Der Tempel der Athena in Paestum ist einer der drei am besten erhaltenen griechischen Tempel der Welt und steht seit 1998 auf der UNESCO-Liste. Um 500 v. Chr. auf einem künstlichen Hügel erbaut, ist er ein Meisterwerk der Harmonie zwischen dorischer und ionischer Ordnung. Heute wurde er dank privater Mäzene restauriert und bietet neue Besuchsperspektiven.
• Lage: Nördliches Heiligtum von Paestum (Capaccio Salerno)
• Architektur: 6 Säulen an der Front und 13 an den Seiten, Pronaos mit ionischen Säulen
• Entdeckung: Künstlicher Hügel durch Georadar-Prospektionen im Jahr 2017 enthüllt
• Restaurierung: Außerordentliche Instandhaltung im Jahr 2019 mit Art Bonus

Der Tempel der Athena in Paestum, UNESCO-Welterbe seit 1998, erhebt sich auf einem künstlichen Hügel. Eine Reise durch Geschichte, dorisch-ionische Architektur und jüngste archäologische Entdeckungen.
- Via Magna Graecia, Salerno (SA)
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Wissenswertes
Einführung: Ein Tempel auf einem Hügel, den es nicht gab
Von der Göttin Athena zur Kirche: eine 2500-jährige Geschichte
- 500 v. Chr. – Bau des Tempels der Athena
- 8. Jahrhundert – Umwandlung in eine Kirche
- 1937 – Ausgrabungen von Amedeo Maiuri und Fund von Terrakotta
- 1998 – UNESCO-Welterbe-Eintrag
- 2017 – Georadar-Untersuchungen enthüllen den künstlichen Hügel
- 2019 – Restaurierung mit Art-Bonus-Mitteln
Der künstliche Hügel: Ein antikes Ingenieurskunstwerk
Eine Mischung der Stile: erstes Beispiel für gemischte Ordnungen
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Jüngsten Studien zufolge könnte der Hügel, auf dem der Tempel steht, künstlich aufgeschüttet worden sein, um die griechischen Akropolen nachzuahmen – ein titanisches Werk ante litteram. Bei den Ausgrabungen von Amedeo Maiuri im Jahr 1937 wurden Statuetten der Athena gefunden, die die Identifizierung ermöglichten. Im 8. Jahrhundert wurde der Tempel in eine Kirche umgewandelt, mit Bestattungen im südlichen Umgang, die später entfernt wurden.



