Im Stadtviertel Castello von Cagliari bewahrt das städtische Museum für siamesische Kunst “Stefano Cardu” eine in Italien einzigartige Sammlung orientalischer Kunst, die von einem in Cagliari geborenen Ingenieur gestiftet wurde, der in Siam lebte. Die moderne Ausstellung mit klaren Erklärungstafeln macht den Besuch für alle zugänglich und bietet ein kulturelles Erlebnis abseits der klassischen sardischen Reiserouten.
- Einzige italienische Sammlung, die vollständig der siamesischen Kunst mit musealen Qualitätsstücken gewidmet ist
- Fein verzierte Zeremonialwaffen, zu den umfassendsten thailändischen Bronzen in Europa gehörend, und emaillierte Keramiken
- Moderne Ausstellungsgestaltung und klare Beschriftungen in einer ruhigen, konzentrierten Atmosphäre
- Gelegen in der Cittadella dei Musei, einem Komplex, der auch das Archäologische Nationalmuseum umfasst
Das städtische Museum für siamesische Kunst “Stefano Cardu” in Cagliari beherbergt die einzige italienische Sammlung orientalischer Kunst mit Waffen, emaillierten Keramiken und thailändischen Bronzen, die zwischen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zusammengetragen wurden. Es befindet sich in der Cittadella dei Musei.
- https://sistemamuseale.museicivicicagliari.it/museo-darte-siamese/
- infoeprenotazioni@museicivicicagliari.it
- Piazza Arsenale 1, Cagliari (CA)
- + 39 070 6776543
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- Auf Google Bilder ansehen Museo civico d’arte siamese “Stefano Cardu” a Cagliari
Wissenswertes
Einführung
Historische Einblicke
- Ende des 19. Jahrhunderts: Cardu lebt und arbeitet in Siam
- 1918: Schenkung der Sammlung an Cagliari
- 2000: Eröffnung am heutigen Standort im Palazzo Regio
Die Waffenhalle
Bronzen und Keramiken
Warum es einen Besuch wert ist
Beste Reisezeit
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Stefano Cardu war kein einfacher Sammler: Er arbeitete als Ingenieur für die siamesische Regierung und trug zum Bau von Eisenbahnen bei. Seine Leidenschaft für die lokale Kunst führte dazu, dass er Stücke direkt vom königlichen Hof in Bangkok erwarb, von denen einige auf der Weltausstellung in Turin 1911 ausgestellt worden waren. Im Museum fällt besonders ein zeremonielles Schwert mit goldenem Griff auf, von dem es heißt, es habe einem thailändischen Prinzen gehört. Die Sammlung kam 1919 als Schenkung Cardus an seine Heimatstadt nach Cagliari, blieb aber jahrzehntelang in Depots, bevor sie diesen würdigen dauerhaften Platz fand.
