Im Zentrum des Tals der Tempel erheben sich die Ruinen des Tempels des Olympischen Zeus, des größten dorischen Tempels im Westen. Obwohl er nie fertiggestellt wurde, zeugen seine kolossalen Ausmaße (113×56 Meter) und die 7,6 Meter hohen Telamonen vom Ehrgeiz des antiken Akragas. Ein unverzichtbarer Besuch für Archäologieliebhaber.
– Rekordgrößen: 113,20 m Länge, 56 m Breite, geschätzte Säulenhöhe bis zu 19 m.
– Riesige Telamonen: fast 8 Meter hohe Statuen, die die Struktur trugen, Originale im Museum zu sehen.
– Monumentaler Altar: Überreste des Altars von 54,5×17,5 m, einer der größten der Antike.
– Praktische Informationen: täglich geöffnet 8:30-19 Uhr, Eintritt €10, Kombi-Tal+Museum €13,50.
Veranstaltungen in der Umgebung

Der Tempel des Olympischen Zeus ist einer der größten je erbauten griechischen Tempel, heute majestätische Ruinen im Tal der Tempel von Agrigent. Bewundere die gewaltigen Säulen, die Telamonen und den monumentalen Altar dieses unvollendeten Meisterwerks.
- Via Passeggiata Archeologica, Agrigento (AG)
- In Google Maps öffnen
- Auf Google Bilder ansehen Tempio di Giove Olimpico a Agrigento
Wissenswertes
Der steinerne Riese, der nie vollendet wurde
Historische Anmerkungen
Historische Zeitleiste
- 480 v. Chr.: Sieg von Himera und Baubeginn des Tempels auf Geheiß des Tyrannen Theron.
- 5. Jahrhundert v. Chr.: Der Tempel bleibt aufgrund der karthagischen Eroberung unvollendet.
- 9. Dezember 1401: Laut dem Historiker Fazello stürzen die letzten errichteten Reste ein.
- 18. Jahrhundert: Die Steine werden für den Hafen von Porto Empedocle wiederverwendet.
- Heute: Die Überreste sind im Tal der Tempel zu sehen, mit einem rekonstruierten Telamon im Archäologischen Museum.
Die Telamone: Riesen, die den Tempel trugen
Ein unvollendetes Meisterwerk zwischen Zerstörung und Wiederverwendung
Warum es sich lohnt
Wann reisen?
In der Umgebung
Routen in der Umgebung
💡 Vielleicht wusstest du nicht, dass…
Laut Diodorus Siculus wurde der Tempel von karthagischen Gefangenen nach der Schlacht von Himera erbaut, und die Telamonen, kolossale Figuren, die das Gewicht des Gebälks zu tragen scheinen, stellen genau die besiegten Feinde dar. Im 18. Jahrhundert wurden viele Blöcke des Tempels wiederverwendet, um die Molen des Hafens von Porto Empedocle zu bauen, wobei Jahrhunderte der Geschichte ausgelöscht wurden. Der letzte dokumentierte Einsturz erfolgte 1401, als ein Erdbeben die Überreste zerstörte.






