Die päpstliche Basilika der Heiligen Maria von den Engeln steht in Santa Maria degli Angeli, am Fuße von Assisi, und birgt die berühmte Portiuncula, wo der heilige Franziskus den Franziskanerorden gründete. Dieses majestätische Heiligtum, erbaut zwischen 1569 und 1679, vereint Renaissancekunst und tiefe Spiritualität und zieht Pilger aus aller Welt an. Im Inneren können Sie neben der Portiuncula auch die Kapelle des Sterbens und den wundersamen Rosengarten besichtigen.
– Die Portiuncula, eine zerbrechliche Kirche, in der alles begann
– Der ‘Perdono d’Assisi’, der von Franziskus gewährte vollkommene Ablass
– Die Kapelle des Sterbens, Ort des Todes des Heiligen
– Der Rosengarten mit den dornenlosen Rosen, Symbol der Reinheit
Einleitung
Unterhalb von Assisi, in der umbrischen Ebene, erhebt sich die päpstliche Basilika Santa Maria degli Angeli. Sie ist nicht nur eine majestätische Kirche: Sie birgt die Portiuncula, die kleine Kapelle, in der der heilige Franziskus 1209 den Franziskanerorden gründete. Hier einzutreten bedeutet, die Ursprünge einer Bewegung zu berühren, die die Geschichte verändert hat. Die Atmosphäre ist andächtig, trotz der imposanten Dimensionen. Das Licht fällt durch die Kuppel und erhellt den Stein der Portiuncula, schafft einen Kontrast zwischen dem Einfachen und dem Erhabenen. Ein Ort, der von Armut, Glauben und Wundern spricht.
Einleitung
Unterhalb von Assisi, in der umbrischen Ebene, erhebt sich die päpstliche Basilika Santa Maria degli Angeli. Sie ist nicht nur eine majestätische Kirche: Sie birgt die Portiuncula, die kleine Kapelle, in der der heilige Franziskus 1209 den Franziskanerorden gründete. Hier einzutreten bedeutet, die Ursprünge einer Bewegung zu berühren, die die Geschichte verändert hat. Die Atmosphäre ist andächtig, trotz der imposanten Dimensionen. Das Licht fällt durch die Kuppel und erhellt den Stein der Portiuncula, schafft einen Kontrast zwischen dem Einfachen und dem Erhabenen. Ein Ort, der von Armut, Glauben und Wundern spricht.
Historischer Überblick
Die Geschichte beginnt mit Franz von Assisi, der um 1209 von den Benediktinern die verfallene Kapelle Portiuncula geschenkt bekommt. Hier gründet er den Orden, nimmt 1212 Klara auf und erhält 1216 den Ablass von Portiuncula. Zum Schutz dieser Stätte lässt Papst Pius V. die Basilika erbauen (1569–1679). Erdbeben 1832 verursachen schwere Schäden; die Wiedereröffnung erfolgt 1840. Die heutige Barockfassade wird 1930 eingeweiht.
- 1209: Gründung des Franziskanerordens an der Portiuncula.
- 1216: Ablass von Portiuncula (Vergebung von Assisi).
- 1226: Tod des Franziskus in der Kapelle des Transitus.
- 1569–1679: Bau der Basilika.
- 1832: Erdbeben beschädigt die Basilika schwer.
- 1840: Wiedereröffnung nach Restaurierung durch Luigi Poletti.
- 1930: Einweihung der Fassade von Cesare Bazzani.
Historischer Überblick
Die Geschichte beginnt mit Franz von Assisi, der um 1209 von den Benediktinern die verfallene Kapelle Portiuncula geschenkt bekommt. Hier gründet er den Orden, nimmt 1212 Klara auf und erhält 1216 den Ablass von Portiuncula. Zum Schutz dieser Stätte lässt Papst Pius V. die Basilika erbauen (1569–1679). Erdbeben 1832 verursachen schwere Schäden; die Wiedereröffnung erfolgt 1840. Die heutige Barockfassade wird 1930 eingeweiht.
- 1209: Gründung des Franziskanerordens an der Portiuncula.
- 1216: Ablass von Portiuncula (Vergebung von Assisi).
- 1226: Tod des Franziskus in der Kapelle des Transitus.
- 1569–1679: Bau der Basilika.
- 1832: Erdbeben beschädigt die Basilika schwer.
- 1840: Wiedereröffnung nach Restaurierung durch Luigi Poletti.
- 1930: Einweihung der Fassade von Cesare Bazzani.
Die Portiuncula und der Ablass von Assisi
Im Zentrum der Basilika, wie ein Juwel eingeschlossen, befindet sich die Portiuncula: eine schlichte und strenge Kapelle aus Stein vom Monte Subasio. Hier erlebte Franziskus die Erfahrung des vollkommenen Ablasses, bekannt als der Ablass von Assisi, der ihm 1216 von Papst Honorius III. gewährt wurde. Noch heute kann man den Ablass erhalten, indem man die Portiuncula mit reuevollem Herzen besucht. Im Inneren zeigt das Altarbild von Prete Ilario da Viterbo (1393) die Verkündigung und die Wunder des Ablasses. An der Rückfassade befindet sich ein Freskenfragment von Perugino, das die Kreuzigung mit dem knienden Franziskus zeigt. Eine Verbindung von Kunst und Spiritualität.
Die Portiuncula und der Ablass von Assisi
Im Zentrum der Basilika, wie ein Juwel eingeschlossen, befindet sich die Portiuncula: eine schlichte und strenge Kapelle aus Stein vom Monte Subasio. Hier erlebte Franziskus die Erfahrung des vollkommenen Ablasses, bekannt als der Ablass von Assisi, der ihm 1216 von Papst Honorius III. gewährt wurde. Noch heute kann man den Ablass erhalten, indem man die Portiuncula mit reuevollem Herzen besucht. Im Inneren zeigt das Altarbild von Prete Ilario da Viterbo (1393) die Verkündigung und die Wunder des Ablasses. An der Rückfassade befindet sich ein Freskenfragment von Perugino, das die Kreuzigung mit dem knienden Franziskus zeigt. Eine Verbindung von Kunst und Spiritualität.
Der Rosengarten und die dornenlosen Rosen
Vom rechten Querschiff gelangt man zu einem friedlichen Ort: dem Rosengarten des Heiligen Franziskus. Der Überlieferung nach warf sich Franziskus, um einer Versuchung zu entkommen, in die Dornen, und die Dornen verschwanden auf wundersame Weise. Heute wächst hier die Rosa Canina Assisiensis, eine natürlich dornenlose Sorte. Daneben bewahrt die Cappella del Roseto (1518) die Reste der Kanzel, von der aus Franziskus den Ablass der Vergebung verkündete. Der Duft und die Stille machen diesen Garten zu einem Ort, den man nicht verpassen sollte, perfekt zum Nachdenken.
Der Rosengarten und die dornenlosen Rosen
Vom rechten Querschiff gelangt man zu einem friedlichen Ort: dem Rosengarten des Heiligen Franziskus. Der Überlieferung nach warf sich Franziskus, um einer Versuchung zu entkommen, in die Dornen, und die Dornen verschwanden auf wundersame Weise. Heute wächst hier die Rosa Canina Assisiensis, eine natürlich dornenlose Sorte. Daneben bewahrt die Cappella del Roseto (1518) die Reste der Kanzel, von der aus Franziskus den Ablass der Vergebung verkündete. Der Duft und die Stille machen diesen Garten zu einem Ort, den man nicht verpassen sollte, perfekt zum Nachdenken.
Warum ein Besuch lohnt
1. Eine Reise zu den Ursprüngen des Franziskanertums. Hier begann alles: Von der Portiuncula bis zur Kapelle des Transitus erzählt jeder Ort die Geschichte von Franziskus und Klara. 2. Verborgene Kunstschätze. Neben der Portiuncula bewahrt das Museum der Portiuncula Meisterwerke wie das Kruzifix von Giunta Pisano (1236) und eine glasierte Terrakotta von Andrea della Robbia. Verpassen Sie nicht die Sakristei mit dem hölzernen Chor und der Statue des betenden Heiligen Franziskus. Eine Konzentration von Kunst und Glauben, die den Besuch bereichert.
Warum ein Besuch lohnt
1. Eine Reise zu den Ursprüngen des Franziskanertums. Hier begann alles: Von der Portiuncula bis zur Kapelle des Transitus erzählt jeder Ort die Geschichte von Franziskus und Klara. 2. Verborgene Kunstschätze. Neben der Portiuncula bewahrt das Museum der Portiuncula Meisterwerke wie das Kruzifix von Giunta Pisano (1236) und eine glasierte Terrakotta von Andrea della Robbia. Verpassen Sie nicht die Sakristei mit dem hölzernen Chor und der Statue des betenden Heiligen Franziskus. Eine Konzentration von Kunst und Glauben, die den Besuch bereichert.
Beste Reisezeit
Die Basilika ist das ganze Jahr über geöffnet, aber der schönste Moment ist am frühen Morgen, wenn das Licht durch die Fassade fällt und die Porziuncola erhellt. Die Stille wird nur durch den Gesang der Mönche unterbrochen. Wenn möglich, wähle den 2. August, das Fest des Perdono di Assisi: Die Basilika füllt sich mit Pilgern und die Atmosphäre ist intensiv. Im Herbst schenken die Farben der umbrischen Ebene ein postkartenreifes Szenario. Vermeide die Mittagsstunden der Sommermonate, wenn die Hitze stark ist und mehr Gedränge herrscht.
Beste Reisezeit
Die Basilika ist das ganze Jahr über geöffnet, aber der schönste Moment ist am frühen Morgen, wenn das Licht durch die Fassade fällt und die Porziuncola erhellt. Die Stille wird nur durch den Gesang der Mönche unterbrochen. Wenn möglich, wähle den 2. August, das Fest des Perdono di Assisi: Die Basilika füllt sich mit Pilgern und die Atmosphäre ist intensiv. Im Herbst schenken die Farben der umbrischen Ebene ein postkartenreifes Szenario. Vermeide die Mittagsstunden der Sommermonate, wenn die Hitze stark ist und mehr Gedränge herrscht.
In der Umgebung
In wenigen Minuten sollten Sie Assisi mit der Basilika des Heiligen Franziskus (UNESCO-Weltkulturerbe) und den mittelalterlichen Gassen nicht verpassen. Für einen Sprung in die Natur bietet der Bosco di San Francesco Wege, die in Grün getaucht sind, ideal für einen Spaziergang nach dem Besuch. Wenn Sie Wanderungen lieben, führt hier der Franziskusweg vorbei, der Assisi mit La Verna verbindet. Durch die Verbindung von Geschichte, Natur und Spiritualität schenkt Ihnen die Gegend einzigartige Erlebnisse.
In der Umgebung
In wenigen Minuten sollten Sie Assisi mit der Basilika des Heiligen Franziskus (UNESCO-Weltkulturerbe) und den mittelalterlichen Gassen nicht verpassen. Für einen Sprung in die Natur bietet der Bosco di San Francesco Wege, die in Grün getaucht sind, ideal für einen Spaziergang nach dem Besuch. Wenn Sie Wanderungen lieben, führt hier der Franziskusweg vorbei, der Assisi mit La Verna verbindet. Durch die Verbindung von Geschichte, Natur und Spiritualität schenkt Ihnen die Gegend einzigartige Erlebnisse.