Ein unerwartetes Juwel
Das Museo Regionale di Messina zu betreten ist wie das Öffnen einer Schatztruhe. Untergebracht in einer ehemaligen Seidenspinnerei aus dem 19. Jahrhundert, empfängt dich das MuMe mit einem gepflasterten Innenhof, in dem Statuen und Kapitelle Geschichten aus einer fernen Vergangenheit zu erzählen scheinen. Drinnen warten 750 Werke vom 12. bis zum 18. Jahrhundert auf dich, aber zwei sind die wahren Herzstücke: die Auferweckung des Lazarus von Caravaggio und das Polyptychon des heiligen Gregor von Antonello da Messina. Es gibt keine Menschenmengen, nur Stille und Raum, um sich der Emotion hinzugeben. Das Licht fällt durch die großen Glasfenster und scheint die Leinwände zu malen. Ein Ort, der dich berührt.
Ein unerwartetes Juwel
Das Museo Regionale di Messina zu betreten ist wie das Öffnen einer Schatztruhe. Untergebracht in einer ehemaligen Seidenspinnerei aus dem 19. Jahrhundert, empfängt dich das MuMe mit einem gepflasterten Innenhof, in dem Statuen und Kapitelle Geschichten aus einer fernen Vergangenheit zu erzählen scheinen. Drinnen warten 750 Werke vom 12. bis zum 18. Jahrhundert auf dich, aber zwei sind die wahren Herzstücke: die Auferweckung des Lazarus von Caravaggio und das Polyptychon des heiligen Gregor von Antonello da Messina. Es gibt keine Menschenmengen, nur Stille und Raum, um sich der Emotion hinzugeben. Das Licht fällt durch die großen Glasfenster und scheint die Leinwände zu malen. Ein Ort, der dich berührt.
Die lange Geschichte des Museums
Gegründet im 1806 als Städtisches Museum von der Königlichen Peloritanischen Akademie, erlitt es ein bewegtes Schicksal. Das Erdbeben von 1908 zerstörte den ursprünglichen Standort und viele Werke gingen verloren. Seit 1914 werden die Sammlungen hier im Bereich der Spianata dei Greci aufbewahrt, zunächst in einer ehemaligen Seidenspinnerei, dann im neuen modernen Gebäude. Eröffnet im 2017, ist das Museum heute ein Juwel zeitgenössischer Architektur, das perfekt mit den antiken Ruinen integriert ist. Eine Reise voller Wiedergeburt und Leidenschaft.
Die lange Geschichte des Museums
Gegründet im 1806 als Städtisches Museum von der Königlichen Peloritanischen Akademie, erlitt es ein bewegtes Schicksal. Das Erdbeben von 1908 zerstörte den ursprünglichen Standort und viele Werke gingen verloren. Seit 1914 werden die Sammlungen hier im Bereich der Spianata dei Greci aufbewahrt, zunächst in einer ehemaligen Seidenspinnerei, dann im neuen modernen Gebäude. Eröffnet im 2017, ist das Museum heute ein Juwel zeitgenössischer Architektur, das perfekt mit den antiken Ruinen integriert ist. Eine Reise voller Wiedergeburt und Leidenschaft.
Caravaggios zwei Meisterwerke
Im Raum X ändert sich die Atmosphäre. Hier hängen die beiden Gemälde, die Caravaggio während seines Aufenthalts in Messina im Jahr 1609 malte: die Auferweckung des Lazarus und die Anbetung der Hirten. Das erste ist riesig, 3 mal 2 Meter, und beeindruckt durch den Kontrast zwischen dem leblosen Körper des Lazarus und dem hereinbrechenden Licht. Das zweite ist intimer, mit der Jungfrau, die zärtlich auf ihr Kind blickt. Beide wurden restauriert und erstrahlen heute wie neu. Caravaggios Handschrift so nah zu sehen, ist ein einzigartiges Erlebnis.
Caravaggios zwei Meisterwerke
Im Raum X ändert sich die Atmosphäre. Hier hängen die beiden Gemälde, die Caravaggio während seines Aufenthalts in Messina im Jahr 1609 malte: die Auferweckung des Lazarus und die Anbetung der Hirten. Das erste ist riesig, 3 mal 2 Meter, und beeindruckt durch den Kontrast zwischen dem leblosen Körper des Lazarus und dem hereinbrechenden Licht. Das zweite ist intimer, mit der Jungfrau, die zärtlich auf ihr Kind blickt. Beide wurden restauriert und erstrahlen heute wie neu. Caravaggios Handschrift so nah zu sehen, ist ein einzigartiges Erlebnis.
Antonellos Polyptychon und der farbige Rundgang
Das Polyptychon von San Gregorio (1473) ist das Glanzstück der sizilianischen Renaissance. Antonello da Messina malte es für ein Kloster und heute thront es in einem eigenen Saal. Die Madonna mit Kind in der Mitte, die Heiligen an den Seiten und oben die Verkündigung: jedes Detail ist Vollkommenheit. Das Museum ist nach Farben organisiert: Blau für das Mittelalter, Grün für die Frührenaissance, Rot für den Manierismus, Braun für Caravaggio. Eine geniale Art, der Kunstgeschichte zu folgen, ohne durcheinanderzukommen.
Antonellos Polyptychon und der farbige Rundgang
Das Polyptychon von San Gregorio (1473) ist das Glanzstück der sizilianischen Renaissance. Antonello da Messina malte es für ein Kloster und heute thront es in einem eigenen Saal. Die Madonna mit Kind in der Mitte, die Heiligen an den Seiten und oben die Verkündigung: jedes Detail ist Vollkommenheit. Das Museum ist nach Farben organisiert: Blau für das Mittelalter, Grün für die Frührenaissance, Rot für den Manierismus, Braun für Caravaggio. Eine geniale Art, der Kunstgeschichte zu folgen, ohne durcheinanderzukommen.
Warum sich der Besuch lohnt
Drei Gründe, es nicht zu verpassen. Erstens: die absoluten Meisterwerke von Caravaggio und Antonello, die allein die Reise rechtfertigen. Zweitens: die Sammlung sizilianischer Goldschmiedekunst vom 15. bis 19. Jahrhundert, mit kostbaren Stücken wie dem Blütenzweig aus Gold und Smaragden. Drittens: der Außengarten mit Statuen und Sarkophagen, ein Freilichtmuseum, das die durch das Erdbeben zerstörte Stadt erzählt. Und das Ticket kostet nur 9 Euro: ein Schnäppchen.
Warum sich der Besuch lohnt
Drei Gründe, es nicht zu verpassen. Erstens: die absoluten Meisterwerke von Caravaggio und Antonello, die allein die Reise rechtfertigen. Zweitens: die Sammlung sizilianischer Goldschmiedekunst vom 15. bis 19. Jahrhundert, mit kostbaren Stücken wie dem Blütenzweig aus Gold und Smaragden. Drittens: der Außengarten mit Statuen und Sarkophagen, ein Freilichtmuseum, das die durch das Erdbeben zerstörte Stadt erzählt. Und das Ticket kostet nur 9 Euro: ein Schnäppchen.
Die beste Zeit für einen Besuch
Am frühen Morgen, gegen 9:00 Uhr, wenn die Säle fast leer sind und das streifende Licht die Kunstwerke liebkost. Vermeide das Wochenende, wenn möglich: Sonntags schließt das Museum um 13:00 Uhr, aber die Öffnungszeiten ändern sich oft, am besten auf der Website nachsehen. Im Sommer ist der späte Nachmittag ideal, denn nach dem Besuch kannst du die Uferpromenade bei Sonnenuntergang genießen. Nimm einen Pullover mit: Die Klimaanlage ist stark.
Die beste Zeit für einen Besuch
Am frühen Morgen, gegen 9:00 Uhr, wenn die Säle fast leer sind und das streifende Licht die Kunstwerke liebkost. Vermeide das Wochenende, wenn möglich: Sonntags schließt das Museum um 13:00 Uhr, aber die Öffnungszeiten ändern sich oft, am besten auf der Website nachsehen. Im Sommer ist der späte Nachmittag ideal, denn nach dem Besuch kannst du die Uferpromenade bei Sonnenuntergang genießen. Nimm einen Pullover mit: Die Klimaanlage ist stark.
In der Umgebung: Dom und Neptunbrunnen
Nur wenige Schritte entfernt befinden sich der Dom von Messina mit seinem Glockenturm und der astronomischen Uhr: Jeden Tag um zwölf Uhr mittags bewegen sich die Statuen und die Menge staunt mit offenem Mund. Etwas weiter, der Neptunbrunnen von Montorsoli: Das Original von Skylla ist im Museum, aber die Kopie ist majestätisch und blickt auf die Meerenge. Perfekt für einen Spaziergang vor oder nach dem Besuch des MuMe.
In der Umgebung: Dom und Neptunbrunnen
Nur wenige Schritte entfernt befinden sich der Dom von Messina mit seinem Glockenturm und der astronomischen Uhr: Jeden Tag um zwölf Uhr mittags bewegen sich die Statuen und die Menge staunt mit offenem Mund. Etwas weiter, der Neptunbrunnen von Montorsoli: Das Original von Skylla ist im Museum, aber die Kopie ist majestätisch und blickt auf die Meerenge. Perfekt für einen Spaziergang vor oder nach dem Besuch des MuMe.