Das Castello di Castelguelfo ist ein mittelalterlicher Adelssitz an der Via Emilia, im Ortsteil Castelguelfo von Noceto in der Provinz Parma. Die Ursprünge reichen bis vor das 12. Jahrhundert zurück, als Sicherung der Furt über den Taro; heute beeindrucken die zinnenbewehrten Türme und der Park mit See. Es ist Privatbesitz der Familie Rovagnati und nicht von innen zu besichtigen: Man betrachtet es von außen entlang der Via Emilia zwischen Parma und Fidenza.
– Geschichte: Torre di Sinibaldo, Eroberung durch die Rossi, Castrum Guelphum im Jahr 1407.
– Architektur: quadratischer Grundriss, zwei Türme im Norden, Zinnen und Maschikulis.
– Anwesen: Park mit Teich, Stallungen, Mühle und Oratorium aus dem 19. Jahrhundert.
– Besichtigung: nur von außen, Privatbesitz, Blick auf die Via Emilia.
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Mittelalterlicher Adelssitz an der Via Emilia in Castelguelfo, einem Ortsteil von Noceto: Ursprünge vor dem 12. Jahrhundert, zinnenbewehrte Türme und Park mit See. Privatbesitz, Innenbesichtigung nicht möglich.
- Via Emilia, Parma (PR)
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Wissenswertes
Castello di Castelguelfo: mittelalterliches Schloss in Noceto – Einführung
Historischer Überblick
- Vor dem 12. Jahrhundert: erste Befestigung.
- 1189: Belehnung an Oberto I. Pallavicino.
- 1212: Obizzo Fieschi und Sinibaldo.
- 1312–1314: Rossi, dann Zerstörung durch Correggio.
- 1397–1407: Visconti und Entstehung des Namens Castelguelfo.
- 1994: Kauf durch die Familie Rovagnati.
Architektur: quadratischer Grundriss, Türme und Maschikulis
Der Park mit See und die dazugehörigen Gebäude
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Das Schloss ist eng mit der Familie Rovagnati verbunden: Paolo Rovagnati, der Erfinder des Kochschinkens Gran Biscotto, erwarb das Anwesen im Jahr 1994 und besuchte es jeden Sonntag mit seiner Familie sowie jeden Mittwoch aus beruflichen Gründen. Nach seinem Tod im Jahr 2008 nahm sein Sohn Lorenzo wieder regelmäßige Besuche im Adelssitz auf und unterstützte lokale Initiativen. Heute ist das Schloss weiterhin in Privatbesitz, doch seine zinnenbewehrte Silhouette gehört zur Landschaft der Via Emilia.






