Vom mittelalterlichen Dorf Calepio in Castelli Calepio in der Provinz Bergamo aus beherrscht das Castello dei Conti Calepio das Oglio-Tal. Auf Geheiß von Graf Trussardo, einem Verbündeten der Serenissima, im Jahr 1430 errichtet, bewahrt es Schwalbenschwanzzinnen, gedrungene Türme und ein befestigtes Eingangstor. Die Führung dauert 90 Minuten, der Erlös kommt der Fondazione Conti Calepio zugute. – 90-minütige Führung durch die Geschichte des Dorfes und des Herrensitzes – Vollpreisticket 10 €, ermäßigt 3 € für Kinder von 7 bis 12 Jahren – Sala dei Fiori, Stuckarbeiten und Fresken von Carloni und Deleidi – Terrassengarten mit Blick auf das untere Sebino
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Castello dei Conti Calepio in Castelli Calepio (BG): 90-minütige Führung, Eintritt 10 € und 3 € für Kinder, Terrassengärten über dem Oglio-Tal und Blick zum Iseosee.
- Via Conti di Calepio, Bergamo (BG)
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Wissenswertes
Einführung
Historische Eckdaten
- um 1000 — erstes Fort
- 1240 — die Familie nimmt den Namen Conti di Calepio an
- 1428 — Zerstörung durch Niccolò Piccinino
- 1430 — Trussardo I. beginnt den Wiederaufbau
- 1502 — Ambrogio veröffentlicht den „Calepino“
- 1693–1695 — neue Kapelle des Schutzengels
- 1849 — Gründung der Opera Pia Ospizio Conti di Calepio
- 2015 — Restaurierung durch die Fondazione
Zinnen, Türme und Burggraben: die Architektur
Im Schloss: Vom Blumensaal zur Terrasse
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Im Innenhof steht die Statue des Gründers Trussardo, während in einer Vitrine eine Ausgabe des Calepino zu sehen ist, des berühmten lateinischen Wörterbuchs, das 1502 von Ambrogio Calepio veröffentlicht wurde. Seit 1849 ist das Schloss mit dem Ospizio Conti di Calepio verbunden, das sich um weniger begüterte Mädchen kümmerte: Bei der Führung sind noch Uniformen, Briefe und Klassenbücher zu sehen.






