Die Basilika Sankt Paul vor den Mauern ist eine der vier Papstbasiliken Roms und nach St. Peter die zweitgrößte. Hier ruht der Apostel Paulus, der im 1. Jahrhundert das Martyrium erlitt. Das heutige Gebäude, nach einem Brand im Jahr 1823 wiederaufgebaut, bewahrt Schätze wie den gotischen Ziborium von Arnolfo di Cambio und den Cosmaten-Kreuzgang der Vassalletto. Eintritt frei für die Basilika, Kreuzgang kostenpflichtig (€4).
Unverzichtbar:
• Grab des heiligen Paulus unter dem Papstaltar
• Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert mit gewundenen Säulen und Mosaiken
• Serie von 256 Medaillons mit Porträts aller Päpste
• Apsismosaik aus dem 13. Jahrhundert und Triumphbogen aus dem 5. Jahrhundert
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Die zweitgrößte Papstbasilika Roms beherbergt das Grab des heiligen Paulus, einen Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert und eine einzigartige Serie päpstlicher Porträts. Kostenloser Besuch und historische Kuriositäten.
Wissenswertes
Stimmungsvolle Einleitung
Historischer Überblick
- 64-67 n. Chr. – Martyrium und Bestattung des heiligen Paulus
- 324 – Weihe der konstantinischen Basilika
- 385-395 – Theodosianische Erweiterung
- 1285 – Ziborium von Arnolfo di Cambio
- 1823 – Verheerender Brand
- 1825-1854 – Neoklassizistischer Wiederaufbau
- 1980 – UNESCO-Weltkulturerbe
Der cosmateske Kreuzgang
Die Porträts der Päpste
Warum man es besuchen sollte
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Im Jahr 1823 verwüstete ein Brand die Basilika, verursacht durch die Nachlässigkeit eines Klempners, der das Feuer zum Reparieren der Dachrinnen vergessen hatte. Wie durch ein Wunder blieben das Querschiff, die Apsis und der Kreuzgang erhalten. Heute lassen die Medaillons der Päpste im Mittelschiff Platz für künftige Pontifexe – ein merkwürdiges Zeichen der Kontinuität.






