Rocchetta Mattei ist ein eklektisches Schloss, das ab 1850 auf den Ruinen einer mittelalterlichen Festung erbaut wurde. Graf Cesare Mattei, ein Autodidakt und Begründer der Elektrohomöopathie, ließ es als Wohnsitz und Zentrum für alternative Heilmethoden errichten. Heute kann es an Wochenenden mit Führung besichtigt werden, Anmeldung erforderlich.
– Einzigartige Architektur: Verschmelzung von maurischen, mittelalterlichen und Jugendstil-Elementen, mit Innenhöfen, die von der Alhambra in Granada inspiriert sind.
– Faszinierende Geschichte: Beherbergte Zar Alexander II. und König Ludwig III. von Bayern, von Dostojewski erwähnt.
– 1-stündige Führung: Beinhaltet Kapelle ähnlich der Mezquita, Saal der Neunzig und Panoramaterrassen.
– Anreise: Mit dem Auto von Bologna (SS64) oder mit dem Zug bis Riola (1 km zu Fuß).
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Ein märchenhaftes Schloss im Bologneser Apennin, das mittelalterliche, maurische und Jugendstil-Elemente vereint, erbaut im Auftrag des Grafen Cesare Mattei, dem Begründer der Elektrohomöopathie.
Wissenswertes
Ein märchenhaftes Schloss im Apennin
Vom Setzen des ersten Steins bis zur Restaurierung
- 1850: Erster Stein
- 1859: Bezug des Schlosses
- 1896: Tod des Grafen
- 1959: Umwandlung in ein Hotel
- 2005: Erwerb durch die Fondazione Carisbo
- 2015: Wiedereröffnung
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Es heißt, Graf Mattei habe den Zaren Alexander II. empfangen und Dostojewski selbst habe seine Heilmethoden in ‘Die Brüder Karamasow’ erwähnt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Grab des Grafen von deutschen Soldaten geschändet, und heute beherbergt einer der Räume ein seltenes Orchestrion, einen Vorläufer der Jukebox, das noch immer alte Musik erklingen lässt.






