Schloss Prösels: ein Sprung in die Renaissance inmitten der Dolomiten

Schloss Prösels ist eine Renaissancefestung im Naturpark Schlern-Rosengarten, nur einen Steinwurf von Völs am Schlern entfernt. Im 13. Jahrhundert erbaut und 1517 von Leonhard von Völs erweitert, ist es heute nur im Rahmen einer Führung zugänglich. Dabei entdecken Sie bemalte Säle, eine Waffensammlung und den stimmungsvollen Pulverturm.

  • Führungen von Mai bis Oktober (samstags geschlossen) stündlich
  • Waffensammlung und Rüstungen im Pfeilersaal mit einzigartigen Stücken
  • Renaissance-Fresken im Arkadenhof und in der St.-Anna-Kapelle
  • Sommerveranstaltungen: Konzerte, Ausstellungen und der Oswald-von-Wolkenstein-Ritt


Veranstaltungen in der Umgebung


Copertina itinerario Schloss Prösels: ein Sprung in die Renaissance inmitten der Dolomiten
In Völs am Schlern enthüllt das Renaissanceschloss von Leonhard von Völs bemalte Säle, eine Waffensammlung und eine Kapelle. Führungen von Mai bis Oktober, Veranstaltungen und Hexensagen.

Wissenswertes


Evokative Einführung

Auf einem Felsvorsprung thronend, mit den Dolomiten als Kulisse, ist Schloss Prösels ein Renaissance-Juwel, das an jeder Ecke überrascht. Es ist nicht die übliche mittelalterliche Burg: Hier dominiert die Eleganz des 16. Jahrhunderts, mit freskenverzierten Loggien, geschmückten Sälen und einem Licht, das durch die Berge strömt. Eintreten bedeutet eine Zeitreise, aber mit einem unerwarteten Komfort. Der Blick auf den Schlern raubt einem den Atem, und der Duft der Geschichte vermischt sich mit dem der grünen Wiesen. Ein Ort, der den Umweg lohnt, allein um die Atmosphäre zu genießen.

Evokative Einführung

Auf einem Felsvorsprung thronend, mit den Dolomiten als Kulisse, ist Schloss Prösels ein Renaissance-Juwel, das an jeder Ecke überrascht. Es ist nicht die übliche mittelalterliche Burg: Hier dominiert die Eleganz des 16. Jahrhunderts, mit freskenverzierten Loggien, geschmückten Sälen und einem Licht, das durch die Berge strömt. Eintreten bedeutet eine Zeitreise, aber mit einem unerwarteten Komfort. Der Blick auf den Schlern raubt einem den Atem, und der Duft der Geschichte vermischt sich mit dem der grünen Wiesen. Ein Ort, der den Umweg lohnt, allein um die Atmosphäre zu genießen.

Historische Anmerkungen

Die ersten Spuren der Burg stammen aus dem Jahr 1279, als sie eine Festung der Herren von Völs, Ministerialen der Bischöfe von Brixen, war. Der Wendepunkt kam im Jahr 1517, als Leonhard von Völs, Hauptmann von Tirol, sie in eine Renaissance-Residenz umwandelte. Mit seinem Tod (1530) begann ein langsamer Niedergang: Die Burg wechselte 14 Mal den Besitzer. 1978 kaufte die Genossenschaft Kuratorium die Burg und öffnete sie nach einer Restaurierung 1982 für die Öffentlichkeit. Kuriosität: Zwischen 1506 und 1510 fanden hier Hexenprozesse statt, woran eine Stele am Eingang erinnert.

Historische Anmerkungen

Die ersten Spuren der Burg stammen aus dem Jahr 1279, als sie eine Festung der Herren von Völs, Ministerialen der Bischöfe von Brixen, war. Der Wendepunkt kam im Jahr 1517, als Leonhard von Völs, Hauptmann von Tirol, sie in eine Renaissance-Residenz umwandelte. Mit seinem Tod (1530) begann ein langsamer Niedergang: Die Burg wechselte 14 Mal den Besitzer. 1978 kaufte die Genossenschaft Kuratorium die Burg und öffnete sie nach einer Restaurierung 1982 für die Öffentlichkeit. Kuriosität: Zwischen 1506 und 1510 fanden hier Hexenprozesse statt, woran eine Stele am Eingang erinnert.

Säle und Sammlungen: Eine Reise in die Renaissance

Die Führung beginnt im Innenhof mit der freskierten Loggia über drei Stockwerke und einer monumentalen Zisterne. Unter den Räumen beherbergt der achteckige Säulensaal eine Waffensammlung, die von mittelalterlichen Rüstungen über eine Samurai-Rüstung bis zu Fundstücken aus den Schlachten von Solferino und Custoza reicht. Der Rittersaal ist das Herz der Burg mit einer Kassettendecke und Fresken und wird heute für Hochzeiten genutzt. Verpassen Sie nicht die St. Annenkapelle mit ihrem Altarbild und den originalen Seitenflügeln. Es gibt auch ein kleines archäologisches Museum mit Funden aus der Restaurierungszeit.

Säle und Sammlungen: Eine Reise in die Renaissance

Die Führung beginnt im Innenhof mit der freskierten Loggia über drei Stockwerke und einer monumentalen Zisterne. Unter den Räumen beherbergt der achteckige Säulensaal eine Waffensammlung, die von mittelalterlichen Rüstungen über eine Samurai-Rüstung bis zu Fundstücken aus den Schlachten von Solferino und Custoza reicht. Der Rittersaal ist das Herz der Burg mit einer Kassettendecke und Fresken und wird heute für Hochzeiten genutzt. Verpassen Sie nicht die St. Annenkapelle mit ihrem Altarbild und den originalen Seitenflügeln. Es gibt auch ein kleines archäologisches Museum mit Funden aus der Restaurierungszeit.

Legenden und Mysterien: Die Hexen von Schloss Prösels

Zwischen 1506 und 1510 war das Schloss unter der Herrschaft von Leonhard Schauplatz einer brutalen Hexenverfolgung. Zehn Frauen wurden angeklagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Heute erinnert eine Gedenkstele am Eingang an die Opfer. Lokale Legenden besagen, dass ihre Geister noch immer zwischen den Mauern umherwandern, aber ich habe nichts Ungewöhnliches gehört… oder vielleicht war es nur der Wind zwischen den Zacken des Schlern. Ein Tauchgang in die dunkle Seite der Renaissance, der diesem bereits geschichtsträchtigen Ort zusätzlichen Reiz verleiht.

Legenden und Mysterien: Die Hexen von Schloss Prösels

Zwischen 1506 und 1510 war das Schloss unter der Herrschaft von Leonhard Schauplatz einer brutalen Hexenverfolgung. Zehn Frauen wurden angeklagt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Heute erinnert eine Gedenkstele am Eingang an die Opfer. Lokale Legenden besagen, dass ihre Geister noch immer zwischen den Mauern umherwandern, aber ich habe nichts Ungewöhnliches gehört… oder vielleicht war es nur der Wind zwischen den Zacken des Schlern. Ein Tauchgang in die dunkle Seite der Renaissance, der diesem bereits geschichtsträchtigen Ort zusätzlichen Reiz verleiht.

Warum sich ein Besuch lohnt

1. Einzigartig: Es ist eine der seltenen Renaissanceburgen in den Dolomiten, weit entfernt von mittelalterlichen Klischees. 2. Außergewöhnliche Sammlungen: Von Samurai-Waffen bis zu Fresken gibt es immer etwas Überraschendes. 3. Exklusive Veranstaltungen: Im Sommer finden Konzerte, Ausstellungen und das Ritterturnier von Oswald von Wolkenstein statt, eine historische Nachstellung, die man nicht verpassen sollte. Kurz gesagt, es ist nicht nur ein Museum, sondern ein lebendiger Ort, den man erleben kann.

Warum sich ein Besuch lohnt

1. Einzigartig: Es ist eine der seltenen Renaissanceburgen in den Dolomiten, weit entfernt von mittelalterlichen Klischees. 2. Außergewöhnliche Sammlungen: Von Samurai-Waffen bis zu Fresken gibt es immer etwas Überraschendes. 3. Exklusive Veranstaltungen: Im Sommer finden Konzerte, Ausstellungen und das Ritterturnier von Oswald von Wolkenstein statt, eine historische Nachstellung, die man nicht verpassen sollte. Kurz gesagt, es ist nicht nur ein Museum, sondern ein lebendiger Ort, den man erleben kann.

Wann besuchen?

Das Schloss ist von Mai bis Oktober geöffnet (samstags geschlossen). Die beste Zeit? September: Die Tage sind noch lang, die Herbstfarben beginnen die Wälder zu färben, und die Sommermassen sind verschwunden. Wenn Sie das weiche Licht lieben, wählen Sie den Besuch um 15:30 Uhr im Juli und August: Die Sonne beleuchtet die orangefarbenen Fassaden und die Wiesen werden golden. Im Mai und Juni hingegen ist die Natur in voller Blüte und die Luft ist frisch. Vermeiden Sie Samstage (geschlossen) und überprüfen Sie die Öffnungszeiten auf der offiziellen Website, da sie monatlich variieren.

Wann besuchen?

Das Schloss ist von Mai bis Oktober geöffnet (samstags geschlossen). Die beste Zeit? September: Die Tage sind noch lang, die Herbstfarben beginnen die Wälder zu färben, und die Sommermassen sind verschwunden. Wenn Sie das weiche Licht lieben, wählen Sie den Besuch um 15:30 Uhr im Juli und August: Die Sonne beleuchtet die orangefarbenen Fassaden und die Wiesen werden golden. Im Mai und Juni hingegen ist die Natur in voller Blüte und die Luft ist frisch. Vermeiden Sie Samstage (geschlossen) und überprüfen Sie die Öffnungszeiten auf der offiziellen Website, da sie monatlich variieren.

In der Umgebung

Nach dem Besuch gönnen Sie sich einen Spaziergang im Naturpark Schlern-Rosengarten. Der Weg der Höfe von Aica di Fiè (Völs am Schlern) beginnt direkt am Schloss und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Hochplateau. Wenn Sie Zeit haben, steigen Sie zu den Völser Weihern auf: zwei kristallklare Wasserflächen, eingebettet in den Wald, perfekt für ein Picknick. Oder erkunden Sie das Dorf Fiè allo Sciliar (Völs am Schlern) mit seinen Steinbauten und typischen Höfen. Und für die Abenteuerlustigen ist die Seiser Alm nur einen Katzensprung entfernt: endlose Wiesen und Hütten, in denen Sie Knödel und Strudel genießen können.

In der Umgebung

Nach dem Besuch gönnen Sie sich einen Spaziergang im Naturpark Schlern-Rosengarten. Der Weg der Höfe von Aica di Fiè (Völs am Schlern) beginnt direkt am Schloss und bietet atemberaubende Ausblicke auf das Hochplateau. Wenn Sie Zeit haben, steigen Sie zu den Völser Weihern auf: zwei kristallklare Wasserflächen, eingebettet in den Wald, perfekt für ein Picknick. Oder erkunden Sie das Dorf Fiè allo Sciliar (Völs am Schlern) mit seinen Steinbauten und typischen Höfen. Und für die Abenteuerlustigen ist die Seiser Alm nur einen Katzensprung entfernt: endlose Wiesen und Hütten, in denen Sie Knödel und Strudel genießen können.

Routen in der Umgebung


💡 Vielleicht wusstest du nicht, dass…

Bei den Restaurierungsarbeiten in den 1980er Jahren kam unter dem Boden der Kapelle eine Steinplatte mit einem eingravierten Kreuz zum Vorschein: Es soll das Grab einer der zehn Frauen markieren, die 1506 der Hexerei angeklagt waren. Noch heute erinnert eine Stele am Eingang des Schlosses an jene Scheiterhaufen. Die Einheimischen erzählen, dass in mondhellen Nächten Flüstern aus dem Pulverturm zu hören sei … aber vielleicht ist es nur der Wind vom Schlern.