Nationalgalerie von Bologna: Meisterwerke vom 13. bis zum 18. Jahrhundert

Die Nationalgalerie von Bologna ist ein Schatz der emilianischen Kunst, der Meisterwerke vom 13. bis zum 18. Jahrhundert vereint. Untergebracht im ehemaligen Jesuiten-Noviziat von Sant’Ignazio, beherbergt sie Werke von Giotto, Raffael, den Carracci und Guido Reni. Folgendes sollten Sie nicht verpassen:

Giottos Polyptychon von Bologna, mit der Signatur des Künstlers auf der Trittstufe des Throns.

Raffaels Ekstase der heiligen Cäcilia, ein Renaissance-Meisterwerk.

Guido Renis Massaker der Unschuldigen, ein barockes Drama.

Die Fresken des 14. Jahrhunderts aus Mezzaratta, einer der bedeutendsten abgenommenen Zyklen Italiens.


Veranstaltungen in der Umgebung


Copertina itinerario Nationalgalerie von Bologna: Meisterwerke vom 13. bis zum 18. Jahrhundert
Praktischer Führer zur Nationalgalerie von Bologna: Öffnungszeiten, Tickets, unverzichtbare Werke von Giotto, Raffael, Carracci und Guido Reni in einem ehemaligen Jesuitenkonvent im historischen Zentrum.

Wissenswertes


Einführung: Ein Schatz im Zentrum

Im Herzen Bolognas, nur wenige Schritte von den Zwei Türmen entfernt, verbirgt sich ein Juwel, das nur wenige gut kennen: die Pinacoteca Nazionale. Untergebracht im ehemaligen Jesuiten-Noviziat von Sant’Ignazio, ist sie eine der modernsten italienischen Galerien. Hier findest du dreißig Säle, die Jahrhunderte der Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert erzählen, mit besonderem Augenmerk auf die emilianischen Künstler. Der Anblick ist überwältigend: Giotto, Raffael, die Carracci, Guido Reni… Meisterwerke, die dir den Atem rauben. Und das Beste ist, dass es nie zu voll ist, sodass du die Werke in Ruhe genießen kannst.

Einführung: Ein Schatz im Zentrum

Im Herzen Bolognas, nur wenige Schritte von den Zwei Türmen entfernt, verbirgt sich ein Juwel, das nur wenige gut kennen: die Pinacoteca Nazionale. Untergebracht im ehemaligen Jesuiten-Noviziat von Sant’Ignazio, ist sie eine der modernsten italienischen Galerien. Hier findest du dreißig Säle, die Jahrhunderte der Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert erzählen, mit besonderem Augenmerk auf die emilianischen Künstler. Der Anblick ist überwältigend: Giotto, Raffael, die Carracci, Guido Reni… Meisterwerke, die dir den Atem rauben. Und das Beste ist, dass es nie zu voll ist, sodass du die Werke in Ruhe genießen kannst.

Historischer Abriss: Von den napoleonischen Säkularisationen zum modernen Museum

Die Pinakothek entstand 1808 als Gemäldesammlung der Akademie der Schönen Künste und übernahm Werke aus Kirchen und Klöstern, die während der napoleonischen Ära aufgehoben wurden. Der erste Bestand geht auf die Schenkung von Monsignore Zambeccari im Jahr 1762 und das Vermächtnis von Savorgnan zurück. Nach dem Wiener Kongress holte Canova 36 gestohlene Gemälde aus dem Louvre zurück. 1882 wurde sie ein eigenständiges Museum und 1997 vollständig renoviert. Heute ist sie ein Bezugspunkt für die emilianische Kunst.

Historischer Abriss: Von den napoleonischen Säkularisationen zum modernen Museum

Die Pinakothek entstand 1808 als Gemäldesammlung der Akademie der Schönen Künste und übernahm Werke aus Kirchen und Klöstern, die während der napoleonischen Ära aufgehoben wurden. Der erste Bestand geht auf die Schenkung von Monsignore Zambeccari im Jahr 1762 und das Vermächtnis von Savorgnan zurück. Nach dem Wiener Kongress holte Canova 36 gestohlene Gemälde aus dem Louvre zurück. 1882 wurde sie ein eigenständiges Museum und 1997 vollständig renoviert. Heute ist sie ein Bezugspunkt für die emilianische Kunst.

Unverzichtbare Meisterwerke: von Giotto bis Guido Reni

Zu den absoluten Meisterwerken zählt das Polyptychon von Bologna von Giotto (um 1330) mit der majestätischen Jungfrau und den Heiligen, signiert auf der Stufe des Throns. Dann Raffaels Ekstase der heiligen Cäcilia, ein Meisterwerk von 1514-16. Aber das barocke Bologna des 17. Jahrhunderts ist der wahre Star: Guido Renis Kindermord von Bethlehem, die Madonna dei Bargellini von Ludovico Carracci und die Einkleidung des heiligen Wilhelm von Guercino. Verpassen Sie nicht die Pala dei Mercanti von Francesco del Cossa und die abgelösten Fresken von Mezzaratta. Jeder Saal hält eine Überraschung bereit.

Unverzichtbare Meisterwerke: von Giotto bis Guido Reni

Zu den absoluten Meisterwerken zählt das Polyptychon von Bologna von Giotto (um 1330) mit der majestätischen Jungfrau und den Heiligen, signiert auf der Stufe des Throns. Dann Raffaels Ekstase der heiligen Cäcilia, ein Meisterwerk von 1514-16. Aber das barocke Bologna des 17. Jahrhunderts ist der wahre Star: Guido Renis Kindermord von Bethlehem, die Madonna dei Bargellini von Ludovico Carracci und die Einkleidung des heiligen Wilhelm von Guercino. Verpassen Sie nicht die Pala dei Mercanti von Francesco del Cossa und die abgelösten Fresken von Mezzaratta. Jeder Saal hält eine Überraschung bereit.

Die Atmosphäre: Kunst und Stille im ehemaligen Kloster

Eintritt in die Pinacoteca bedeutet, in eine besinnliche Atmosphäre einzutauchen. Das barocke Gebäude bewahrt seinen klösterlichen Charakter mit stillen Korridoren und Räumen, die sich wie ein Initiationsweg aneinanderreihen. Natürliches Licht strömt durch die Fenster und die Farben der Gemälde heben sich von den neutralen Wänden ab. Es ist leicht, sich in der Betrachtung zu verlieren, und oft steht man allein vor einem Werk. Der Buchladen ist klein, aber fein. Kein Café, aber in der Umgebung gibt es hervorragende Orte für eine Pause.

Die Atmosphäre: Kunst und Stille im ehemaligen Kloster

Eintritt in die Pinacoteca bedeutet, in eine besinnliche Atmosphäre einzutauchen. Das barocke Gebäude bewahrt seinen klösterlichen Charakter mit stillen Korridoren und Räumen, die sich wie ein Initiationsweg aneinanderreihen. Natürliches Licht strömt durch die Fenster und die Farben der Gemälde heben sich von den neutralen Wänden ab. Es ist leicht, sich in der Betrachtung zu verlieren, und oft steht man allein vor einem Werk. Der Buchladen ist klein, aber fein. Kein Café, aber in der Umgebung gibt es hervorragende Orte für eine Pause.

Warum es besuchen: 3 gute Gründe

1. Es ist eine der bedeutendsten Pinakotheken Italiens, aber weniger touristisch: keine kilometerlangen Warteschlangen. 2. Der Eintritt kostet nur 12 Euro, und mit der Bologna Welcome Card kommst du kostenlos rein. Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle frei. 3. Die Sammlung ist konzentriert und vielfältig: In ein paar Stunden siehst du Meisterwerke vom Mittelalter bis zum Barock, mit einem besonderen Fokus auf die Bologneser Schule.

Warum es besuchen: 3 gute Gründe

1. Es ist eine der bedeutendsten Pinakotheken Italiens, aber weniger touristisch: keine kilometerlangen Warteschlangen. 2. Der Eintritt kostet nur 12 Euro, und mit der Bologna Welcome Card kommst du kostenlos rein. Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle frei. 3. Die Sammlung ist konzentriert und vielfältig: In ein paar Stunden siehst du Meisterwerke vom Mittelalter bis zum Barock, mit einem besonderen Fokus auf die Bologneser Schule.

Wann besuchen: Frühmorgens oder unter der Woche am Nachmittag

Die Pinakothek öffnet um 9 Uhr, und der frühe Morgen ist die beste Zeit, um die Stille zu genießen. Die Sonnenstrahlen beleuchten einige Säle auf stimmungsvolle Weise. Unter der Woche ist es fast leer; am Samstag und Sonntag ist mehr los, aber nie so sehr wie in den bekannteren Museen. Vermeide Montag, da ist es geschlossen. Wenn du während einer Sonderausstellung in Bologna bist, überprüfe die Sonderöffnungszeiten.

Wann besuchen: Frühmorgens oder unter der Woche am Nachmittag

Die Pinakothek öffnet um 9 Uhr, und der frühe Morgen ist die beste Zeit, um die Stille zu genießen. Die Sonnenstrahlen beleuchten einige Säle auf stimmungsvolle Weise. Unter der Woche ist es fast leer; am Samstag und Sonntag ist mehr los, aber nie so sehr wie in den bekannteren Museen. Vermeide Montag, da ist es geschlossen. Wenn du während einer Sonderausstellung in Bologna bist, überprüfe die Sonderöffnungszeiten.

In der Umgebung: Zwei Türme und Piazza Maggiore

In wenigen Gehminuten erreichst du die Zwei Türme (Garisenda und Asinelli) und die Piazza Maggiore mit der Basilika San Petronio. Wenn du Zeit hast, besuche auch das Museo Morandi, das dem großen Maler aus Bologna gewidmet ist, oder mach einen Rundgang im Quadrilatero, um lokale Spezialitäten zu probieren. Die Pinakothek befindet sich im Universitätsviertel, voller Buchhandlungen und historischer Cafés. Ein Tipp: Gönn dir nach dem Besuch ein Eis bei der Cremeria Cavour.

In der Umgebung: Zwei Türme und Piazza Maggiore

In wenigen Gehminuten erreichst du die Zwei Türme (Garisenda und Asinelli) und die Piazza Maggiore mit der Basilika San Petronio. Wenn du Zeit hast, besuche auch das Museo Morandi, das dem großen Maler aus Bologna gewidmet ist, oder mach einen Rundgang im Quadrilatero, um lokale Spezialitäten zu probieren. Die Pinakothek befindet sich im Universitätsviertel, voller Buchhandlungen und historischer Cafés. Ein Tipp: Gönn dir nach dem Besuch ein Eis bei der Cremeria Cavour.

Routen in der Umgebung


💡 Vielleicht wusstest du nicht, dass…

Wussten Sie, dass die Nationalgalerie ihre vielen Meisterwerke der Rückführung von durch Napoleon geraubten Kunstwerken verdankt? Nach Waterloo brachte Antonio Canova 36 Gemälde nach Bologna zurück, darunter Raffaels berühmte ‘Ekstase der heiligen Cäcilia’. Heute bewahrt das Museum auch ein kurioses Detail: Giottos Polyptychon trägt die für die Zeit seltene Signatur des Künstlers, eingraviert auf der Trittstufe des Throns der Jungfrau Maria.