Die Burg der Barone von Fondi, auch Castello Caetani genannt, beherrscht den Hauptplatz der Stadt. Erbaut zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert, beherbergt sie das Städtische Museum mit römischen und mittelalterlichen Funden. Von ihrer Terrasse genießt man ein spektakuläres Panorama auf die Ausoni-Berge und die Ebene.
Höhepunkte:
– Bewundern Sie den 33 Meter hohen Bergfried mit dem zylindrischen Turm aus dem 15. Jahrhundert.
– Besuchen Sie das Städtische Museum: Keramiken und Grabsteine aus römischer Zeit.
– Entdecken Sie die Graffiti der Gefangenen aus dem 19. Jahrhundert in den Gefängnissen.
– Genießen Sie den Blick von der Terrasse, dem höchsten Punkt von Fondi.
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Die Burg der Barone von Fondi, Wahrzeichen der Stadt, erzählt Jahrhunderte der Geschichte zwischen römischen Mauern, der Wahl eines Gegenpapstes und dem Mäzenatentum von Giulia Gonzaga. Heute beherbergt sie das Städtische Museum und bietet einen einzigartigen Blick auf die Ebene von Fondi.
- Piazza Giacomo Matteotti, Latina (LT)
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Wissenswertes
Einführung
Historische Notizen
- 1. Jh. v. Chr.: römische Gründungsmauern
- 1319: Baubeginn der Burg durch die Caetani
- 1378: Wahl des Gegenpapstes Clemens VII.
- 16. Jh.: Wohnsitz der Giulia Gonzaga
- 1798: Brand während der französischen Invasion
- 1861–1931: Nutzung als Gefängnis
- 1997: Eröffnung des Museo Civico
Architektur: ein Puzzle der Jahrhunderte
Das Städtische Museum: ein Sprung in die Vergangenheit
Warum man es besuchen sollte
Ein Museum, das berührt: Die Graffiti der Gefangenen hinterlassen einen bleibenden Eindruck, mehr als viele Kunstwerke.
Lebendige Geschichte: Sie wandeln durch die Säle, in denen ein Gegenpapst bestimmt wurde und in denen eine mäzenatische Gräfin mit Dichtern diskutierte. Es ist nicht nur ein Denkmal, sondern eine Bühne der Geschichte.
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Das Schloss war Schauplatz denkwürdiger Ereignisse: 1378 wurde hier der Gegenpapst Clemens VII. gewählt, was Fondi den Beinamen ‘Stadt Satans’ einbrachte. Im 16. Jahrhundert floh die Mäzenin Giulia Gonzaga durch die unterirdischen Gänge, um dem Korsaren Barbarossa zu entkommen, den Sultan Suleiman zu ihrer Entführung geschickt hatte. Noch heute kann man die Graffiti der Gefangenen aus dem 19. Jahrhundert sehen, stille Zeugen der Vergangenheit.






