Im Herzen von Livorno beherbergt die Villa Mimbelli das Museo Civico Giovanni Fattori, das dem Meister der Macchiaioli gewidmet ist. Die ständige Sammlung umfasst über 400 Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert, mit Meisterwerken von Fattori, Lega, Signorini und anderen toskanischen Künstlern. Das Museum bietet auch thematische Rundgänge, eine Kunstbibliothek und einen romantischen Park.
Unverzichtbare Werke: ‘Mandrie Maremmane’ von Fattori, ‘Le Cenciaiole livornesi’ von Cecconi und Porträts von Corcos.
Villa Mimbelli: Eine Residenz aus dem 19. Jahrhundert mit originalen Fresken und dekorierten Sälen (Türkischer Saal, Maurischer Saal).
Dienstleistungen: Bildungsworkshops, Bibliothek mit 12.000 Bänden, Wechselausstellungen in den Granai.
Barrierefreiheit: Museum zugänglich, mit Aufzug und Rampen.
Einführung
Zum Museo Civico Giovanni Fattori zu gelangen, ist wie das Betreten eines Hauses aus einer anderen Zeit. Die Villa Mimbelli mit ihrer eleganten Fassade und dem romantischen Park empfängt Sie sofort mit einer Atmosphäre, die zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert schwebt. Es ist kein steriles Museum: Die Räume sind noch mit antiken Möbeln, schweren Vorhängen und bemalten Decken eingerichtet. Sie bewegen sich zwischen Gemälden und Einrichtungsgegenständen, als wären Sie ein Gast der Familie Mimbelli. Die Sammlung ist ein Juwel: von den Macchiaioli bis zu den Divisionisten, eine Reise durch die toskanische Malerei, die einen packt. Wenn Sie die Kunst des 19. Jahrhunderts lieben, ist dieser Ort ein Pflichtbesuch.
Einführung
Zum Museo Civico Giovanni Fattori zu gelangen, ist wie das Betreten eines Hauses aus einer anderen Zeit. Die Villa Mimbelli mit ihrer eleganten Fassade und dem romantischen Park empfängt Sie sofort mit einer Atmosphäre, die zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert schwebt. Es ist kein steriles Museum: Die Räume sind noch mit antiken Möbeln, schweren Vorhängen und bemalten Decken eingerichtet. Sie bewegen sich zwischen Gemälden und Einrichtungsgegenständen, als wären Sie ein Gast der Familie Mimbelli. Die Sammlung ist ein Juwel: von den Macchiaioli bis zu den Divisionisten, eine Reise durch die toskanische Malerei, die einen packt. Wenn Sie die Kunst des 19. Jahrhunderts lieben, ist dieser Ort ein Pflichtbesuch.
Historischer Überblick
Die Ursprünge des Museums reichen bis ins Jahr 1877 zurück, als Livorno seine Pinakothek eröffnete. Der heutige Sitz ist jedoch die Villa Mimbelli, die zwischen 1865 und 1868 vom Architekten Vincenzo Micheli für den reichen Kaufmann Francesco Mimbelli erbaut wurde. Nach verschiedenen Besitzerwechseln (sie war auch von Militärs besetzt) wurde die Villa restauriert und das Museum öffnete hier am 3. Dezember 1994. Heute beherbergt es rund 400 Werke von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1940er Jahre, mit einem Schwerpunkt auf den Macchiaioli. Die Villa selbst ist ein Kunstwerk: Fresken von Annibale Gatti und den Brüdern Della Valle, Themenräume (türkischer, maurischer, Spiegelraum) und eine monumentale Treppe mit Keramikputten.
Historischer Überblick
Die Ursprünge des Museums reichen bis ins Jahr 1877 zurück, als Livorno seine Pinakothek eröffnete. Der heutige Sitz ist jedoch die Villa Mimbelli, die zwischen 1865 und 1868 vom Architekten Vincenzo Micheli für den reichen Kaufmann Francesco Mimbelli erbaut wurde. Nach verschiedenen Besitzerwechseln (sie war auch von Militärs besetzt) wurde die Villa restauriert und das Museum öffnete hier am 3. Dezember 1994. Heute beherbergt es rund 400 Werke von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1940er Jahre, mit einem Schwerpunkt auf den Macchiaioli. Die Villa selbst ist ein Kunstwerk: Fresken von Annibale Gatti und den Brüdern Della Valle, Themenräume (türkischer, maurischer, Spiegelraum) und eine monumentale Treppe mit Keramikputten.
- 1877: Eröffnung der Pinakothek von Livorno
- 1865-1868: Bau der Villa Mimbelli
- 1994: Eröffnung des Museums in der Villa
- Heute: Geschlossen wegen Neuaufstellung nach der Fattori-Ausstellung
- 1877: Eröffnung der Pinakothek von Livorno
- 1865-1868: Bau der Villa Mimbelli
- 1994: Eröffnung des Museums in der Villa
- Heute: Geschlossen wegen Neuaufstellung nach der Fattori-Ausstellung
Zwischen freskierten Sälen und Kunstwerken
Beim Aufstieg über die Ehrentreppe begegnet man einer Abfolge von Räumen, die bereits für sich genommen Meisterwerke sind. Der Rote Salon, der Türkische Salon, der Maurische Salon: jeder mit originalen Dekorationen und Möbeln. Im ersten Stock findet man Werke lokaler Künstler wie Enrico Pollastrini, Guglielmo Micheli und Oscar Ghiglia, die das Livorno jener Zeit schildern. Aber im zweiten Stock befindet sich das Herz der Sammlung: hier sind die großen Macchiaioli. Giovanni Fattori dominiert mit Gemälden wie Mandrie Maremmane und La signora Martelli a Castiglioncello, neben Lega, Signorini und Boldini. Ein Rundgang, der einen die Revolution der ‘Macchia’ verstehen lässt.
Zwischen freskierten Sälen und Kunstwerken
Beim Aufstieg über die Ehrentreppe begegnet man einer Abfolge von Räumen, die bereits für sich genommen Meisterwerke sind. Der Rote Salon, der Türkische Salon, der Maurische Salon: jeder mit originalen Dekorationen und Möbeln. Im ersten Stock findet man Werke lokaler Künstler wie Enrico Pollastrini, Guglielmo Micheli und Oscar Ghiglia, die das Livorno jener Zeit schildern. Aber im zweiten Stock befindet sich das Herz der Sammlung: hier sind die großen Macchiaioli. Giovanni Fattori dominiert mit Gemälden wie Mandrie Maremmane und La signora Martelli a Castiglioncello, neben Lega, Signorini und Boldini. Ein Rundgang, der einen die Revolution der ‘Macchia’ verstehen lässt.
Der Park, die Kornspeicher und die Bibliothek
Außerhalb der Villa ist der Park eine Oase der Ruhe mit exotischen Pflanzen und Wegen. Hier befinden sich die ehemaligen Kornspeicher der Villa Mimbelli, heute Ausstellungsraum für temporäre Ausstellungen und Sitz des Combat Prize, eines Wettbewerbs für Künstler unter 50 Jahren. Beim Spazierengehen kann man auch einen Abstecher zur Kunstbibliothek machen: Sie beherbergt rund 12.000 Bände, viele davon selten, spezialisiert auf das 19. und 20. Jahrhundert. Ein perfekter Ort, um nach dem Besuch tiefer einzutauchen, vielleicht beim Durchblättern eines Ausstellungskatalogs. Die Atmosphäre ist entspannt, fast wie eine persönliche Wiederentdeckung: Es gibt keine Eile.
Der Park, die Kornspeicher und die Bibliothek
Außerhalb der Villa ist der Park eine Oase der Ruhe mit exotischen Pflanzen und Wegen. Hier befinden sich die ehemaligen Kornspeicher der Villa Mimbelli, heute Ausstellungsraum für temporäre Ausstellungen und Sitz des Combat Prize, eines Wettbewerbs für Künstler unter 50 Jahren. Beim Spazierengehen kann man auch einen Abstecher zur Kunstbibliothek machen: Sie beherbergt rund 12.000 Bände, viele davon selten, spezialisiert auf das 19. und 20. Jahrhundert. Ein perfekter Ort, um nach dem Besuch tiefer einzutauchen, vielleicht beim Durchblättern eines Ausstellungskatalogs. Die Atmosphäre ist entspannt, fast wie eine persönliche Wiederentdeckung: Es gibt keine Eile.
Warum sich ein Besuch lohnt
1. Ein Museum in einem historischen Wohnhaus: Nicht jeden Tag hat man die Gelegenheit, Gemälde in Räumen zu bewundern, die noch wie im 19. Jahrhundert eingerichtet sind. Das Erlebnis ist überwältigend. 2. Die Macchiaioli live verstehen: Hier befinden sich grundlegende Werke von Fattori und seinen Zeitgenossen, mit thematischen Rundgängen, die die Bewegung erklären. 3. Der Park und die Dienstleistungen: Zwischen den Sälen können Sie sich im Grünen entspannen oder die Bibliothek nutzen. Alles in einer ruhigen Gegend nahe am Meer.
Warum sich ein Besuch lohnt
1. Ein Museum in einem historischen Wohnhaus: Nicht jeden Tag hat man die Gelegenheit, Gemälde in Räumen zu bewundern, die noch wie im 19. Jahrhundert eingerichtet sind. Das Erlebnis ist überwältigend. 2. Die Macchiaioli live verstehen: Hier befinden sich grundlegende Werke von Fattori und seinen Zeitgenossen, mit thematischen Rundgängen, die die Bewegung erklären. 3. Der Park und die Dienstleistungen: Zwischen den Sälen können Sie sich im Grünen entspannen oder die Bibliothek nutzen. Alles in einer ruhigen Gegend nahe am Meer.
Wann besuchen
Ehrlich gesagt, der späte Nachmittag ist meine liebste Zeit. Mit dem Licht, das durch die Vorhänge der freskengeschmückten Säle fällt, scheinen die Gemälde zum Leben zu erwachen. Außerdem ist das Licht des Sonnenuntergangs über dem Park kurz vor Schließung (um 19:00 Uhr) magisch. Was die Jahreszeit betrifft, ist der Frühling ideal: Der Garten blüht und die Temperaturen sind mild. Vermeiden Sie die heißesten Sommermonate, da die Villa keine Klimaanlage hat und die Überfüllung unangenehm sein kann.
Wann besuchen
Ehrlich gesagt, der späte Nachmittag ist meine liebste Zeit. Mit dem Licht, das durch die Vorhänge der freskengeschmückten Säle fällt, scheinen die Gemälde zum Leben zu erwachen. Außerdem ist das Licht des Sonnenuntergangs über dem Park kurz vor Schließung (um 19:00 Uhr) magisch. Was die Jahreszeit betrifft, ist der Frühling ideal: Der Garten blüht und die Temperaturen sind mild. Vermeiden Sie die heißesten Sommermonate, da die Villa keine Klimaanlage hat und die Überfüllung unangenehm sein kann.
In der Umgebung
Ein paar Schritte vom Museum entfernt liegt die Terrazza Mascagni: eine elegante Uferpromenade mit schwarz-weißen Mosaiken, perfekt für einen Spaziergang bei Sonnenuntergang. Etwas weiter lohnt sich ein Blick von außen auf die Accademia Navale (ein imposantes Gebäude). Wenn Sie Lust auf einen Tauchgang in die Geschichte haben, komplettiert das Museo della Città di Livorno (seit 2018 geöffnet) das Bild über zeitgenössische Kunst. Alles lässt sich bequem zu Fuß erkunden.
In der Umgebung
Ein paar Schritte vom Museum entfernt liegt die Terrazza Mascagni: eine elegante Uferpromenade mit schwarz-weißen Mosaiken, perfekt für einen Spaziergang bei Sonnenuntergang. Etwas weiter lohnt sich ein Blick von außen auf die Accademia Navale (ein imposantes Gebäude). Wenn Sie Lust auf einen Tauchgang in die Geschichte haben, komplettiert das Museo della Città di Livorno (seit 2018 geöffnet) das Bild über zeitgenössische Kunst. Alles lässt sich bequem zu Fuß erkunden.