Das Eisenbahnmuseum Triest Campo Marzio ist derzeit wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen, aber seine Geschichte verdient es, bekannt zu sein. Untergebracht im ehemaligen Jugendstil-Bahnhof, der zwischen 1901 und 1906 erbaut wurde, beherbergt das Museum Erinnerungsstücke, Modelle und historische Schienenfahrzeuge, die die Entwicklung der Eisenbahn in Friaul-Julisch Venetien dokumentieren. Trotz der Schließung wird das Revitalisierungsprojekt das Museum in ein nationales Eisenbahnmuseum verwandeln, mit einem Themenhotel und einer Panoramabar mit Restaurant. Hier ist, was es besonders macht:
• Jugendstil-Bahnhof von 1906, reich an mitteleuropäischer Atmosphäre, der als Filmkulisse diente.
• Sammlung von Dampflokomotiven, E-Loks und historischen Straßenbahnen, darunter ein deutsches Panzerfahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg.
• Modelle und Dioramen, die historische Eisenbahnstrecken rekonstruieren, wie den Knotenpunkt Opicina von 1910.
• Zukünftiges Nationalmuseum mit Wiedereröffnung voraussichtlich zwischen Ende 2026 und Anfang 2027.
Einführung
Stellen Sie sich einen Jugendstil-Bahnhof vor, der aus einem alten Film zu stammen scheint, mit Gleisen voller Dampflokomotiven und Oldtimer-Waggons. Das Eisenbahnmuseum Trieste Campo Marzio ist genau das, aber seit Juli 2017 ist es für eine ehrgeizige Restaurierung geschlossen. Die gute Nachricht? Es wird zwischen 2026 und 2027 als zweites Nationales Eisenbahnmuseum Italiens wiedereröffnet, mit einem Themenhotel, einem Panoramarestaurant unter einem neuen Stahl-Glas-Dach und der Möglichkeit, Luxuszüge wie den Orientexpress zu beherbergen. Eine Wartezeit, die sich lohnt, glauben Sie mir.
Einführung
Stellen Sie sich einen Jugendstil-Bahnhof vor, der aus einem alten Film zu stammen scheint, mit Gleisen voller Dampflokomotiven und Oldtimer-Waggons. Das Eisenbahnmuseum Trieste Campo Marzio ist genau das, aber seit Juli 2017 ist es für eine ehrgeizige Restaurierung geschlossen. Die gute Nachricht? Es wird zwischen 2026 und 2027 als zweites Nationales Eisenbahnmuseum Italiens wiedereröffnet, mit einem Themenhotel, einem Panoramarestaurant unter einem neuen Stahl-Glas-Dach und der Möglichkeit, Luxuszüge wie den Orientexpress zu beherbergen. Eine Wartezeit, die sich lohnt, glauben Sie mir.
Historischer Überblick
Der Bahnhof Campo Marzio wurde zwischen 1901 und 1906 nach einem Entwurf des Architekten Robert Seelig für die österreichisch-ungarischen Eisenbahnen als Endbahnhof der Transalpina erbaut. Nach dem Niedergang in der Nachkriegszeit wurde er 1958 geschlossen. Dank einer Gruppe von Eisenbahnbegeisterten des Dopolavoro Ferroviario wurde das Museum am 8. März 1984 eröffnet. Heute wird es von der Fondazione FS Italiane betrieben, die eine Restaurierung in Höhe von 24,5 Millionen Euro eingeleitet hat, um es in einen touristischen Eisenbahnknotenpunkt zu verwandeln. Hier die wichtigsten Momente:
Historischer Überblick
Der Bahnhof Campo Marzio wurde zwischen 1901 und 1906 nach einem Entwurf des Architekten Robert Seelig für die österreichisch-ungarischen Eisenbahnen als Endbahnhof der Transalpina erbaut. Nach dem Niedergang in der Nachkriegszeit wurde er 1958 geschlossen. Dank einer Gruppe von Eisenbahnbegeisterten des Dopolavoro Ferroviario wurde das Museum am 8. März 1984 eröffnet. Heute wird es von der Fondazione FS Italiane betrieben, die eine Restaurierung in Höhe von 24,5 Millionen Euro eingeleitet hat, um es in einen touristischen Eisenbahnknotenpunkt zu verwandeln. Hier die wichtigsten Momente:
- 1906: Eröffnung des Bahnhofs Triest Campo Marzio
- 1958: Schließung für den Personenverkehr
- 8. März 1984: Eröffnung des Eisenbahnmuseums
- 18. Juli 2017: Schließung für Restaurierungsarbeiten
- 2026/2027: Geplante Wiedereröffnung als Nationales Eisenbahnmuseum
- 1906: Eröffnung des Bahnhofs Triest Campo Marzio
- 1958: Schließung für den Personenverkehr
- 8. März 1984: Eröffnung des Eisenbahnmuseums
- 18. Juli 2017: Schließung für Restaurierungsarbeiten
- 2026/2027: Geplante Wiedereröffnung als Nationales Eisenbahnmuseum
Ein Jugendstil-Museum-Bahnhof
Das Besondere an diesem Museum ist, dass der Standort selbst ein Museumsstück ist. Das Jugendstilgebäude mit seinen großen, freskengeschmückten Sälen und der mitteleuropäischen Atmosphäre diente als Filmkulisse und bewahrt den unverwechselbaren Charme des frühen 20. Jahrhunderts. Während der Restaurierung wurde die Stahl-Glas-Konstruktion des Daches, die 1942 einstürzte, wieder aufgebaut und ist jetzt im Innenhof zu sehen. Der Museumsteil ‘Giulio Cesare’ wird die historische Sammlung beherbergen, während im rechten Flügel ein Hotel mit 60 Zimmern zum Thema Eisenbahn entsteht. Kurz gesagt, ein architektonisches Juwel, das wieder erstrahlt.
Ein Jugendstil-Museum-Bahnhof
Das Besondere an diesem Museum ist, dass der Standort selbst ein Museumsstück ist. Das Jugendstilgebäude mit seinen großen, freskengeschmückten Sälen und der mitteleuropäischen Atmosphäre diente als Filmkulisse und bewahrt den unverwechselbaren Charme des frühen 20. Jahrhunderts. Während der Restaurierung wurde die Stahl-Glas-Konstruktion des Daches, die 1942 einstürzte, wieder aufgebaut und ist jetzt im Innenhof zu sehen. Der Museumsteil ‘Giulio Cesare’ wird die historische Sammlung beherbergen, während im rechten Flügel ein Hotel mit 60 Zimmern zum Thema Eisenbahn entsteht. Kurz gesagt, ein architektonisches Juwel, das wieder erstrahlt.
Die Sammlung und historische Schienenfahrzeuge
Innen beherbergt das Museum Relikte vom frühen 19. bis zum 20. Jahrhundert: Fotos, Modelle (darunter der Knotenpunkt Opicina von 1910), Dokumente und die Rekonstruktion eines historischen Fahrkartenschalters. Im Außenbereich kann man auf vier Gleisen elf Dampflokomotiven, eine Elektrolokomotive, einen Diesel-Triebwagen sowie Pferdestraßenbahnen und elektrische Straßenbahnen aus Triest bewundern. Zu den seltenen Stücken gehören ein deutsches Panzerfahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg und der elektrische Triebwagen ALe 840. Nach der Wiedereröffnung werden auch Ikonen wie der ETR 252 ‘L’Arlecchino’ und der ‘Settebello’ dazukommen.
Die Sammlung und historische Schienenfahrzeuge
Innen beherbergt das Museum Relikte vom frühen 19. bis zum 20. Jahrhundert: Fotos, Modelle (darunter der Knotenpunkt Opicina von 1910), Dokumente und die Rekonstruktion eines historischen Fahrkartenschalters. Im Außenbereich kann man auf vier Gleisen elf Dampflokomotiven, eine Elektrolokomotive, einen Diesel-Triebwagen sowie Pferdestraßenbahnen und elektrische Straßenbahnen aus Triest bewundern. Zu den seltenen Stücken gehören ein deutsches Panzerfahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg und der elektrische Triebwagen ALe 840. Nach der Wiedereröffnung werden auch Ikonen wie der ETR 252 ‘L’Arlecchino’ und der ‘Settebello’ dazukommen.
Warum sich ein Besuch lohnt
Obwohl es derzeit geschlossen ist, lohnt es sich, es aus drei Gründen im Auge zu behalten. Erstens: Es wird das zweite Nationale Eisenbahnmuseum nach Pietrarsa sein, mit einem innovativen Ausstellungskonzept. Zweitens: Sie können in einem Eisenbahn-Themenhotel direkt im Bahnhof übernachten – ein einzigartiges Erlebnis. Drittens: Der Vorplatz wird mit elektrifizierten Gleisen ausgestattet, um historische und Luxuszüge wie den Orient-Express aufzunehmen, was den Besuch zu einer Zeitreise macht. Und dann ist die Lage in der Nähe des Meeres und des Schlosses Miramare perfekt für einen Ausflug.
Warum sich ein Besuch lohnt
Obwohl es derzeit geschlossen ist, lohnt es sich, es aus drei Gründen im Auge zu behalten. Erstens: Es wird das zweite Nationale Eisenbahnmuseum nach Pietrarsa sein, mit einem innovativen Ausstellungskonzept. Zweitens: Sie können in einem Eisenbahn-Themenhotel direkt im Bahnhof übernachten – ein einzigartiges Erlebnis. Drittens: Der Vorplatz wird mit elektrifizierten Gleisen ausgestattet, um historische und Luxuszüge wie den Orient-Express aufzunehmen, was den Besuch zu einer Zeitreise macht. Und dann ist die Lage in der Nähe des Meeres und des Schlosses Miramare perfekt für einen Ausflug.
Wann besuchen?
Der beste Zeitpunkt? Gleich nach der Wiedereröffnung, natürlich! Aber wenn Sie vorher in Triest sind, schauen Sie trotzdem vorbei, um die Außenseite zu sehen: Die restaurierte Fassade ist bereits sichtbar und gibt einen Eindruck von der Pracht des Ortes. Für den Besuch empfehle ich das Frühjahr oder den Herbst, wenn das Klima mild ist und man einen Spaziergang an der Uferpromenade verbinden kann. Vermeiden Sie den Hochsommer, wenn Sie keine Hitze mögen; das Museum ist drinnen, aber der Vorplatz ist im Freien.
Wann besuchen?
Der beste Zeitpunkt? Gleich nach der Wiedereröffnung, natürlich! Aber wenn Sie vorher in Triest sind, schauen Sie trotzdem vorbei, um die Außenseite zu sehen: Die restaurierte Fassade ist bereits sichtbar und gibt einen Eindruck von der Pracht des Ortes. Für den Besuch empfehle ich das Frühjahr oder den Herbst, wenn das Klima mild ist und man einen Spaziergang an der Uferpromenade verbinden kann. Vermeiden Sie den Hochsommer, wenn Sie keine Hitze mögen; das Museum ist drinnen, aber der Vorplatz ist im Freien.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt sollten Sie sich das Castello di Miramare mit seinem Park am Meer nicht entgehen lassen. Außerdem wird der historische Bahnhof Miramare (derzeit in Restaurierung) aufgewertet, um das Museum mit dem Schloss zu verbinden. Eine weitere Idee: ein Ausflug nach Villa Opicina und zum Grenzübergang Monrupino, von wo aus Eisenbahnrouten nach Slowenien starten. Wenn Sie Züge lieben, ist ein Abstecher in das nahe gelegene Dorf Prosecco ein Muss, um Weingenuss und Eisenbahn zu verbinden.
In der Umgebung
Nur wenige Schritte entfernt sollten Sie sich das Castello di Miramare mit seinem Park am Meer nicht entgehen lassen. Außerdem wird der historische Bahnhof Miramare (derzeit in Restaurierung) aufgewertet, um das Museum mit dem Schloss zu verbinden. Eine weitere Idee: ein Ausflug nach Villa Opicina und zum Grenzübergang Monrupino, von wo aus Eisenbahnrouten nach Slowenien starten. Wenn Sie Züge lieben, ist ein Abstecher in das nahe gelegene Dorf Prosecco ein Muss, um Weingenuss und Eisenbahn zu verbinden.