Knapp einen Kilometer von der Abtei Santa Maria Arabona entfernt, auf einer hohen Hochebene mit Blick auf das Pescara-Tal, liegt die Römische Villa und das Grab von Manoppello. Diese archäologische Stätte, 1985 entdeckt, bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben einer reichen römischen Familie. Die Villa bewahrt Wohnräume und eine vollständige Thermenanlage, mit zweifarbigen Mosaiken und Böden in Opus spicatum. Das sollten Sie nicht verpassen:
– Private Thermen: Apodyterium, Frigidarium, Tepidarium und Calidarium mit originalen Leitungen.
– Republikanische Mosaike: Schwarz-Weiß-Dekorationen mit geometrischen Mustern.
– Kostbare Marmore: aus Carrara, Griechenland, Kleinasien und Tunesien, Zeichen des wirtschaftlichen Reichtums der Besitzer.
– Produktionsbereich: mit einem Becken aus hydraulischem Mörtel und Fußboden in Opus spicatum.
Einführung
Stell dir vor, du wanderst zwischen Überresten von schwarz-weißen Mosaiken unter dem Himmel der Abruzzen, neben einer alten Abtei. Die Villa e Tomba Romana di Manoppello ist keine gewöhnliche archäologische Stätte: Sie ist ein Fenster in das Leben einer römischen Familie zwischen dem 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. hier auf der Piana Santa Maria, mit privaten Thermen und zweifarbigen Mosaiken. Man entdeckt sie nach und nach, von einem Raum zum anderen, und es ist bewegend zu bedenken, dass dieser Wohnsitz einst ein einfacher Bauernhof war, der später zu einer luxuriösen Residenz wurde. Die Stille des Pescara-Tals bildet den Rahmen für einen Ort, der wie in der Zeit stehen geblieben wirkt.
Einführung
Stell dir vor, du wanderst zwischen Überresten von schwarz-weißen Mosaiken unter dem Himmel der Abruzzen, neben einer alten Abtei. Die Villa e Tomba Romana di Manoppello ist keine gewöhnliche archäologische Stätte: Sie ist ein Fenster in das Leben einer römischen Familie zwischen dem 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. hier auf der Piana Santa Maria, mit privaten Thermen und zweifarbigen Mosaiken. Man entdeckt sie nach und nach, von einem Raum zum anderen, und es ist bewegend zu bedenken, dass dieser Wohnsitz einst ein einfacher Bauernhof war, der später zu einer luxuriösen Residenz wurde. Die Stille des Pescara-Tals bildet den Rahmen für einen Ort, der wie in der Zeit stehen geblieben wirkt.
Historische Anmerkungen
Die Villa entstand als Bauernhof um das 3. Jahrhundert v. Chr., wurde dann im 1. Jahrhundert v. Chr. in eine vornehme Residenz mit privaten Thermen umgewandelt. 1985 entdeckt, wurden die Ausgrabungen im Juli 2010 abgeschlossen. Die Besitzer waren wohlhabend: Das belegen edle Marmore aus Carrara, Griechenland, Kleinasien und Tunesien. Die Anlage gliedert sich in Wohnbereiche, Thermen (Apodyterium, Frigidarium, Tepidarium, Calidarium) und eine pars rustica. Heute ist sie Staatseigentum und auf Anfrage besichtigbar.
Historische Anmerkungen
Die Villa entstand als Bauernhof um das 3. Jahrhundert v. Chr., wurde dann im 1. Jahrhundert v. Chr. in eine vornehme Residenz mit privaten Thermen umgewandelt. 1985 entdeckt, wurden die Ausgrabungen im Juli 2010 abgeschlossen. Die Besitzer waren wohlhabend: Das belegen edle Marmore aus Carrara, Griechenland, Kleinasien und Tunesien. Die Anlage gliedert sich in Wohnbereiche, Thermen (Apodyterium, Frigidarium, Tepidarium, Calidarium) und eine pars rustica. Heute ist sie Staatseigentum und auf Anfrage besichtigbar.
Zweifarbige Mosaike: Ein Eintauchen in die republikanische Kunst
Die Mosaike der Villa sind ihr Juwel. Schwarz und Weiß, mit Steinchen, die geometrische Muster mit Punkten bilden. Im Frigidarium sticht eine Dekoration mit einem schwarzen Band und weißen Steinchen in regelmäßigen Abständen hervor, ähnlich der der Domus des Peristyls in Ostia. Böden in Opus spicatum im Produktionsbereich und farbige Marmore (Rosso antico, Cipollino, Pavonazzetto, Giallo antico) erzählen vom Luxus der Besitzer. Zwischen diesen Überresten zu spazieren ist wie ein Buch der antiken Kunstgeschichte zu durchblättern.
Zweifarbige Mosaike: Ein Eintauchen in die republikanische Kunst
Die Mosaike der Villa sind ihr Juwel. Schwarz und Weiß, mit Steinchen, die geometrische Muster mit Punkten bilden. Im Frigidarium sticht eine Dekoration mit einem schwarzen Band und weißen Steinchen in regelmäßigen Abständen hervor, ähnlich der der Domus des Peristyls in Ostia. Böden in Opus spicatum im Produktionsbereich und farbige Marmore (Rosso antico, Cipollino, Pavonazzetto, Giallo antico) erzählen vom Luxus der Besitzer. Zwischen diesen Überresten zu spazieren ist wie ein Buch der antiken Kunstgeschichte zu durchblättern.
Private Therme: eine Wohlfühloase auf dem Land
Ein eigenes Bad zu Hause zu haben war im antiken Rom ein Zeichen von Reichtum. Hier findest du in verkleinertem Maßstab eine vollständige Thermenanlage: Apodyterium (Umkleideraum), Frigidarium (Kaltbad), Tepidarium (laues Bad) und Caldarium (Heißbad). Leitungen und Kanäle aus Ton für Rauch und Wärme. Alles funktioniert mit fließendem Wasser. Stelle dir die Besitzer vor, die hier entspannten und auf das Tal des Pescara blickten. Ein Luxus, den wir heute nur erahnen können, den die Überreste aber greifbar machen.
Private Therme: eine Wohlfühloase auf dem Land
Ein eigenes Bad zu Hause zu haben war im antiken Rom ein Zeichen von Reichtum. Hier findest du in verkleinertem Maßstab eine vollständige Thermenanlage: Apodyterium (Umkleideraum), Frigidarium (Kaltbad), Tepidarium (laues Bad) und Caldarium (Heißbad). Leitungen und Kanäle aus Ton für Rauch und Wärme. Alles funktioniert mit fließendem Wasser. Stelle dir die Besitzer vor, die hier entspannten und auf das Tal des Pescara blickten. Ein Luxus, den wir heute nur erahnen können, den die Überreste aber greifbar machen.
Warum es sich zu besuchen lohnt
1. Einzigartige Mosaike: Die zweifarbigen Böden sind selten und gut erhalten, vergleichbar mit denen in Ostia und Cottanello. 2. Unversehrte Thermen: Eine fast vollständige private Thermalanlage mit allen Räumen und Kanälen. 3. Authentische Atmosphäre: Abseits des Massentourismus bietet die Stätte einen intimen Besuch zwischen Geschichte und Natur, mit der Abtei Santa Maria Arabona im Hintergrund.
Warum es sich zu besuchen lohnt
1. Einzigartige Mosaike: Die zweifarbigen Böden sind selten und gut erhalten, vergleichbar mit denen in Ostia und Cottanello. 2. Unversehrte Thermen: Eine fast vollständige private Thermalanlage mit allen Räumen und Kanälen. 3. Authentische Atmosphäre: Abseits des Massentourismus bietet die Stätte einen intimen Besuch zwischen Geschichte und Natur, mit der Abtei Santa Maria Arabona im Hintergrund.
Wann reisen?
Mein Tipp? Frühling oder Frühherbst, wenn das Klima mild ist und das Nachmittagslicht die Mosaike zum Leuchten bringt. Besser vermeiden Sie die Mittagsstunden im Sommer, denn die Sonne prallt stark auf die Piana Santa Maria. Am frühen Morgen ist die Atmosphäre besinnlicher, fast mystisch, mit der Abtei, die sich gegen den Himmel abhebt.
Wann reisen?
Mein Tipp? Frühling oder Frühherbst, wenn das Klima mild ist und das Nachmittagslicht die Mosaike zum Leuchten bringt. Besser vermeiden Sie die Mittagsstunden im Sommer, denn die Sonne prallt stark auf die Piana Santa Maria. Am frühen Morgen ist die Atmosphäre besinnlicher, fast mystisch, mit der Abtei, die sich gegen den Himmel abhebt.
In der Umgebung
Verpassen Sie nicht die Abtei Santa Maria Arabona, nur wenige Schritte entfernt: ein Juwel der Zisterzienser aus dem 13. Jahrhundert mit Kreuzgang und Freskenresten. Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie das Heiligtum des Heiligen Antlitzes von Manoppello, berühmt für den Schleier mit dem Bild Christi, etwa 10 Autominuten entfernt. Zwei Stationen, die den Tag zwischen Geschichte und Glauben bereichern.
In der Umgebung
Verpassen Sie nicht die Abtei Santa Maria Arabona, nur wenige Schritte entfernt: ein Juwel der Zisterzienser aus dem 13. Jahrhundert mit Kreuzgang und Freskenresten. Wenn Sie Zeit haben, besuchen Sie das Heiligtum des Heiligen Antlitzes von Manoppello, berühmt für den Schleier mit dem Bild Christi, etwa 10 Autominuten entfernt. Zwei Stationen, die den Tag zwischen Geschichte und Glauben bereichern.