Die Chiesa degli Eremitani liegt an der Piazza Eremitani in Padua, in der Nähe der Cappella degli Scrovegni. Erbaut von 1276 bis 1306, bewahrt sie ein einschiffiges Langhaus mit einer hölzernen Decke in Form eines Schiffsrumpfs sowie Freskenzyklen aus dem 14. Jahrhundert von Guariento und Giusto de’ Menabuoi, dazu die Fragmente der Ovetari-Kapelle von Mantegna. Der Eintritt ist frei, und das Gebäude gehört zum UNESCO-Welterbe „Freskenzyklen des 14. Jahrhunderts in Padua“.
– Fassade aus Backstein und Stein, mit Rosette und einer Loggia mit fünf Arkaden.
– Innenraum einschiffig, mit kielförmiger Decke, die nach dem Bombenangriff von 1944 rekonstruiert wurde.
– Ovetari-Kapelle: Fragmente von Mantegna, seit 2006 neu angebracht und wieder ausgestellt.
– Praktische Hinweise: werktags 7:30–12:30 und 15:30–19:00 Uhr; samstags und sonntags 9:00–12:30 und 16:00–19:00 Uhr.
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Die gotische Kirche an der Piazza Eremitani in Padua: Backsteinfassade, einschiffiger Innenraum mit kielförmiger Holzdecke, Fresken von Guariento und Giusto de’ Menabuoi, die Ovetari-Kapelle von Mantegna und freier Eintritt.
- Piazza Eremitani, Padova (PD)
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Wissenswertes
Einführung: Eremitani-Kirche, Mantegna und die UNESCO-Fresken
Geschichtlicher Abriss
- 1218: Holzkirche
- 1276–1306: Bau
- 1360: Fassade
- 1448–1457: Mantegna
- 1944: Bombenangriff
- 2021: UNESCO
Die Terrakottafassade und das Kirchenschiff mit Kieldecke
Ovetari-Kapelle: Mantegna und die geretteten Fragmente
Guariento, Giusto de’ Menabuoi und das UNESCO-Trecento
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Die kielförmige Decke wurde aus dem Holz gefertigt, das beim Gewölbe des Palazzo della Ragione übrig geblieben war: ein Detail, das zwei Paduaner Baustellen miteinander verbindet. In der Ovetari-Kapelle wurden das Martyrium des heiligen Christophorus und die Überführung des enthaupteten Leichnams 1880 abgenommen und entgingen gerade dadurch dem Bombenangriff vom 11. März 1944; die Fragmente werden seit 2006 wieder gezeigt. Auf dem Grab von Jacopo da Carrara befindet sich eine Inschrift in lateinischen Distichen von Petrarca.






