Der Palazzo Ducale in Mantua gehört zu den größten Residenzen Europas: 35.000 m² Fläche, 500 Räume, 7 Gärten und 8 Innenhöfe. Von 1328 bis 1707 war er Sitz der Gonzaga, bereichert mit Meisterwerken von Mantegna, Pisanello, Giulio Romano und Raffael. Heute ist er ein staatliches Museum, das der Öffentlichkeit zugänglich ist.
– Camera degli Sposi: Meisterwerk von Andrea Mantegna mit illusionistischem Oculus.
– Raffael-Wandteppiche: neun flämische Gewebe mit den Apostelgeschichten.
– Hängende Gärten und Innenhöfe: schwebende Grünflächen und Renaissance-Architektur.
– Praktische Hinweise: geöffnet Di–So 8:15–19:15, Eintritt €18, Reservierung empfohlen.
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Mit über 500 Räumen ist der Palazzo Ducale in Mantua die Residenz der Gonzaga. Bewundern Sie die Camera degli Sposi von Mantegna, die Raffael-Wandteppiche und die Hängenden Gärten in dieser UNESCO-Stätte.
- Piazza Santa Barbara, Mantova (MN)
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Wissenswertes
Einleitung
Historischer Überblick
- 13. Jh.: Bau des Palazzo del Capitano und der Magna Domus
- 1328: Aufstieg der Gonzaga
- 1465–1474: Mantegna malt die Camera degli Sposi
- 1556: Bertani vereinheitlicht den Komplex
- 1887: Eröffnung für die Öffentlichkeit
- 2008: UNESCO
Das Hochzeitszimmer: das Juwel des Schlosses
Jenseits der Camera: Innenhöfe, Gärten und verborgene Meisterwerke
Warum besuchen?
1. Die Camera degli Sposi: Sie ist eines der größten Meisterwerke der Renaissance. Mantegna revolutionierte die Perspektive, und sie live zu sehen ist ein einzigartiges Erlebnis.
2. Die Größe: Mit über 35.000 m² ist es einer der größten Paläste Italiens. Jeder Saal, jeder Hof erzählt eine andere Geschichte, von mittelalterlicher Pracht bis zu den Spuren der österreichischen Herrschaft.
3. Die Atmosphäre: Trotz des Besucheransturms bewahrt der Palast eine Atmosphäre antiken Glanzes. Durch die leeren Säle zu schlendern und sich das Hofleben vorzustellen, ist ein Sprung in die Vergangenheit.
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Der Legende nach gründete Manto, die Tochter des Teiresias, Mantua an den Ufern des Mincio. Der Sala di Manto im Palazzo Ducale feiert diesen mythischen Ursprung mit Fresken von Lorenzo Costa dem Jüngeren. Nicht verpassen sollte man auch die Kerker der Märtyrer von Belfiore mit historischen Graffiti sowie den Luftgang, der den Palast mit der Basilika Santa Barbara verband.






