🧭 Was dich erwartet
Ideal für: einen 2-3-tägigen City-Trip Kultur und Geschichte: Barock, Theater und archäologische Stätten Wein und Essen: Fischmarkt und Street Food Authentische Atmosphäre: abseits der Massen, eine Mischung aus Tradition und Moderne Leicht zu erkunden: kompakte Altstadt, zu Fuß zu besichtigen
Veranstaltungen in der Umgebung
Catania ist eine überraschende Stadt. Nur wenige Schritte vom Meer und einen Hauch vom Ätna entfernt, ist die Altstadt ein Labyrinth aus Gassen, in dem sich der sizilianische Barock mit dem Alltagsleben vermischt. Wenn Sie auf der Suche nach Was in Catania sehen an einem Tag sind, empfehle ich Ihnen, auf der Piazza Duomo zu beginnen, dem pulsierenden Herzen der Stadt, mit der Kathedrale Sant'Agata und dem Elefantenbrunnen. Dann verlieren Sie sich im Fischmarkt (Pescheria), einem sinnlichen Erlebnis zwischen bunten Ständen und Meeresdüften. Nicht verpassen sollten Sie das Castello Ursino, das die normannische Geschichte erzählt, und das Teatro Massimo Bellini, den Tempel der Oper. Für eine grüne Pause bietet der Botanische Garten eine Oase der Ruhe. Und für Archäologie-Liebhaber zeugen das Römische Amphitheater und das Griechische Theater von der antiken Größe. Catania ist auch Street Food: probieren Sie Arancini, Cannoli und Granita. In diesem Artikel finden Sie eine praktische Reiseroute, um das Beste der Stadt zu entdecken, mit Tipps zu Öffnungszeiten und Tickets. Bereit für die Abreise?
Überblick
- Kathedrale Sant'Agata: das barocke Herz von Catania
- Kathedrale Sant'Agata: das barocke Herz von Catania
- Teatro Massimo Bellini: ein Juwel aus Klang und Geschichte
- Castello Ursino: eine Festung zwischen Geschichte und Streetfood
- Römisches Amphitheater: Der verborgene Riese von Catania
- Römisches Amphitheater: Der verborgene Riese von Catania
- Piazza Duomo: das barocke Herz von Catania
- Ein Sprung ins Grüne im Botanischen Garten von Catania
- Ein Sprung ins Grüne im Botanischen Garten von Catania
- Kloster San Nicolò l'Arena: Das sizilianische Versailles
- Palazzo Biscari: Das Juwel des catanesischen Barocks
- Palazzo Biscari: Das Juwel des catanesischen Barocks
- Griechisch-römisches Theater: das verborgene Juwel von Catania
- Griechisch-römisches Theater: das verborgene Juwel von Catania
- Basilika Maria Santissima dell'Elemosina: die barocke Collegiata
- Elefantenbrunnen: Das schwarze Symbol Cataniens
- Porta Garibaldi: triumphalischer Eingang zwischen Geschichte und Symbolen
- Villa Bellini: das grüne Herz von Catania
- Fontana dell'Amenano: Das Wasser wie ein Laken, das bezaubert
- Universitätsplatz: zwischen Barock, Legenden und Nachtleben
Routen in der Umgebung
Kathedrale Sant'Agata: das barocke Herz von Catania
- Zur Detailseite: Kathedrale der Heiligen Agatha: Der barocke Dom von Catania
- Via Francesco Raddusa, Catania (CT)
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Wenn es einen Ort gibt, der die Seele von Catania einfängt, dann ist es die Kathedrale Sant'Agata. Seit 1094 steht diese normannische Kirche, die immer wieder von Erdbeben zerstört und wieder aufgebaut wurde, bis zur letzten barocken Wiedergeburt unter Vaccarini im 18. Jahrhundert. Die Fassade aus weißem Marmor und Lavastein ist ein Triumph aus korinthischen Säulen, Statuen und Details, die einen sprachlos machen. Beim Eintreten fällt der Blick sofort auf die Kapelle Sant'Agata rechts, wo eine silberne Büste aus dem 14. Jahrhundert die Reliquien der Schutzpatronin bewahrt. Nicht weit entfernt befindet sich das Grab von Vincenzo Bellini – ja, dem Komponisten der Norma – eine bewegende Hommage. Der dreischiffige Innenraum vereint Marmor, Fresken und den hölzernen Chor aus dem 16. Jahrhundert. Wenn du Zeit hast, steig hinab in die Untergeschosse: Die Überreste der römischen Terme Achilliane sind gegen Eintritt zugänglich. Die Kathedrale ist täglich geöffnet (Eintritt frei, aber denk daran, Schultern und Knie zu bedecken). Und nach all dieser Schönheit? Geh hinaus und in weniger als einer Minute bist du an der Pescheria, dem lebendigsten Fischmarkt von Catania. Hier regiert das Street Food: Arancini, frittierter Fisch, Granita – der wahre Geist von Catania. Ein Tipp: Komm am frühen Morgen, wenn das Licht durch die Buntglasfenster fällt und die Stadt erwacht. Ein Erlebnis, das Barock und Aromen vereint, genau wie der Titel verspricht.
Kathedrale Sant'Agata: das barocke Herz von Catania
- Zur Detailseite: Kathedrale Sant'Agata: Barockfassade aus Lavastein und Reliquien der Stadtpatronin
- Via Francesco Raddusa, Catania (CT)
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Wenn es einen Ort gibt, der die Seele von Catania einfängt, dann ist es die Kathedrale Sant'Agata. Seit 1094 steht diese normannische Kirche, die immer wieder von Erdbeben zerstört und wieder aufgebaut wurde, bis zur letzten barocken Wiedergeburt unter Vaccarini im 18. Jahrhundert. Die Fassade aus weißem Marmor und Lavastein ist ein Triumph aus korinthischen Säulen, Statuen und Details, die einen sprachlos machen. Beim Eintreten fällt der Blick sofort auf die Kapelle Sant'Agata rechts, wo eine silberne Büste aus dem 14. Jahrhundert die Reliquien der Schutzpatronin bewahrt. Nicht weit entfernt befindet sich das Grab von Vincenzo Bellini – ja, dem Komponisten der Norma – eine bewegende Hommage. Der dreischiffige Innenraum vereint Marmor, Fresken und den hölzernen Chor aus dem 16. Jahrhundert. Wenn du Zeit hast, steig hinab in die Untergeschosse: Die Überreste der römischen Terme Achilliane sind gegen Eintritt zugänglich. Die Kathedrale ist täglich geöffnet (Eintritt frei, aber denk daran, Schultern und Knie zu bedecken). Und nach all dieser Schönheit? Geh hinaus und in weniger als einer Minute bist du an der Pescheria, dem lebendigsten Fischmarkt von Catania. Hier regiert das Street Food: Arancini, frittierter Fisch, Granita – der wahre Geist von Catania. Ein Tipp: Komm am frühen Morgen, wenn das Licht durch die Buntglasfenster fällt und die Stadt erwacht. Ein Erlebnis, das Barock und Aromen vereint, genau wie der Titel verspricht.
Teatro Massimo Bellini: ein Juwel aus Klang und Geschichte
- Zur Detailseite: Teatro Massimo Bellini Catania: Perfekte Akustik und Fresko des Triumphs der Musik
- Via Leonardi, Catania (CT)
- https://www.teatromassimobellini.it/
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- +39 095 7306111
Im Herzen von Catania, nur zwei Schritte von der Piazza Stesicoro entfernt, erhebt sich majestätisch das Teatro Massimo Bellini, ein Tempel der Oper, benannt nach dem catanesischen Komponisten Vincenzo Bellini. Am 31. Mai 1890 mit seiner Norma eröffnet, ist es ein Meisterwerk des französischen Eklektizismus des Zweiten Kaiserreichs, entworfen vom Mailänder Architekten Carlo Sada. Die Fassade mit ihrer eleganten Kutscheneinfahrt und den schmiedeeisernen Toren verspricht bereits Wunder. Im Inneren verfügt der hufeisenförmige Saal über 1.200 Plätze, verteilt auf vier Ränge und eine Galerie, mit einer so perfekten Akustik, dass der Tenor Beniamino Gigli sie als die beste der Welt bezeichnete. Jedes Detail ist prächtig: Die von Ernesto Bellandi freskierte Decke feiert den Komponisten und seine berühmtesten Werke – Norma, La sonnambula, I puritani und Il pirata – während der historische Vorhang von Giuseppe Sciuti den Sieg der Catanesen über die Libyer darstellt. Hier traten Legenden wie Maria Callas, Luciano Pavarotti, Placido Domingo auf, und Dirigenten wie Riccardo Muti und Zubin Mehta. Heute bietet das Theater eine reiche Saison mit Oper, Sinfonik und Tanz, aber auch Führungen, um die Geheimnisse dieses Schatzes zu entdecken. Die Kasse ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, die Eintrittspreise liegen je nach Veranstaltung zwischen 5 und 35 Euro. Ein Reisetipp: Wenn Sie in Catania sind, beschränken Sie sich nicht darauf, die Fassade zu fotografieren; gehen Sie hinein, auch nur um die Atmosphäre eines Ortes zu atmen, an dem die Musik zu Hause ist.
Castello Ursino: eine Festung zwischen Geschichte und Streetfood
- Zur Detailseite: Castello Ursino: Städtisches Museum in der Burg Friedrichs II. in Catania
- Piazza Federico di Svevia, Catania (CT)
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Das Castello Ursino ist einer dieser Orte, die dich überraschen. Du kommst und denkst an eine normale mittelalterliche Burg, aber dann entdeckst du, dass es viel mehr ist. Erbaut im Auftrag von Friedrich II. von Hohenstaufen zwischen 1239 und 1250, entworfen von Riccardo da Lentini, war es eine Bastion zur Verteidigung des Golfs. Heute, nach dem Ausbruch von 1669 und dem Erdbeben von 1693, liegt es im Landesinneren, umgeben von Palästen und breiten Straßen. Sein quadratischer Grundriss von etwa 50 Metern Seitenlänge ist imposant, mit vier runden Türmen (bis zu 30 Meter hoch) und Mauern aus Lavastein mit einer Dicke von 2,5 Metern. Der Haupteingang ist noch durch eine Zugbrücke geschützt, und über dem Bogen thront ein staufischer Adler, der einen Hasen packt – Symbol der kaiserlichen Macht. Im Inneren empfängt dich der Innenhof mit einer gotisch-renaissancezeitlichen Treppe, und die vier großen Kreuzgewölbesäle lassen dich fühlen, als wärst du in einem Historienfilm. Aber der faszinierendste Teil? Die Graffiti, die Gefangene zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert hinterlassen haben: Wappen, Schiffe, Gebete. Das älteste lesbare Datum ist 1526. Es beherbergt das Museo Civico mit den Sammlungen Biscari. Ein Besuch hier ist ein Sprung in die Geschichte, vielleicht mit einem Arancino in der Hand, den du irgendwo in der Innenstadt gekauft hast.
Römisches Amphitheater: Der verborgene Riese von Catania
- Zur Detailseite: Römisches Amphitheater Catania: Arena aus Lavastein für 15.000 Zuschauer
- Via Alessandro Manzoni, Catania (CT)
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Wenn du über die Piazza Stesicoro gehst, siehst du sofort eine große Senke im Pflaster. Es ist das Römische Amphitheater, eines der größten Siziliens, das jedoch jahrhundertelang unter Erde und Häusern begraben lag. Erbaut im 2. Jahrhundert n. Chr. zwischen den Kaisern Hadrian und Antoninus Pius, bot es Platz für 15.000 sitzende Zuschauer, doppelt so viele mit Holzgerüsten. Heute ist nur ein Zehntel sichtbar: der Rest schläft unter der Via Neve, Via Manzoni und Via Penninello. Die Struktur besteht aus Lavastein des Ätna mit roten Ziegeln und Marmor; die 14 Sitzreihen sind in drei Ränge unterteilt. Beim Spaziergang durch die Gänge (Ambulakren) hört man fast den Lärm der Menge, die die Gladiatoren anfeuerte. Dann, im 5. Jahrhundert, wurde das Amphitheater zu einem Steinbruch: Seine Säulen fanden ihren Weg in den Dom von Sant'Agata, den Roger II. erbauen ließ. Das Erdbeben von 1693 begrub es vollständig. Erst im 18. Jahrhundert begann der Fürst von Biscari mit Ausgrabungen, und 1907 wurde das Gelände für die Öffentlichkeit geöffnet. Nach der Sizilianischen Vesper wurden die Eingänge zugemauert, und während des Zweiten Weltkriegs dienten die Hypogäen als Luftschutzbunker. Seit dem 3. Juli 2024 wird es von der Stadt Catania verwaltet, mit wechselnden Öffnungszeiten: 9:00–19:00 von April bis Oktober, 9:00–17:00 im Winter, geschlossen am 25. Dezember. Der Eintritt kostet 4 Euro (ermäßigt 3), kostenlos für Kinder unter 10, Behinderte und eine Begleitperson. Kleiner Wermutstropfen: Es ist nicht barrierefrei für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Ich empfehle einen Besuch am frühen Morgen, wenn das niedrige Licht die Ziegel und die Lava beleuchtet und du die Stille genießen kannst, bevor die Menschenmassen kommen. Bring etwas Fantasie mit: Dieses Loch im Boden war die Arena, in der die Bestien kämpften. Und wenn du den Blick hebst, stell dir das Velarium vor, das vor der Sonne schützte.
Römisches Amphitheater: Der verborgene Riese von Catania
- Zur Detailseite: Römisches Amphitheater von Catania: Geschichte, Öffnungszeiten und Tickets
- Via Alessandro Manzoni, Catania (CT)
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Wenn du über die Piazza Stesicoro gehst, siehst du sofort eine große Senke im Pflaster. Es ist das Römische Amphitheater, eines der größten Siziliens, das jedoch jahrhundertelang unter Erde und Häusern begraben lag. Erbaut im 2. Jahrhundert n. Chr. zwischen den Kaisern Hadrian und Antoninus Pius, bot es Platz für 15.000 sitzende Zuschauer, doppelt so viele mit Holzgerüsten. Heute ist nur ein Zehntel sichtbar: der Rest schläft unter der Via Neve, Via Manzoni und Via Penninello. Die Struktur besteht aus Lavastein des Ätna mit roten Ziegeln und Marmor; die 14 Sitzreihen sind in drei Ränge unterteilt. Beim Spaziergang durch die Gänge (Ambulakren) hört man fast den Lärm der Menge, die die Gladiatoren anfeuerte. Dann, im 5. Jahrhundert, wurde das Amphitheater zu einem Steinbruch: Seine Säulen fanden ihren Weg in den Dom von Sant'Agata, den Roger II. erbauen ließ. Das Erdbeben von 1693 begrub es vollständig. Erst im 18. Jahrhundert begann der Fürst von Biscari mit Ausgrabungen, und 1907 wurde das Gelände für die Öffentlichkeit geöffnet. Nach der Sizilianischen Vesper wurden die Eingänge zugemauert, und während des Zweiten Weltkriegs dienten die Hypogäen als Luftschutzbunker. Seit dem 3. Juli 2024 wird es von der Stadt Catania verwaltet, mit wechselnden Öffnungszeiten: 9:00–19:00 von April bis Oktober, 9:00–17:00 im Winter, geschlossen am 25. Dezember. Der Eintritt kostet 4 Euro (ermäßigt 3), kostenlos für Kinder unter 10, Behinderte und eine Begleitperson. Kleiner Wermutstropfen: Es ist nicht barrierefrei für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Ich empfehle einen Besuch am frühen Morgen, wenn das niedrige Licht die Ziegel und die Lava beleuchtet und du die Stille genießen kannst, bevor die Menschenmassen kommen. Bring etwas Fantasie mit: Dieses Loch im Boden war die Arena, in der die Bestien kämpften. Und wenn du den Blick hebst, stell dir das Velarium vor, das vor der Sonne schützte.
Piazza Duomo: das barocke Herz von Catania
- Catania (CT)
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Du bist im Zentrum von allem. Die Piazza Duomo ist das Wohnzimmer von Catania, ein Triumph in Schwarz und Weiß, der die Wiedergeburt nach dem Erdbeben von 1693 erzählt. In der Mitte thront u Liotru, der Elefant aus Lavastein, der einen ägyptischen Obelisken trägt: Symbol der Stadt, zwischen Legende und Geschichte. Rundherum der Dom von Sant'Agata mit seiner barocken Fassade von Vaccarini, der Palazzo degli Elefanti (Rathaus) und der Brunnen dell'Amenano, in den die Cataniaer Münzen werfen. Von hier aus führt die Via Etnea direkt zum Ätna. Aber die wahre Attraktion ist die Atmosphäre: das Kommen und Gehen der Leute, die Lokale an den Seiten, und nur wenige Schritte entfernt die Pescheria, der lebhafteste Fischmarkt der Stadt. Ich empfehle dir, für eine Kostprobe von Streetfood anzuhalten: Arancini, Cartocciate und frittierter Fisch. Wenn du Zeit hast, steige unter den Platz in die Thermen von Achilliane, römische Thermen aus dem 4. Jahrhundert, wo der Fluss Amenano fließt. Ein Tag hier ist ein Eintauchen in die Geschichte und die Aromen von Catania.
Ein Sprung ins Grüne im Botanischen Garten von Catania
- Zur Detailseite: Botanischer Garten von Catania: Lebendiges Museum mit Sukkulenten und Heilpflanzen
- Catania (CT)
- http://ortobotanico.unict.it/
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- +39 095 430901
Nach dem Trubel der Innenstadt ist ein Halt am Botanischen Garten von Catania genau das Richtige. Gegründet 1858 vom Benediktinermönch Francesco Tornabene, ist dieser 16.000 m² große Garten ein versteckter Frieden in der Via Etnea. Sobald man eintritt, ändert sich die Luft: Duft von Erde und Blättern, das Rascheln der Palmen. Der Garten ist in zwei Teile geteilt: den Hortus Generalis mit geometrischen Beeten und exotischen Pflanzen und den Hortus Siculus, der der spontanen sizilianischen Flora gewidmet ist. Hier ragt die seltene Zelkova sicula hervor, eine vom Aussterben bedrohte Art. Die Sukkulentensammlung ist unglaublich: über 2.000 Arten, mit über hundert Jahre alten Exemplaren von Echinocactus grusonii. Nicht verpassen sollte man das Tepidarium, das 2008 wieder aufgebaute Gewächshaus aus Eisen und Glas, in dem Kaffee und Papaya wachsen. Wenn Sie im Frühling kommen, könnten Sie das Event 'Orto in fiore' (sonntags um 11 Uhr, Eintritt 7,50 €) mit sensorischen Führungen und einem Blick auf die Bienen erwischen. Der Eintritt ist von Montag bis Freitag frei (9-17 Uhr, samstags 9-13 Uhr, sonntags geschlossen). Für mich war es ein Atemzug frischer Luft: sehr empfehlenswert, um kurz vom barocken Rundgang zu entspannen.
Ein Sprung ins Grüne im Botanischen Garten von Catania
- Zur Detailseite: Botanischer Garten von Catania: eine grüne Oase zwischen Sukkulenten und jahrhundertealten Palmen
- Catania (CT)
- http://ortobotanico.unict.it/
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- +39 095 430901
Nach dem Trubel der Innenstadt ist ein Halt am Botanischen Garten von Catania genau das Richtige. Gegründet 1858 vom Benediktinermönch Francesco Tornabene, ist dieser 16.000 m² große Garten ein versteckter Frieden in der Via Etnea. Sobald man eintritt, ändert sich die Luft: Duft von Erde und Blättern, das Rascheln der Palmen. Der Garten ist in zwei Teile geteilt: den Hortus Generalis mit geometrischen Beeten und exotischen Pflanzen und den Hortus Siculus, der der spontanen sizilianischen Flora gewidmet ist. Hier ragt die seltene Zelkova sicula hervor, eine vom Aussterben bedrohte Art. Die Sukkulentensammlung ist unglaublich: über 2.000 Arten, mit über hundert Jahre alten Exemplaren von Echinocactus grusonii. Nicht verpassen sollte man das Tepidarium, das 2008 wieder aufgebaute Gewächshaus aus Eisen und Glas, in dem Kaffee und Papaya wachsen. Wenn Sie im Frühling kommen, könnten Sie das Event 'Orto in fiore' (sonntags um 11 Uhr, Eintritt 7,50 €) mit sensorischen Führungen und einem Blick auf die Bienen erwischen. Der Eintritt ist von Montag bis Freitag frei (9-17 Uhr, samstags 9-13 Uhr, sonntags geschlossen). Für mich war es ein Atemzug frischer Luft: sehr empfehlenswert, um kurz vom barocken Rundgang zu entspannen.
Kloster San Nicolò l'Arena: Das sizilianische Versailles
- Zur Detailseite: Kloster San Nicolò l'Arena: Barocke Kreuzgänge und die Geschichte des Ätna in Catania
- Via Biblioteca, Catania (CT)
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Wenn du denkst, du hast in Catania schon alles gesehen, dann mach dich auf eine Überraschung gefasst. Das Kloster San Nicolò l'Arena, das in Europa nur von dem in Mafra übertroffen wird, ist ein Erlebnis, das dich durch Jahrhunderte der Geschichte führt. Hier, zwischen den Mauern, die heute die Fakultät für Geisteswissenschaften beherbergen, spürt man noch die Luft einer Vergangenheit voller Eruptionen, Erdbeben und Wiederauferstehungen. Gegründet 1558 von Benediktinern, die aus Nicolosi flohen, wurde der Komplex nach dem Ausbruch von 1669 und dem Erdbeben von 1693 wieder aufgebaut und zeigt sich heute in seiner ganzen spätbarocken Pracht.Betritt das Portal an der Piazza Dante und lass dich von der unvollendeten Fassade der Kirche überraschen: Die Säulen hören auf halber Höhe auf, ein Mahnmal für allzu große Ambitionen. Im Inneren erstreckt sich der Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes über 105 Meter Länge, und der Blick wandert zur 62 Meter hohen Kuppel, die Stefano Ittar entworfen hat. Verpasse nicht die große Barockorgel von Donato Del Piano mit 2.378 Pfeifen und die 40 Meter lange Sonnenuhr, die die Zeit präzise anzeigt.
Das wahre Herzstück ist jedoch das Kloster: zwei Kreuzgänge – der Marmorkreuzgang mit ionischen Säulen und Brunnen, und der Levantekreuzgang mit dem reizenden Caffeaos – verbunden durch den 214 Meter langen Uhrkorridor. In den Kellern, die im Rahmen einer Führung zugänglich sind, verbergen sich eine römische Domus aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und der „Ventre“, ein 32 Meter tiefer Brunnen. Ein Tipp: Buche die Tour, um die geheimsten Winkel nicht zu verpassen. Öffnungszeiten: täglich 9:00-17:00 (sonntags geschlossen). Eintritt 10 €, aber jeden Cent wert.

Palazzo Biscari: Das Juwel des catanesischen Barocks
- Zur Detailseite: Palazzo Biscari: das private barocke Juwel von Catania
- Via Museo Biscari, Catania (CT)
- https://www.palazzobiscari.it/
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- +39 095 32872 01
Wenn es einen Ort gibt, der den Geist des catanesischen Barocks verkörpert, dann ist es zweifellos Palazzo Biscari. Gelegen im Viertel Civita, mit Blick auf die Marina, ist dieser private Palast der bedeutendste der Stadt. Nach dem Erdbeben von 1693 im Auftrag der Fürsten von Biscari erbaut, wurde er 1763 vollendet. Die rückwärtige Fassade mit ihren sieben großen verzierten Fenstern ist ein Triumph der Allegorien: Überfluss, Wohlstand, Fruchtbarkeit und Weisheit. Doch erst beim Betreten des Eingangs verschlägt es einem den Atem. Der Innenhof wird von einer majestätischen Doppeltreppe beherrscht, die zu den Salons führt. Das Highlight ist der Festsaal im Rokoko-Stil mit Spiegeln, Stuckarbeiten und einem zentralen Fresko, das die Familie verherrlicht. Darüber führte eine „Wolkenflocken“-Treppe zum Orchester. Nicht verpassen sollte man die Gemäldegalerie mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts und die Vogelgalerie mit dekorierten Paneelen und Keramikböden. Kurios ist auch das Zimmer des Don Quijote. Heute wird der Palast noch von den Nachkommen bewohnt und kann besichtigt werden. Ich habe mich für die ungeführte Besichtigung entschieden (8 €, ohne Reservierung), die ein entspanntes Erkunden ermöglicht. In der Gruppe lohnt sich die geführte Tour (60 € für 1–4 Personen, 15 € pro Person für größere Gruppen). Achten Sie auf die Öffnungszeiten: Sie variieren je nach Veranstaltungen. Ein Tipp: Am frühen Morgen ist weniger los. Und ja, es ist derselbe Palast, in dem der Film „Die Vizekönige“ gedreht wurde und in dem Goethe 1787 wohnte. Kurzum, ein Tauchgang in die Geschichte, der Sie nicht enttäuschen wird.
Palazzo Biscari: Das Juwel des catanesischen Barocks
- Zur Detailseite: Palazzo Biscari: Freskensäle und monumentale Treppe im sizilianischen Barock
- Via Museo Biscari, Catania (CT)
- https://www.palazzobiscari.it/
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- +39 095 32872 01
Wenn es einen Ort gibt, der den Geist des catanesischen Barocks verkörpert, dann ist es zweifellos Palazzo Biscari. Gelegen im Viertel Civita, mit Blick auf die Marina, ist dieser private Palast der bedeutendste der Stadt. Nach dem Erdbeben von 1693 im Auftrag der Fürsten von Biscari erbaut, wurde er 1763 vollendet. Die rückwärtige Fassade mit ihren sieben großen verzierten Fenstern ist ein Triumph der Allegorien: Überfluss, Wohlstand, Fruchtbarkeit und Weisheit. Doch erst beim Betreten des Eingangs verschlägt es einem den Atem. Der Innenhof wird von einer majestätischen Doppeltreppe beherrscht, die zu den Salons führt. Das Highlight ist der Festsaal im Rokoko-Stil mit Spiegeln, Stuckarbeiten und einem zentralen Fresko, das die Familie verherrlicht. Darüber führte eine „Wolkenflocken“-Treppe zum Orchester. Nicht verpassen sollte man die Gemäldegalerie mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts und die Vogelgalerie mit dekorierten Paneelen und Keramikböden. Kurios ist auch das Zimmer des Don Quijote. Heute wird der Palast noch von den Nachkommen bewohnt und kann besichtigt werden. Ich habe mich für die ungeführte Besichtigung entschieden (8 €, ohne Reservierung), die ein entspanntes Erkunden ermöglicht. In der Gruppe lohnt sich die geführte Tour (60 € für 1–4 Personen, 15 € pro Person für größere Gruppen). Achten Sie auf die Öffnungszeiten: Sie variieren je nach Veranstaltungen. Ein Tipp: Am frühen Morgen ist weniger los. Und ja, es ist derselbe Palast, in dem der Film „Die Vizekönige“ gedreht wurde und in dem Goethe 1787 wohnte. Kurzum, ein Tauchgang in die Geschichte, der Sie nicht enttäuschen wird.
Griechisch-römisches Theater: das verborgene Juwel von Catania
- Zur Detailseite: Griechisch-Römisches Theater von Catania: Lavasteinstufen mit Blick auf den Ätna
- Via Teatro Greco, Catania (CT)
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Wenn du die Via Vittorio Emanuele entlang gehst, würdest du nicht erwarten, auf ein römisches Theater zu stoßen. Und doch ist es da, das Griechisch-römische Theater, eingebettet zwischen den Barockpalästen von Catania. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und steht auf einem früheren griechischen Bauwerk aus dem 5.-4. Jahrhundert v. Chr. – es heißt, dass sogar Alkibiades dort eine Rede gehalten hat. Mit einem Durchmesser von fast 100 Metern bot es Platz für bis zu 7.000 Zuschauer. Heute sind von der grandiosen Struktur die Cavea (die Sitzreihen), die Orchestra und die Reste der Bühne gut sichtbar. Was beeindruckt, ist die Kombination der Materialien: Lavagestein vom Ätna, Kalkstein und kostbare Marmore, die einst jeden Winkel schmückten. Unter der Cavea sind die gewölbten Gänge (Ambulacren) noch begehbar und geben einen Eindruck von der Komplexität des Gebäudes. Gleich daneben solltest du dir das Odeon nicht entgehen lassen, ein kleineres Theater für Konzerte, das heute Sommeraufführungen beherbergt. Der Besuch dauert etwa eine Stunde: Ich empfehle dir, am frühen Morgen zu kommen, wenn das Licht die Sitzreihen erhellt und der Kontrast zu den Barockdächern spektakulär ist. Das Ticket kostet 6 € (ermäßigt 3 €) und beinhaltet auch den Eintritt in das Antiquarium. Achtung: Die Orchestra ist oft vom Grundwasser des Flusses Amenano überflutet – ein stimmungsvoller Effekt, der jedoch moderne Aufführungen verhindert. Ein Ort, der nach Geschichte duftet, den man in Ruhe erleben sollte.
Griechisch-römisches Theater: das verborgene Juwel von Catania
- Zur Detailseite: Griechisch-römisches Theater von Catania: Geschichte, Tickets und Besuch
- Via Teatro Greco, Catania (CT)
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Wenn du die Via Vittorio Emanuele entlang gehst, würdest du nicht erwarten, auf ein römisches Theater zu stoßen. Und doch ist es da, das Griechisch-römische Theater, eingebettet zwischen den Barockpalästen von Catania. Es stammt aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. und steht auf einem früheren griechischen Bauwerk aus dem 5.-4. Jahrhundert v. Chr. – es heißt, dass sogar Alkibiades dort eine Rede gehalten hat. Mit einem Durchmesser von fast 100 Metern bot es Platz für bis zu 7.000 Zuschauer. Heute sind von der grandiosen Struktur die Cavea (die Sitzreihen), die Orchestra und die Reste der Bühne gut sichtbar. Was beeindruckt, ist die Kombination der Materialien: Lavagestein vom Ätna, Kalkstein und kostbare Marmore, die einst jeden Winkel schmückten. Unter der Cavea sind die gewölbten Gänge (Ambulacren) noch begehbar und geben einen Eindruck von der Komplexität des Gebäudes. Gleich daneben solltest du dir das Odeon nicht entgehen lassen, ein kleineres Theater für Konzerte, das heute Sommeraufführungen beherbergt. Der Besuch dauert etwa eine Stunde: Ich empfehle dir, am frühen Morgen zu kommen, wenn das Licht die Sitzreihen erhellt und der Kontrast zu den Barockdächern spektakulär ist. Das Ticket kostet 6 € (ermäßigt 3 €) und beinhaltet auch den Eintritt in das Antiquarium. Achtung: Die Orchestra ist oft vom Grundwasser des Flusses Amenano überflutet – ein stimmungsvoller Effekt, der jedoch moderne Aufführungen verhindert. Ein Ort, der nach Geschichte duftet, den man in Ruhe erleben sollte.
Basilika Maria Santissima dell'Elemosina: die barocke Collegiata
- Zur Detailseite: Basilika der Almosen in Catania: Barockkunst und Spiritualität im historischen Zentrum
- Via Collegiata, Catania (CT)
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Wenn du die Via Etnea entlang schlenderst, kannst du sie einfach nicht übersehen: die Basilika Maria Santissima dell'Elemosina, besser bekannt als die Collegiata, ist eines der Symbole des catanesischen Barocks. Ihre Fassade von Stefano Ittar ist ein Triumph aus Kurven und Voluten, die nach oben zu tanzen scheinen. Ja, ich gebe es zu, sie hat mich sofort beeindruckt: diese Zangen-Treppe, die Statuen der Heiligen Agatha und Apollonia, die Loggia mit Petrus und Paulus… ein echtes Spektakel.Die Geschichte hier ist vielschichtig. Unter deinen Füßen liegen die Überreste eines römischen Tempels, der Proserpina geweiht war, dann eine byzantinische Kirche. 1198 war sie Schauplatz der Verschwörung am Palmsonntag, und 1396 wurde sie zur Königlichen Kapelle der aragonesischen Herrscher. Das Erdbeben von 1693 legte sie in Schutt und Asche, aber der Wiederaufbau – mit einer um 180 Grad gedrehten Achse, um zur neuen Via Etnea ausgerichtet zu sein – schenkte der Stadt dieses Meisterwerk.
Tritt ein und lass dich von der feierlichen Atmosphäre umfangen. Die drei Schiffe werden von den Fresken von Giuseppe Sciuti (1896) an der Decke und der Kuppel dominiert: ein Feuerwerk aus Licht und Farbe, das biblische Geschichten erzählt. Verpasse nicht die Seitenkapellen: Olivio Sozzi und Francesco Gramignani Arezzi haben hier wertvolle Gemälde hinterlassen. Der Hauptaltar birgt eine Kopie der byzantinischen Ikone der Madonna dell'Elemosina, während der hölzerne Chor mit 36 Stühlen ein Juwel des 18. Jahrhunderts ist.
Kleine praktische Anmerkung: Die Basilika ist täglich von 09:00 bis 21:00 Uhr geöffnet, Eintritt frei (auch wenn einige Quellen von einem Ticket sprechen, wurde es mir nicht abverlangt). Sie befindet sich in der Via Etnea Nummer 23, nur wenige Schritte vom Dom entfernt. Nach dem Besuch gönn dir einen Snack in einem der vielen Cafés der Straße: Das catanesische Street Food erwartet dich!

Elefantenbrunnen: Das schwarze Symbol Cataniens
- Via Giuseppe Garibaldi, Catania (CT)
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Im Zentrum der Piazza Duomo ist der Elefantenbrunnen das pulsierende Herz Cataniens und sein authentischstes Symbol. Errichtet zwischen 1735 und 1737 von Giovanni Battista Vaccarini, vereint er eine Statue aus schwarzem Basalt – genannt „U Liotru“ – mit einem 3,66 Meter hohen ägyptisierenden Granitobelisken. Der Elefant, der zur Kathedrale Sant’Agata gewandt ist, hat eine geheimnisvolle Geschichte: Laut dem arabischen Geographen Idrisi befand er sich bereits im 12. Jahrhundert in der Stadt und stammt möglicherweise aus byzantinischer Zeit. Seine Hinterbeine, die beim Erdbeben von 1693 zertrümmert wurden, restaurierte Vaccarini und fügte Augen und Stoßzähne aus weißem Stein hinzu. Auf dem Sockel stellen zwei Statuen die Flüsse Simeto und Amenano dar, während an den Seiten des Elefanten eine Schabracke mit den Wappen der Sant’Agata hängt. An der Spitze des Obelisken symbolisieren eine Kugel, eine Palme und ein Lilienzweig Martyrium und Reinheit, und eine Metalltafel trägt das Akronym „MSSHDEPL“ – „Mente sana e sincera, per l’onore di Dio e per la liberazione della sua patria“ (Gesunder und aufrichtiger Geist, für die Ehre Gottes und die Befreiung seiner Heimat). Der Name „Liotru“ leitet sich von der Legende des Eliodoro ab, eines Adligen aus dem 8. Jahrhundert, der der Überlieferung nach Götzenbilder herstellte und auf dem Elefanten bis nach Konstantinopel ritt. Im Jahr 1239 wurde der Elefant zum offiziellen Symbol Cataniens, und heute findet man ihn im Stadtwappen, im Wappen der Universität und als Maskottchen der örtlichen Sportmannschaften. Der Brunnen ist kostenlos und jederzeit sichtbar: In der Umgebung solltest du die Kathedrale, den Palazzo dei Chierici und die Basilika Collegiata nicht verpassen. Ein Tipp? Geh bei Sonnenuntergang, wenn das warme Licht das Lavagestein streichelt und der Elefant zum Leben zu erwachen scheint.
Porta Garibaldi: triumphalischer Eingang zwischen Geschichte und Symbolen
- Via Calanna, Catania (CT)
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Die Porta Garibaldi zu durchschreiten ist wie ein Sprung in die Vergangenheit. Erbaut 1768 nach einem Entwurf von Stefano Ittar und Francesco Battaglia, wurde dieses Tor errichtet, um die Hochzeit von Ferdinand IV. von Bourbon und Maria Carolina von Österreich zu feiern, daher der ursprüngliche Name Porta Ferdinandea. Nach der Einigung Italiens wurde es zu Ehren Garibaldis umbenannt, der 1862 triumphal hier einzog.Was sofort ins Auge fällt, ist der farbliche Kontrast: schwarzes Lavagestein des Ätna wechselt sich mit weißem Kalkstein aus Syrakus oder Lentini ab – ein wahres Meisterwerk des sizilianischen Barocks. Oben überragen eine Uhr, ein Adler und ein Elefant, die Symbole der Stadt. Aber das Detail, das mich am meisten berührt hat, ist der Phönix mit der Inschrift „Melior de cinere surgo“ (Besser erhebe ich mich aus der Asche): ein Motto, das die Widerstandsfähigkeit Catanias nach Vulkanausbrüchen und Erdbeben erzählt.
Das Tor markierte den westlichen Eingang der Stadt und war Teil eines Verteidigungssystems, von dem heute nur noch der Name des Viertels Fortino („u Futtinu“ im Dialekt) zeugt, benannt nach einem Fort aus dem 17. Jahrhundert, das längst verschwunden ist. Die Gegend wurde saniert, auch wenn einige angrenzende Gebäude in den 1930er Jahren abgerissen wurden, was zu einer gewissen Asymmetrie führte.
Der Besuch ist denkbar einfach: kostenlos, im Freien, rund um die Uhr zugänglich. Man erreicht es zu Fuß vom Zentrum in etwa 15 Minuten oder mit den Bussen (Linien 9, 14, 29, 341). Während des Festes der Heiligen Agatha zieht die Prozession unter dem Bogen hindurch – ein Spektakel, das ich jedem empfehlen kann. Ich fand es etwas kleiner als erwartet, aber gerade dadurch intimer und bedeutungsvoller. Wenn Sie die Via Garibaldi entlangkommen, halten Sie einen Moment inne: Die Geschichte liegt hier, in Stein gemeißelt.

Villa Bellini: das grüne Herz von Catania
Wenn es einen Ort gibt, den die Catanesen einfach 'a Villa nennen, dann ist es der Giardino Bellini. Eine riesige grüne Lunge von über 70.000 Quadratmetern mitten in der Via Etnea, wo die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Der Eintritt durch das monumentale Tor von 1932 ist wie eine Reise in die Vergangenheit, zwischen einst sorgfältig gepflegten Blumenbeeten und von Palmen und riesigen Ficusbäumen beschatteten Alleen.Die Ursprünge reichen ins 18. Jahrhundert zurück: Es war der Privatgarten des Prinzen von Biscari, mit jenem kuriosen 'Labyrinth' aus Hecken. 1854 kaufte die Stadt den Garten und öffnete ihn für die Öffentlichkeit, mit der offiziellen Einweihung am 6. Januar 1883.
Zwei Hügel dominieren die Szene: Auf dem südlichen thront der Chiosco dei Concerti aus Schmiedeeisen im maurischen Stil, der bis in die 1950er Jahre klassische Konzerte beherbergte. Auf dem anderen Hügel stand ein chinesischer Pavillon aus Kirschholz, der leider 2001 durch einen Brand zerstört wurde. Doch der Aufstieg zur Spitze belohnt mit einem atemberaubenden Blick auf den Ätna, besonders wenn er schneebedeckt ist.
Und dann gibt es die Viale degli Uomini Illustri mit Büsten von Verga, Capuana, Mazzini... Verpassen Sie nicht den monumentalen Baum, einen Ficus macrophylla, 30 Meter hoch mit einem Umfang von fast 15 Metern: Er ist einer der größten Siziliens.
Der Park ist täglich geöffnet, mit saisonal wechselnden Öffnungszeiten. Der Eintritt ist kostenlos. Ein Tipp: Besuchen Sie ihn, wenn möglich, am Sonntagmorgen, um den unterirdischen Kryptoportikus aus dem 18. Jahrhundert zu entdecken, der von 9:30 bis 12:30 Uhr kostenlos zugänglich ist.
Zugegeben, einige Ecken zeigen Spuren von Vernachlässigung, aber die Atmosphäre ist authentisch. Es ist der perfekte Ort für eine Pause nach dem Streetfood in der Innenstadt: Setzen Sie sich auf eine Bank und beobachten Sie das Leben, zwischen spielenden Kindern und plaudernden Senioren. Und wenn Sie Glück haben, erleben Sie vielleicht ein spontanes Konzert am Chiosco della Musica.

Fontana dell'Amenano: Das Wasser wie ein Laken, das bezaubert
- Piazza Duomo, Catania (CT)
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Vor dem majestätischen Palazzo degli Elefanti, auf der Südseite der Piazza del Duomo, gibt es eine Ecke, die wie aus einem Traum zu sein scheint: der Fontana dell'Amenano. Erbaut 1867 vom neapolitanischen Bildhauer Tito Angelini aus Carrara-Marmor, ist dieser Brunnen nicht nur ein Denkmal, sondern ein Stück Alltagsleben. Die zentrale Statue stellt einen Jüngling dar, der ein Füllhorn hält, aus dem das Wasser in ein muschelförmiges Becken fließt. Aber die Magie liegt im Effekt: Das Wasser überläuft und bildet einen ununterbrochenen Wasserfall, den die Cataneser liebevoll „acqua a linzolu“, also „Wasser wie ein Laken“, nennen. Ein Name, der sowohl die Form als auch die historische Erinnerung erzählt: Früher wuschen die Frauen des Viertels dort ihre Wäsche. Dahinter führt eine Treppe aus Lavastein direkt zur Pescheria, dem lebhaften Fischmarkt, wo sich der Duft des Meeres mit dem Rauschen des Wassers vermischt. Der Brunnen ist auch ein Symbol des Flusses Amenano, der etwa zwei Meter unter dem Platz unterirdisch fließt und hier für einen Moment wieder auftaucht. Zu den Details, die man nicht verpassen sollte, gehören die beiden Tritonen an den Seiten, die in Muscheln blasen, und das Stadtwappen auf dem Sockel. Mein Tipp: Kommen Sie am frühen Morgen vorbei, wenn das Licht den Marmor erhellt und das Wasser noch frischer wirkt. Und wenn Sie einen Glücksbringer suchen: Es heißt, dass das Benetzen der Füße Glück bringt … aber besser bequeme Schuhe für den Rundgang tragen.
Universitätsplatz: zwischen Barock, Legenden und Nachtleben
- Catania (CT)
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Die Piazza dell’Università ist einer dieser Plätze, die einen sofort in ihren Bann ziehen. An der Via Etnea gelegen, weniger als hundert Meter vom Domplatz entfernt, ist er der Treffpunkt von Studenten, Touristen und waschechten Catanesen. Seinen Namen verdankt er dem Palazzo dell’Università (dem Siculorum Gymnasium), der die Westseite beherrscht, 1434 von Alfons dem Großmütigen gegründet und nach dem Erdbeben von 1693 wiederaufgebaut. Gegenüber bilden der Palazzo San Giuliano (1738) und der Palazzo Gioeni d’Angiò die barocke Kulisse. Der Boden besteht vollständig aus Lavastein, mit dem Stadtwappen in der Mitte. Der eigentliche Hingucker sind jedoch die vier bronzenen Laternen an den Ecken, die 1957 von Mimì Maria Lazzaro und Domenico Tudisco geschaffen wurden. Jede Laterne erzählt eine Legende: Gammazita, die sich in einen Brunnen stürzt, um einem Soldaten zu entkommen; die Brüder Pii, die ihre Eltern vor einem Ausbruch retten; der Paladin Uzeta, der Riesen besiegt; und Colapesce, der Schwimmer, der Sizilien stützt. Am Abend erwacht der Platz zum Leben: Die Lokale stellen Tische im Freien auf, Straßenkünstler treten auf, und die Atmosphäre wird ausgelassen. Es ist der ideale Ort für einen Aperitif oder ein Eis, während man die beleuchteten Paläste bewundert. Ein obligatorischer Stopp, bevor man sich in das catanesische Streetfood stürzt, vielleicht mit einem Arancino oder einer Granita aus einem der nahegelegenen Bars.






