-Stein belegen. Im Mittelalter verschwand das Theater unter Häusern, aber der Ortsname ‘Rena vecia’ bewahrte die Erinnerung daran. Im Jahr 1814 identifizierte der Architekt Pietro Nobile das Theater, doch erst 1938 wurde es durch den Abriss des Viertels wieder freigelegt. Heute ist es ein Symbol des römischen Triest.
- Ende 1. Jh. v. Chr.: Bau in der augusteischen Zeit
- Anfang 2. Jh. n. Chr.: Restaurierung durch Quintus Petronius Modestus
- 1814: Identifizierung durch Pietro Nobile
- 1938: Ausgrabung und Restaurierung
Historischer Überblick
Das Theater wurde zwischen dem Ende des 1. Jahrhunderts v. Chr. und dem Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. erbaut. Die erste Bauphase stammt aus der augusteischen Zeit, später wurde eine bedeutende Restaurierung von
Quintus Petronius Modestus, einem Prokurator Trajans, finanziert, wie die Inschriften aus Aurisina-Stein belegen. Im Mittelalter verschwand das Theater unter Häusern, aber der Ortsname ‘Rena vecia’ bewahrte die Erinnerung daran. Im Jahr 1814 identifizierte der Architekt Pietro Nobile das Theater, doch erst 1938 wurde es durch den Abriss des Viertels wieder freigelegt. Heute ist es ein Symbol des römischen Triest.
- Ende 1. Jh. v. Chr.: Bau in der augusteischen Zeit
- Anfang 2. Jh. n. Chr.: Restaurierung durch Quintus Petronius Modestus
- 1814: Identifizierung durch Pietro Nobile
- 1938: Ausgrabung und Restaurierung
Architektur und Materialien
Die Struktur besteht aus Mauerwerk, wobei die Cavea (Sitzstufen) an den Hügel angelehnt ist. Die unteren Stufen sind 14, von denen 12 erhalten sind, und vielleicht gab es 7 obere Stufen aus Holz. Die Orchestra ist halbkreisförmig, und die Scena war eine monumentale Fassade mit Nischen für Statuen. Die Materialien? Die Pietra di Aurisina, ein hellgrauer Kalkstein, wurde für Säulen und Verzierungen verwendet. Die Bühne war mit roten Marmorplatten mit Pflanzenmotiven verkleidet. Eine halbkreisförmige Mauer mit Löchern trug eine hölzerne Abdeckung. Beim Spaziergang durch die Überreste fällt die Sorgfalt der Details auf: Jeder Stein erzählt von der Geschicklichkeit der römischen Architekten.
Architektur und Materialien
Die Struktur besteht aus Mauerwerk, wobei die Cavea (Sitzstufen) an den Hügel angelehnt ist. Die unteren Stufen sind 14, von denen 12 erhalten sind, und vielleicht gab es 7 obere Stufen aus Holz. Die Orchestra ist halbkreisförmig, und die Scena war eine monumentale Fassade mit Nischen für Statuen. Die Materialien? Die Pietra di Aurisina, ein hellgrauer Kalkstein, wurde für Säulen und Verzierungen verwendet. Die Bühne war mit roten Marmorplatten mit Pflanzenmotiven verkleidet. Eine halbkreisförmige Mauer mit Löchern trug eine hölzerne Abdeckung. Beim Spaziergang durch die Überreste fällt die Sorgfalt der Details auf: Jeder Stein erzählt von der Geschicklichkeit der römischen Architekten.
Die Statuen und die Inschriften
Bei den Ausgrabungen wurden zahlreiche Marmorstatuen gefunden, die heute im Museum für Altertumskunde J.J. Winckelmann (in der Nähe von San Giusto) ausgestellt sind. Sie stellen Gottheiten dar: Asklepios, Hygieia, Minerva, Apollon, Bacchus und Venus. Es gibt auch einen trunkenen Silen, der als Brunnen genutzt wurde. Diese Skulpturen, Kopien griechischer Vorbilder aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., schmückten die Bühne und die Bühnenwand. Die Inschriften aus Aurisina-Stein erinnern an den Mäzen Quintus Petronius Modestus. Ein Skulpturenzyklus zu den reichsten Italiens: Es lohnt sich, sie im Museum zu sehen.
Die Statuen und die Inschriften
Bei den Ausgrabungen wurden zahlreiche Marmorstatuen gefunden, die heute im Museum für Altertumskunde J.J. Winckelmann (in der Nähe von San Giusto) ausgestellt sind. Sie stellen Gottheiten dar: Asklepios, Hygieia, Minerva, Apollon, Bacchus und Venus. Es gibt auch einen trunkenen Silen, der als Brunnen genutzt wurde. Diese Skulpturen, Kopien griechischer Vorbilder aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., schmückten die Bühne und die Bühnenwand. Die Inschriften aus Aurisina-Stein erinnern an den Mäzen Quintus Petronius Modestus. Ein Skulpturenzyklus zu den reichsten Italiens: Es lohnt sich, sie im Museum zu sehen.
Warum sich ein Besuch lohnt
1. Einzigartig: Es ist eines der wenigen römischen Theater, die direkt am Meer gebaut wurden (auch wenn die Uferpromenade heute zurückgesetzt ist). 2. Kostenlos und zentral: Von der Via del Teatro Romano aus ist es ohne Eintrittskarte zu sehen. Ideal für eine Pause bei einem Stadtbummel. 3. Magische Atmosphäre: Bei Sonnenuntergang sorgt das warme Licht auf den alten Steinen für ein beeindruckendes Schauspiel. Auch wenn es wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen ist, ist der Anblick von außen bereits lohnend.
Warum sich ein Besuch lohnt
1. Einzigartig: Es ist eines der wenigen römischen Theater, die direkt am Meer gebaut wurden (auch wenn die Uferpromenade heute zurückgesetzt ist). 2. Kostenlos und zentral: Von der Via del Teatro Romano aus ist es ohne Eintrittskarte zu sehen. Ideal für eine Pause bei einem Stadtbummel. 3. Magische Atmosphäre: Bei Sonnenuntergang sorgt das warme Licht auf den alten Steinen für ein beeindruckendes Schauspiel. Auch wenn es wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen ist, ist der Anblick von außen bereits lohnend.
Wann besuchen?
Der beste Zeitpunkt? Am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Zuschauerränge beleuchtet und der Schatten des Hügels einen eindrucksvollen Kontrast erzeugt. Im Sommer sind die Abende angenehm: manchmal finden im Theater Aufführungen statt (wenn es geöffnet ist). Im Herbst verleiht das goldene Licht auf den Blättern des nahen Parks zusätzlichen Reiz. Vermeiden Sie die Mittagszeit im Sommer: die Hitze ist spürbar. Aber ehrlich gesagt, jede Jahreszeit hat ihren Reiz.
Wann besuchen?
Der beste Zeitpunkt? Am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Zuschauerränge beleuchtet und der Schatten des Hügels einen eindrucksvollen Kontrast erzeugt. Im Sommer sind die Abende angenehm: manchmal finden im Theater Aufführungen statt (wenn es geöffnet ist). Im Herbst verleiht das goldene Licht auf den Blättern des nahen Parks zusätzlichen Reiz. Vermeiden Sie die Mittagszeit im Sommer: die Hitze ist spürbar. Aber ehrlich gesagt, jede Jahreszeit hat ihren Reiz.
In der Umgebung
In unmittelbarer Nähe befindet sich der Colle di San Giusto mit der Kathedrale und dem Schloss. Vom Schloss aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Golf von Triest. Ebenfalls im Zentrum liegen der Canal Grande und die Piazza Unità d’Italia. Für einen Eintauchen in die römische Geschichte besuchen Sie das Lapidarium Tergestinum im Schloss, wo die Inschriften des Theaters aufbewahrt werden. Eine perfekte Kombination für einen Tag zwischen Antike und Moderne.
In der Umgebung
In unmittelbarer Nähe befindet sich der Colle di San Giusto mit der Kathedrale und dem Schloss. Vom Schloss aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Golf von Triest. Ebenfalls im Zentrum liegen der Canal Grande und die Piazza Unità d’Italia. Für einen Eintauchen in die römische Geschichte besuchen Sie das Lapidarium Tergestinum im Schloss, wo die Inschriften des Theaters aufbewahrt werden. Eine perfekte Kombination für einen Tag zwischen Antike und Moderne.