Der Tempietto del Clitunno in Pissignano ist ein frühchristliches Oratorium aus dem 7. Jahrhundert und UNESCO-Welterbe, das römische Architektur und christliche Kunst an einem abgeschiedenen und stillen Ort vereint. Der Zugang ist in der Regel frei, es empfiehlt sich jedoch, die Verfügbarkeit zu prüfen. Ideal für einen Zwischenstopp auf einer Reiseroute zwischen Spoleto, Trevi oder Foligno.
- Frühmittelalterliche Fresken, zu den ältesten Umbriens gehörend, mit Darstellungen von Christus zwischen Engeln und Heiligen
- Giebelfassade mit vier wiederverwendeten Säulen aus römischer Zeit
- Einzigartige Atmosphäre des Friedens und der Andacht, abseits des Massentourismus
- Als Teil von ‘Die Langobarden in Italien: Orte der Macht’ in die UNESCO-Liste aufgenommen
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Tempietto del Clitunno in Pissignano, frühchristliches Oratorium aus dem 7. Jahrhundert mit frühmittelalterlichen Fresken und Fassade mit römischen Säulen. UNESCO-Welterbe, freier Zugang, friedvolle Atmosphäre in den umbrischen Hügeln.
- http://polomusealeumbria.beniculturali.it/?page_id=3676
- pm-umb@beniculturali.it
- Via del Tempio 1, Perugia (PG)
- +39 0743 275085
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- Auf Google Bilder ansehen Tempietto del Clitunno a Perugia
Wissenswertes
Einführung
Historischer Überblick
- 7. Jahrhundert n. Chr.: Wahrscheinliche Erbauung als christliches Oratorium
- Folgende Jahrhunderte: Verschiedene Restaurierungen und Umbauten, Nutzung als ländliche Kapelle
- 2011: Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste
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Die wahre Magie liegt im Detail. Schauen Sie sich die Fresken genau an: Die Inschriften auf Griechisch und Latein zeugen von der kulturellen Komplexität der langobardischen Epoche. Lokalen Quellen zufolge integriert die Struktur Spolien eines früheren, dem Gott Clitunno gewidmeten römischen Tempels. Der Ort ist mit einer Legende verbunden: Man sagt, das Wasser der nahen Fonti del Clitunno, heute ein Naturpark, habe die Kraft gehabt, für Opfer bestimmte Ochsen weiß zu färben. Auch Dichter wie Vergil und Carducci besangen seine Schönheit. Der Besuch ist daher nicht nur ein Besuch eines Monuments, sondern eines Ortes voller Geschichte, Kunst und literarischer Anregungen, der seit Jahrhunderten fasziniert.






