🧭 Was dich erwartet
- Ideal für ein Wochenende mit Kulturtourismus, zwischen Geschichte und Wein
- Highlights: Castel del Monte, archäologische Stätten von Canne della Battaglia und Canosa, Weinkellereien von Trani
- Warum besuchen: einzigartige Mischung aus UNESCO-Weltkulturerbe und gastronomischer Tradition
- Tipp: den Besuch mit einer Verkostung lokaler Weine verbinden
Veranstaltungen in der Umgebung
Die Provinz Barletta-Andria-Trani (BAT) ist eine Konzentration von Jahrtausende alter Geschichte und gastronomischen Traditionen, die von Touristen oft unterschätzt wird. Vom ikonischen Castel del Monte, UNESCO-Weltkulturerbe, das Friedrich II. errichten ließ, bis zu den archäologischen Stätten von Canne della Battaglia und Canosa di Puglia, vorbei an den eleganten romanischen Kathedralen von Trani und Bisceglie. Aber nicht nur: Die BAT ist auch Land edler Weine wie Moscato di Trani und Nero di Troia, mit historischen Weinkellereien, die für Besichtigungen geöffnet sind. In diesem Artikel führe ich Sie durch eine Route, die Kunst, Archäologie und Genüsse vereint, perfekt für ein Wochenende abseits der traditionellen Pfade. Wir werden gemeinsam die unverzichtbaren Orte entdecken, von den staufischen Burgen bis zu den prähistorischen Dolmen, ohne die Köstlichkeiten des Adriatischen Meeres entlang der Küste zu vergessen.
Überblick
- Castel del Monte: Das oktogonale Rätsel Friedrichs II.
- Canne della Battaglia: antike Geschichte nur wenige Kilometer von Barletta entfernt
- Canne della Battaglia: antike Geschichte nur wenige Kilometer von Barletta entfernt
- Das staufische Kastell von Trani: Geschichte und Faszination
- Das staufische Kastell von Trani: Geschichte und Faszination
- Pinacoteca De Nittis: Meisterwerke des Impressionismus in Barletta
- Synagoge Museum Sant'Anna: Jüdische Geschichte im Herzen von Trani
- Dolmen della Chianca: zwischen Geschichte und Geheimnis in Bisceglie
- Dolmen della Chianca: zwischen Geschichte und Geheimnis in Bisceglie
- Der Trajansbogen: Das antike Tor von Canosa
- Archäologisches Nationalmuseum von Canosa di Puglia: zwischen antiken Funden und Multimedia
- Burg Bisceglie
- Baptisterium des Heiligen Johannes: Frühchristliches Juwel in Canosa
- Basilika San Leucio: Ein frühchristliches Juwel zwischen Mosaiken und Geschichte
- Rocca del Garagnone, die unsichtbare Burg von Spinazzola
- Jupiter-Tempel Toro in Canosa di Puglia
- Castello di Barletta: Festung, Museum und Schatzkammer der Geschichte
- Grotte di Santa Croce: eine Reise in die Vorgeschichte in Bisceglie
- Grotte di Santa Croce: eine Reise in die Vorgeschichte in Bisceglie
Routen in der Umgebung
Castel del Monte: Das oktogonale Rätsel Friedrichs II.
- Zur Detailseite: Castel del Monte: Perfekte achteckige Architektur und die geheimnisvollen Rätsel Friedrichs II.
- Strada Provinciale 8 di Castel del Monte, Andria (BT)
- https://aditusculture.com/esperienze/andria/musei-parchi-archeologici/castel-del-monte-andria
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- +39 327 980 5551
Wenn es einen Ort gibt, der das Genie Friedrichs II. von Hohenstaufen verkörpert, dann ist es Castel del Monte. Auf dem Gipfel eines Hügels auf 540 Metern Höhe, im Herzen der Murge, lässt dich diese achteckige Festung aus dem 13. Jahrhundert sprachlos zurück. Seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe, ist sie eines der unverzichtbaren Ziele in der Provinz Barletta-Andria-Trani.Was sofort ins Auge fällt, ist die Form: ein perfektes Achteck mit acht ebenfalls achteckigen Türmen, fast wie eine steinerne Krone. Beim Gang durch den ebenfalls achteckigen Innenhof bemerkst du den Kontrast zwischen dem lokalen Kalkstein und den rötlichen Adern des Korallenbrekziens. Im Inneren sind die sechzehn trapezförmigen Räume (acht pro Etage) schmucklos, aber die Kreuzrippengewölbe und die verzierten Schlusssteine versetzen dich in eine Zeit verlorener Pracht. Die Wendeltreppen mit 44 Stufen gegen den Uhrzeigersinn verbinden die Etagen – ein Detail, das so durchdacht scheint, dass man beim Hinausgehen immer mit dem Rücken zum Gebäude steht.
Doch wozu diente es? Es fehlen Graben und Zugbrücke, also keine militärische Funktion. Die wahrscheinlichsten Hypothesen sprechen von einer Jagdresidenz oder einem Tempel des Wissens, aber das Rätsel bleibt. Sicher ist, dass der Kaiser Mathematik und Astronomie liebte: Das Achteck symbolisiert die Vereinigung von Himmel und Erde. Und beobachte die Schatten zur Sonnenwende…
Wie besucht man es? Die Vollpreiskarte kostet 10€ (ermäßigt 2€ für 18-25 Jahre, kostenlos am ersten Sonntag des Monats). Öffnungszeiten: April bis September 10:00-18:45, Oktober bis März 9:00-17:45. Anreise mit dem Auto von Andria (18 km) oder mit dem Bus Nr. 6 in der Saison. Bring bequeme Schuhe und eine Kamera mit: Die Landschaft ist wunderschön.

Canne della Battaglia: antike Geschichte nur wenige Kilometer von Barletta entfernt
- Zur Detailseite: Archäologischer Park Cannae der Schlacht: Römische Waffen und Panoramablicke auf das Ofanto-Tal
- Decumanus Maximus, Barletta (BT)
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Wenn es einen Ort in Apulien gibt, an dem die Geschichte noch zwischen den Weizenfeldern und dem Wind, der über das Ofanto-Tal weht, spürbar ist, dann ist es der Archäologische Park von Canne della Battaglia. Hier fügte Hannibal Barkas am 2. August 216 v. Chr. dem römischen Heer eine der schwersten Niederlagen zu, obwohl er zahlenmäßig unterlegen war. Eine Zangenbewegung, die noch heute von Wissenschaftlern untersucht wird. Aber der Park ist nicht nur eine Gedenkstätte für die Schlacht: Er ist eine archäologische Stätte, die ganze 7000 Jahre Geschichte erzählt, von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter. Auf dem Weg zur Zitadelle passiert man das Antiquarium, ein kleines Museum, das 2017 renoviert wurde und Fundstücke von der Urgeschichte bis zum Spätmittelalter zeigt. Besonders beeindruckt hat mich der Multimediaraum mit dem 3D-Video der Schlacht: Er vermittelt Hannibals Taktik besser als jedes Buch. Dann geht es zu Fuß weiter zur mittelalterlichen Akropolis, wo die Überreste der normannischen Burg und der dreischiffigen Basilika dominieren. Dort, zwischen kyklopischen Blöcken und aragonesischen Mauern, fühlt man sich klein. Wenn Sie Zeit haben, sollten Sie sich das apulische Dorf und die Nekropole nicht entgehen lassen, auch wenn einige Routen wegen Bauarbeiten geschlossen sind (am besten vorher informieren). Der Park ist von Mittwoch bis Samstag geöffnet: im Winter von 9 bis 17:30 Uhr, im Sommer von 10 bis 18:30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 6 Euro (ermäßigt 2 Euro), und für 8 Euro können Sie ein Kombi-Ticket mit dem Nationalen Archäologischen Museum von Canosa erwerben. Ein Tipp: Bringen Sie Wasser und bequeme Schuhe mit, da der Hügel exponiert ist und man viel läuft. Aber es lohnt sich: Hier scheint die Zeit stillzustehen.
Canne della Battaglia: antike Geschichte nur wenige Kilometer von Barletta entfernt
- Zur Detailseite: Canne della Battaglia: der archäologische Park, in dem Hannibal Rom besiegte
- Decumanus Maximus, Barletta (BT)
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Wenn es einen Ort in Apulien gibt, an dem die Geschichte noch zwischen den Weizenfeldern und dem Wind, der über das Ofanto-Tal weht, spürbar ist, dann ist es der Archäologische Park von Canne della Battaglia. Hier fügte Hannibal Barkas am 2. August 216 v. Chr. dem römischen Heer eine der schwersten Niederlagen zu, obwohl er zahlenmäßig unterlegen war. Eine Zangenbewegung, die noch heute von Wissenschaftlern untersucht wird. Aber der Park ist nicht nur eine Gedenkstätte für die Schlacht: Er ist eine archäologische Stätte, die ganze 7000 Jahre Geschichte erzählt, von der Jungsteinzeit bis zum Mittelalter. Auf dem Weg zur Zitadelle passiert man das Antiquarium, ein kleines Museum, das 2017 renoviert wurde und Fundstücke von der Urgeschichte bis zum Spätmittelalter zeigt. Besonders beeindruckt hat mich der Multimediaraum mit dem 3D-Video der Schlacht: Er vermittelt Hannibals Taktik besser als jedes Buch. Dann geht es zu Fuß weiter zur mittelalterlichen Akropolis, wo die Überreste der normannischen Burg und der dreischiffigen Basilika dominieren. Dort, zwischen kyklopischen Blöcken und aragonesischen Mauern, fühlt man sich klein. Wenn Sie Zeit haben, sollten Sie sich das apulische Dorf und die Nekropole nicht entgehen lassen, auch wenn einige Routen wegen Bauarbeiten geschlossen sind (am besten vorher informieren). Der Park ist von Mittwoch bis Samstag geöffnet: im Winter von 9 bis 17:30 Uhr, im Sommer von 10 bis 18:30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 6 Euro (ermäßigt 2 Euro), und für 8 Euro können Sie ein Kombi-Ticket mit dem Nationalen Archäologischen Museum von Canosa erwerben. Ein Tipp: Bringen Sie Wasser und bequeme Schuhe mit, da der Hügel exponiert ist und man viel läuft. Aber es lohnt sich: Hier scheint die Zeit stillzustehen.
Das staufische Kastell von Trani: Geschichte und Faszination
- Zur Detailseite: Stauferburg von Trani: Friedrichs Festung am Meer mit Panoramablick
- Via Lionelli 16, Trani (BT)
- https://www.beniculturali.it/mibac/opencms/MiBAC/sito-MiBAC/Luogo/MibacUnif/Luoghi-della-Cultura/visualizza_asset.html?id=150134&pagename=157031
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- pm-pug.castelloditrani@beniculturali.it
- +39 0883 506603
Wenn es ein Kastell gibt, das die Macht Friedrichs II. verkörpert, dann ist es das staufische Kastell von Trani. Erbaut zwischen 1233 und 1249, thront es auf einer felsigen Klippe über dem Meer – einzigartig unter den staufischen Burgen. Mit quadratischem Grundriss, vier Ecktürmen, einem 18–20 Meter breiten, mit dem Meer verbundenen Graben und einer Vormauer mit drei äußeren Höfen. Spazieren Sie auf den Wehrgängen (seit 2021 geöffnet): spektakuläre Aussicht auf die Kathedrale und den Hafen. Im Inneren bewahrt der Innenhof die Säulen der mittelalterlichen Laubengänge. Im Erdgeschoss des Nordost-Bastions beherbergt das Kastellmuseum Stein- und Keramikfunde. Seit 2022 ist in den Kasematten die Sammlung der Königin Margherita ausgestellt: Werke des 19. und 20. Jahrhunderts, die von Vittorio Emanuele III. gestiftet wurden. Faszinierende Geschichte: Hier ließ Friedrich II. 1237 Pietro Tiepolo erhängen, und 1259 heiratete Manfredi Elena Comneno. Elena wurde später hier gefangen gehalten. Jahrhunderte lang diente es als Gefängnis, bis 1974. Heute Nationaldenkmal. Info: Mo–Sa 8:30–18:30, So 8:30–12:30. Eintritt 8€ (ermäßigt 2€). Kostenlos für unter 18-Jährige. Kommen Sie bei Sonnenuntergang: Die Mauern färben sich golden, und das Meer scheint sie zu umarmen.
Das staufische Kastell von Trani: Geschichte und Faszination
- Zur Detailseite: Staufisches Kastell von Trani: Kaiserliche Festung mit Meerblick
- Via Lionelli 16, Trani (BT)
- https://www.beniculturali.it/mibac/opencms/MiBAC/sito-MiBAC/Luogo/MibacUnif/Luoghi-della-Cultura/visualizza_asset.html?id=150134&pagename=157031
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Wenn es ein Kastell gibt, das die Macht Friedrichs II. verkörpert, dann ist es das staufische Kastell von Trani. Erbaut zwischen 1233 und 1249, thront es auf einer felsigen Klippe über dem Meer – einzigartig unter den staufischen Burgen. Mit quadratischem Grundriss, vier Ecktürmen, einem 18–20 Meter breiten, mit dem Meer verbundenen Graben und einer Vormauer mit drei äußeren Höfen. Spazieren Sie auf den Wehrgängen (seit 2021 geöffnet): spektakuläre Aussicht auf die Kathedrale und den Hafen. Im Inneren bewahrt der Innenhof die Säulen der mittelalterlichen Laubengänge. Im Erdgeschoss des Nordost-Bastions beherbergt das Kastellmuseum Stein- und Keramikfunde. Seit 2022 ist in den Kasematten die Sammlung der Königin Margherita ausgestellt: Werke des 19. und 20. Jahrhunderts, die von Vittorio Emanuele III. gestiftet wurden. Faszinierende Geschichte: Hier ließ Friedrich II. 1237 Pietro Tiepolo erhängen, und 1259 heiratete Manfredi Elena Comneno. Elena wurde später hier gefangen gehalten. Jahrhunderte lang diente es als Gefängnis, bis 1974. Heute Nationaldenkmal. Info: Mo–Sa 8:30–18:30, So 8:30–12:30. Eintritt 8€ (ermäßigt 2€). Kostenlos für unter 18-Jährige. Kommen Sie bei Sonnenuntergang: Die Mauern färben sich golden, und das Meer scheint sie zu umarmen.
Pinacoteca De Nittis: Meisterwerke des Impressionismus in Barletta
- Zur Detailseite: Pinacoteca De Nittis: Über 200 Werke im Hausmuseum des Malers in Barletta
- Via della Marra, Barletta (BT)
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Im Herzen von Barletta, im prächtigen Palazzo della Marra, befindet sich die Pinacoteca Giuseppe De Nittis, ein Museum, das dem großen impressionistischen Maler aus Barletta gewidmet ist. Die Sammlung, die der Stadt von seiner Frau Léontine Gruvelle im Jahr 1913 geschenkt wurde, umfasst 146 Gemälde und 65 Zeichnungen sowie Bücher und Briefe. Nach langer Wanderschaft – zunächst im ehemaligen Dominikanerkloster, dann im Castello – fand sie 2007 ihre endgültige Heimat in diesem Gebäude, das ein einzigartiges Beispiel lecceser Barock außerhalb des Salento ist. Die Fassade mit ihrem Balkon, der von geschnitzten Konsolen (Monstern, Greifen, Hunden) getragen wird, und den Allegorien des Alters und der Jugend verspricht bereits Wunder. Der Ausstellungsrundgang erstreckt sich über zwei Etagen und folgt den Lebensstationen des Künstlers: Er beginnt mit den neapolitanischen Landschaften der veristischen Periode, geht über zu den lebendigen Pariser und Londoner Ansichten – belebte Boulevards, Pferderennen – und endet mit den intimen Porträts seiner Frau Léontine. Zu den unverzichtbaren Werken gehören: La colazione in giardino, Il salotto della principessa Matilde und Le corse a Auteuil. Ein Abschnitt vergleicht De Nittis mit Meistern wie Manet und Degas, während Wechselausstellungen das Angebot stets bereichern. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 9:00–19:00 Uhr (montags geschlossen). Eintritt: Vollzahler 4 Euro, ermäßigt 2 Euro. Kurzum: ein Pflichtbesuch für alle Liebhaber der Kunst des 19. Jahrhunderts.
Synagoge Museum Sant'Anna: Jüdische Geschichte im Herzen von Trani
Im Herzen des jüdischen Viertels von Trani, zwischen engen Gassen und alten Portalen, erhebt sich die Synagoge Museum Sant'Anna, einer der faszinierendsten und unbekanntesten Orte der Stadt. Erbaut in den Jahren 1246-1247 als Große Synagoge, wurde sie unter den Anjou in eine katholische Kirche umgewandelt und zunächst den Heiligen Quiricus und Juditha, später der Heiligen Anna geweiht. Heute beherbergt sie nach einer langen, 2009 abgeschlossenen Restaurierung die jüdische Abteilung des Diözesanmuseums Trani-Barletta-Bisceglie.Beim Eintreten beeindruckt die Harmonie der Räume: der quadratische Grundriss, die in die achteckige Trompe eingezogene Kuppel und der kleine spitzgiebelige Giebel an der Seitenfassade – wahrscheinlich der ehemalige Abschluss des Aron ha-kodesch. Die steinernen Umfassungsmauern erzählen von jahrhundertelangen Schichtungen, während im Inneren die Gründungsinschrift mit dem Jahr 5007 seit Erschaffung der Welt hervorsticht. In der Krypta aus dem 18. Jahrhundert werden Grabsteine aus den beiden jüdischen Friedhöfen von Trani ausgestellt, und im Obergeschoss informieren Lehrtafeln und wertvolle Fundstücke: eine Mesusa aus dem 12.-13. Jahrhundert und Pergamentfragmente einer hebräischen Bibel aus dem 14. Jahrhundert. Es ist das einzige Museum für jüdische Geschichte in ganz Süditalien.
Der Besuch ist ein Eintauchen in eine Vergangenheit, die nur wenige kennen: Die jüdische Gemeinde von Trani zählte um 1160 etwa 200 Familien, und hier spürt man noch diese Atmosphäre. Ich empfehle, einen Moment in Stille zu verweilen, das durch die Fenster einfallende Licht zu betrachten und sich die Stimmen derer vorzustellen, die in dieser Synagoge beteten. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag (9:30-13:30 und 16:00-19:00) geöffnet, der Eintrittspreis beträgt 4 € und es ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Ein Erlebnis, das Kunst, Glaube und Geschichte vereint, perfekt für alle, die etwas Abwechslung von der üblichen Apulien-Tour suchen.

Dolmen della Chianca: zwischen Geschichte und Geheimnis in Bisceglie
- Zur Detailseite: Dolmen della Chianca: 5000 Jahre altes Megalithgrab zwischen jahrhundertealten Olivenbäumen
- Autostrada Adriatica, Bisceglie (BT)
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Wenn du in Bisceglie bist, darfst du dir das Dolmen della Chianca nicht entgehen lassen – ein megalithisches Monument, das dich direkt in die Bronzezeit versetzt. Entdeckt am 6. August 1909 von Abt Francesco Samarelli, gilt es als eines der schönsten und am besten erhaltenen in Europa. Die Struktur ist ein Galeriegrab mit einem Korridor (dromos) von 7,50 Metern Länge und einer 1,80 Meter hohen Kammer, bedeckt von einer mächtigen Platte von fast 4 mal 2,40 Metern. Ursprünglich war es unter einem Steinhügel von etwa 30 Metern Umfang verborgen, der heute fast verschwunden ist.Beim Betreten fällt sofort die Ausrichtung nach Osten auf, wie bei allen Bauten dieser Art: eine klare Verbindung zum Sonnenkult. Im Inneren wurden elf Skelette in fötaler Haltung gefunden, begleitet von reichen Grabbeigaben – Gefäße, eine Bronzephalera, Bernsteinperlen – die heute im Archäologischen Museum von Bari ausgestellt sind. Neugierig? Die zwei kleinen Löcher in der Seitenplatte haben lokale Legenden beflügelt: vielleicht dienten sie dazu, Blut von Opfern ablaufen zu lassen oder den Seelen der Verstorbenen den Weg zu ebnen.
2011 erkannte die UNESCO das Monument als „Botschafter und Zeuge einer Friedenskultur für die Menschheit“ an. Der Archeoclub d'Italia bietet seit über 25 Jahren Führungen an. Zur Anreise: Von Bari nimm die SS16 bis, Ausfahrt Bisceglie centro, dann folge den Hinweisen zur Via Sant’Andrea. Der Dolmen liegt eingebettet zwischen uralten Olivenbäumen – ein Ort mit einzigartiger Atmosphäre, zwischen Geschichte, Natur und Geheimnis.

Dolmen della Chianca: zwischen Geschichte und Geheimnis in Bisceglie
- Zur Detailseite: Dolmen della Chianca: Prähistorisches Grabmal zwischen Olivenbäumen und Geheimnis
- Autostrada Adriatica, Bisceglie (BT)
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Wenn du in Bisceglie bist, darfst du dir das Dolmen della Chianca nicht entgehen lassen – ein megalithisches Monument, das dich direkt in die Bronzezeit versetzt. Entdeckt am 6. August 1909 von Abt Francesco Samarelli, gilt es als eines der schönsten und am besten erhaltenen in Europa. Die Struktur ist ein Galeriegrab mit einem Korridor (dromos) von 7,50 Metern Länge und einer 1,80 Meter hohen Kammer, bedeckt von einer mächtigen Platte von fast 4 mal 2,40 Metern. Ursprünglich war es unter einem Steinhügel von etwa 30 Metern Umfang verborgen, der heute fast verschwunden ist.Beim Betreten fällt sofort die Ausrichtung nach Osten auf, wie bei allen Bauten dieser Art: eine klare Verbindung zum Sonnenkult. Im Inneren wurden elf Skelette in fötaler Haltung gefunden, begleitet von reichen Grabbeigaben – Gefäße, eine Bronzephalera, Bernsteinperlen – die heute im Archäologischen Museum von Bari ausgestellt sind. Neugierig? Die zwei kleinen Löcher in der Seitenplatte haben lokale Legenden beflügelt: vielleicht dienten sie dazu, Blut von Opfern ablaufen zu lassen oder den Seelen der Verstorbenen den Weg zu ebnen.
2011 erkannte die UNESCO das Monument als „Botschafter und Zeuge einer Friedenskultur für die Menschheit“ an. Der Archeoclub d'Italia bietet seit über 25 Jahren Führungen an. Zur Anreise: Von Bari nimm die SS16 bis, Ausfahrt Bisceglie centro, dann folge den Hinweisen zur Via Sant’Andrea. Der Dolmen liegt eingebettet zwischen uralten Olivenbäumen – ein Ort mit einzigartiger Atmosphäre, zwischen Geschichte, Natur und Geheimnis.

Der Trajansbogen: Das antike Tor von Canosa
- Zur Detailseite: Trajansbogen in Canosa: Weißer Marmor aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. entlang der antiken Via Traiana
- Via Cerignola, Canosa di Puglia (BT)
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Wenn du durch Canosa di Puglia kommst, verpasse nicht den Trajansbogen. Einen Kilometer vom Zentrum entfernt, entlang der antiken Via Traiana, erhebt sich dieses 13 Meter hohe Monument, erbaut zwischen 108 und 110 n. Chr. zu Ehren von Kaiser Trajan. Es ist ein Bogen mit einer einzigen Öffnung, heute aus Backstein, aber einst vollständig mit Marmor verkleidet. Die Fragmente von Reliefs mit Dakern und Triumphzügen – heute in Trani und Castel del Monte – erzählen von den Siegen des Kaisers. Der Bogen hatte eine symbolische Rolle: Er markierte den Eingang zur Stadt, fast eine Grenze zwischen den Lebenden und den Toten. In den letzten Jahren wurde er restauriert (dank des PNRR und der Denkmalbehörde) und 2023 von einer illegalen Besetzung befreit, die seine Sicht beeinträchtigte. Heute kann man ihn kostenlos besichtigen, mit wechselnden Öffnungszeiten: Montag bis Freitag nur morgens 9-12, Samstag und Sonntag auch nachmittags 16-19. Die Adresse? Via Cerignola, 24. Erwarte kein imposantes Monument wie den Konstantinsbogen in Rom, aber gerade seine Schlichtheit macht ihn faszinierend. Ich empfehle dir, den Besuch mit den nahegelegenen Mausoleen (Torre Casieri und Barbarossa) zu verbinden, um in das römische Canosa einzutauchen.
Archäologisches Nationalmuseum von Canosa di Puglia: zwischen antiken Funden und Multimedia
- Zur Detailseite: Archäologisches Museum Canosa: Goldene Grabbeigaben und fürstliche daunische Gräber
- Via John Fitzgerald Kennedy 18, Canosa di Puglia (BT)
- https://musei.puglia.beniculturali.it/musei/palazzo-sinesi-canosa-di-puglia/
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- pm-pug.museocanosa@beniculturali.it
- +39 0883 664716
Das Archäologische Nationalmuseum von Canosa di Puglia ist eine wahre Schatzkammer antiker Kostbarkeiten, untergebracht im neoklassizistischen Palazzo Sinesi. Lassen Sie sich nicht von der eleganten, aber schlichten Fassade täuschen: Im Inneren erwartet Sie ein Reichtum, der Sie sprachlos machen wird. Der Kern der Sammlung ist die Grabausstattung des Hypogäums Varrese, eine Kammer aus dem 4.-3. Jahrhundert v. Chr., die einer wohlhabenden Familie gehörte. Hier finden Sie apulische rotfigurige Vasen monumentaler Größe, einen anatomischen Brustpanzer aus Bronze und vor allem die berühmten canosinischen polychromen Vasen: einzigartige Stücke mit Temperamalerei (vorherrschend Rosa) und aufgesetzten plastischen Verzierungen. Aber das Museum ist nicht nur Archäologie: Kürzlich wurde es durch die vom PNRR finanzierte multimediale Ausstellung revolutioniert. Mit „Tocca la storia“ können Sie mit einem Panel interagieren, das die Verzierungen der Fundstücke animiert, während „I colori di Canosa“ Ihnen ermöglicht, Keramikreproduktionen zu berühren und Audioguides zu hören. Die eindrucksvollste Installation ist „Il Sogno“, die den Besucher mit Videoprojektionen und Tüchern in die Traumwelt des Dinos eintauchen lässt. Eine innovative Art, die Archäologie für alle zugänglich zu machen. Der Ausstellungsrundgang (mit Beschriftungen auf Italienisch und Englisch) reicht vom archaischen Daunien bis zur hellenistischen Zeit, mit Funden aus Gräbern und Hypogäen, die das hohe handwerkliche Niveau der Region bezeugen. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, 9:00-18:00 Uhr (letzter Einlass 45 Minuten vorher). Eintritt: 5€ regulär, ermäßigt 2€. Reservierung optional unter tinyurl.com/ticket-museo-canosa. Ein Tipp: Verpassen Sie nicht den Saal des Widders mit den subgeometrischen Vasen und den Saal der Krater. Und wenn Sie tiefer eintauchen möchten, ist das Museum auch ein Sprungbrett für den Besuch des archäologischen Gebiets von Canosa.
Burg Bisceglie
- Largo Castello, Bisceglie (BT)
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Die Burg Bisceglie erhebt sich auf einem Felsvorsprung, der einst den Hafen säumte. Ihre Geschichte beginnt im 11. Jahrhundert auf Geheiß des normannischen Grafen Pietro I.: Der etwa 24 Meter hohe Hauptturm ist der älteste Kern. Doch die Burg ist nicht nur normannisch: In den folgenden Jahrhunderten ging sie an die Staufer über, die ihr eine vollendetere Form gaben, dann an die Anjou, wie das Wappen Karls I. von Anjou am Westtor bezeugt, und schließlich an die Aragonesen, die sie weiter befestigten. Der Grundriss ist viereckig mit vier Ecktürmen und einem fünften, dem sogenannten Gabellenturm, an der Westseite. Ein Wassergraben und eine Zugbrücke sicherten die Verteidigung. Im Zentrum diente der zweistöckige Palast mit Doppelfenster als Wohnsitz des Kastellans. In der Nordostecke ist die kleine Kirche San Giovanni mit Satteldachfassade und Glockengiebel ein romanisches Juwel. Nach Jahrhunderten des Verfalls und ziviler Nutzung (Mühle, Werkstätten, Wohnungen) wurde die Burg durch Restaurierungen ab 1982 zu neuem Leben erweckt. Heute ist sie kostenlos zu besichtigen, mit Nachmittagsöffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag 17-20 Uhr, Mittwoch auch 9.30-21 Uhr). Beim Spaziergang entlang der Wehrgänge und Türme genießt man einen einzigartigen Blick auf die Altstadt und das Meer. Ein Ort, der Schichten von Geschichte erzählt und in Ruhe zu entdecken ist.
Baptisterium des Heiligen Johannes: Frühchristliches Juwel in Canosa
- Via Fabio Talamo, Canosa di Puglia (BT)
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Wenn Sie durch Canosa di Puglia reisen, dürfen Sie das Baptisterium des Heiligen Johannes nicht verpassen, ein echtes Juwel der frühchristlichen Architektur. Errichtet auf Geheiß von Bischof Sabino um das 6. Jahrhundert, ist dieses zwölfeckige Gebäude eines der wenigen frühchristlichen Baptisterien in Italien, die ihre ursprüngliche Struktur bewahrt haben, trotz der Veränderungen im Laufe der Zeit. Beim Betreten werden Sie von dem zwölfeckigen Grundriss beeindruckt sein, der an die Zahl der Apostel erinnert, und von dem siebeneckigen Taufbecken in der Mitte mit seinen drei Ziegelstufen: Hier wurden die ersten Christen durch Untertauchen getauft. Rundherum ermöglichte ein Umgang den Gläubigen, während der Zeremonien umherzugehen. Wenige, aber kostbare Mosaikfragmente des Bodens sind erhalten: vierzackige Sterne und Rauten sowie Glassteinchen mit Goldfolie, die einst die Wände bedeckten. Das Gebäude gehört zu einem von Sabino gewünschten Bischofskomplex, zu dem auch die Basiliken Santa Maria und Salvatore gehörten. Leider wurde das Baptisterium im 19. Jahrhundert zu einer Olivenpresse umgebaut, mit dem Einbau von vier zentralen Pfeilern und Kreuzgewölben, die sein Aussehen veränderten. Aber noch heute spürt man die Atmosphäre jener fernen Zeiten. Praktische Hinweise: Besichtigung nur nach Anmeldung (Tel. 333 8856300), der Eintritt ist frei, die Öffnungszeiten sind von 9:00 bis 19:00 Uhr. Es befindet sich in der Via Piano San Giovanni, im Viertel Piano San Giovanni, leicht erreichbar. Ein Tipp? Kombinieren Sie es mit der nahegelegenen Basilika San Leucio für einen Sprung in die Geschichte von Canosa.
Basilika San Leucio: Ein frühchristliches Juwel zwischen Mosaiken und Geschichte
- Strada Vicinale Santa Lucia, Canosa di Puglia (BT)
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Die Basilika San Leucio in Canosa di Puglia ist eines der faszinierendsten frühchristlichen Bauwerke der Region. Erbaut im 6. Jahrhundert im Auftrag von Bischof Sabinus, erhebt sie sich über den Überresten eines hellenistischen Tempels, der Minerva geweiht war (spätes 4. bis frühes 3. Jahrhundert v. Chr.), dessen Materialien und Fundamente wiederverwendet wurden. Der Grundriss ist ein seltenes Doppeltetraconch: Ein äußeres Quadrat mit vier halbrunden Apsiden umschließt ein inneres Quadrat aus Pfeilern, was einen Umgang mit vier Armen schafft. Ein Erdbeben führte zu strukturellen Veränderungen, bei denen vier zentrale Pfeiler hinzugefügt wurden, um eine Kuppel zu tragen.Die Bodenmosaiken sind der wahre Schatz: In der westlichen Apsis sticht das berühmte Pfauenmosaik hervor, ein Symbol der Wiedergeburt, mit zwei gegenüberstehenden Pfauen zu beiden Seiten eines Kantharos. Geometrische Motive, Ranken und vierblättrige Blumen schmücken die anderen Räume, während im nördlichen Arm der Kieselboden des vorherigen Tempels erhalten ist. Neben der Basilika beherbergt das Antiquarium (seit 2008 geöffnet) Fundstücke der Ausgrabung, darunter korinthische Kapitelle, Füße eines Telamons und Ziegel mit dem Monogramm des Sabinus.
Der Eintritt ist kostenlos und frei, mit Öffnungszeiten (Montag–Freitag 9–12; Samstag und Sonntag auch 16–19). Ein Ort, der Archäologie und Spiritualität vereint, perfekt für Liebhaber der antiken Geschichte und künstlerischer Details. Info: Via Santa Lucia, Tel. 333 88 56 300.

Rocca del Garagnone, die unsichtbare Burg von Spinazzola
- Strada vicinale del Garagnone, Spinazzola (BT)
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Wenn Sie durch Spinazzola kommen, verpassen Sie nicht die Rocca del Garagnone, auch bekannt als die unsichtbare Burg. Auf einem felsigen Vorsprung in 590 Metern Höhe thronend, verschmilzt diese normannische Festung so gut mit der Landschaft, dass sie wie ein Teil des Felsens selbst wirkt. Aus denselben Steinen des Hügels erbaut, war sie für Feinde fast unmöglich zu erkennen. Ein genialer Trick. Heute sind nur noch unterirdische Räume und Teile der Stadtmauer erhalten, aber der Reiz ist ungebrochen. Gegründet 1048 vom normannischen Ritter Robertus Guaragna, ging sie später an die Altavilla über und wurde von Friedrich II. von Schwaben angepasst, um die Via Appia zu kontrollieren. Sie gehörte zu einem Verteidigungsnetz, das Castel del Monte und Monteserico umfasste. Nach der Schlacht von Tagliacozzo (1268) bestrafte Karl I. von Anjou sie hart. Dann das Erdbeben von 1731 ließ sie zur Ruine werden. Der Blick auf die Fossa Bradanica ist spektakulär: Man sieht andere Burgen und an klaren Tagen den Gargano. Das Gebiet ist ein Geotop von nationaler Bedeutung, mit Orchideen und Greifvögeln. Man erreicht es über eine Nebenstraße der SP39, in der Nähe von Masseria Melodia. Es gibt einen Rastplatz für Radfahrer mit Informationstafeln. Im Jahr 2022 besuchte Fürst Albert II. von Monaco den Ort, in Erinnerung daran, dass die Grimaldi dort Lehnsherren waren. Für Liebhaber von Geschichte und Natur ist es ein Muss.
Jupiter-Tempel Toro in Canosa di Puglia
- Via Caduti del Lavoro, Canosa di Puglia (BT)
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Wenn Sie durch Canosa di Puglia kommen, sollten Sie sich den Jupiter-Tempel Toro nicht entgehen lassen – ein Juwel römischer Architektur aus dem 2. Jahrhundert n. Chr., als die Stadt unter Antoninus Pius zur Kolonie wurde. Die seit 1978 ausgegrabenen Überreste zeigen einen Peripteros: sechs Säulen an der Front und zehn an den Längsseiten, auf einem Podium aus Ziegel und Tuff, dem eine breite Treppe vorgelagert ist. Der Name? Er leitet sich von einer hier gefundenen Jupiterstatue und dem mittelalterlichen Ortsnamen „Toro“ (vom Lateinischen torus, Erhebung) ab, aufgrund der erhöhten Lage. Der Tempel war in eine Portikus mit Exedra eingebunden, die in der Spätantike zu einer Grabstätte und im Frühmittelalter zu Ställen und Viehgehegen umgebaut wurde. Ein wahres historisches Palimpsest! Seit 2020 ist er dank der Archäologischen Stiftung Canosina zugänglich. Die Führungen, von autorisiertem Personal durchgeführt, sind Teil des römischen Rundgangs der Stadt. Informationen finden Sie auf www.canusium.it. Die Atmosphäre ist beeindruckend: Zwischen den verbliebenen Säulen zu wandeln und sich den Tempel in seiner ursprünglichen Pracht vorzustellen, mit der Portikus, die Ehrenstatuen beherbergte, ist ein Erlebnis, das ich allen Geschichtsinteressierten empfehle. Ein praktischer Tipp? Nehmen Sie eine Kamera mit – das Licht bei Sonnenuntergang bietet fantastische Ausblicke.
Castello di Barletta: Festung, Museum und Schatzkammer der Geschichte
- Viale Manuti Giorgio, Barletta (BT)
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Machen Sie es sich bequem: Das Castello di Barletta ist nicht irgendein Schloss. Hier wird Geschichte greifbar – jeder Stein erzählt von unterschiedlichen Herrschaften. Normannen, Staufer, Anjou, Aragonesen und Spanier haben vom 11. bis zum 18. Jahrhundert ihre Spuren hinterlassen. Das Ergebnis? Eine imposante Festung, die heute das Museo Civico und die Stadtbibliothek beherbergt.Beim Eintreten empfängt Sie der quadratische Innenhof mit zwei Zisternenbrunnen und einer mittelalterlichen Atmosphäre. Dann steigen Sie auf die fünfeckigen Bastionen, die Karl V. errichten ließ, und blicken auf die Adria: Unglaublich zu denken, dass der Graben, jetzt trocken und bis zu 35 Meter breit, einst mit dem Meer verbunden war. Die Mauern sind enorm dick – bis zu 12 Meter – und die vier lanzenspitzenförmigen Bastionen sind ein Meisterwerk der Militärtechnik.
Im Inneren ist das wahre Juwel der Sarcofago degli Apostoli, ein Hochrelief aus dem 3.–4. Jahrhundert, das älteste christliche Zeugnis in Barletta. Und dann gibt es die berühmte Büste von Friedrich II. von Hohenstaufen, im 13. Jahrhundert aus Kalkstein gemeißelt. Das Museo Civico bewahrt auch Relikte des Risorgimento und eine Garibaldi-Fahne.
Der vollständige Besuch dauert etwa anderthalb Stunden. Der Eintrittspreis beträgt 6 € (ermäßigt 3 €, Schulen 1 €), aber wenn Sie auch die Pinakothek und die Cantina della Sfida sehen möchten, gibt es ein Kombi-Ticket für 8 €. Geöffnet von Dienstag bis Sonntag, 9–19 Uhr. Montags geschlossen. Tipp: Tragen Sie bequeme Schuhe und nehmen Sie Ihre Kamera mit – die Aussicht von den Zinnen ist spektakulär.

Grotte di Santa Croce: eine Reise in die Vorgeschichte in Bisceglie
- Zur Detailseite: Santa-Croce-Höhlen Bisceglie: Prähistorische Höhlen am Meer mit Funden aus dem Paläolithikum
- Strada Provinciale 34 da Bisceglie alla Ruvo - Corato, Bisceglie (BT)
- http://www.grottesantacroce.it/
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- scout.bisceglie@tin.it
- +39 330 553 303
Die Grotte di Santa Croce gehören zu jenen Entdeckungen, bei denen man sich für einen Tag wie ein Forscher fühlt. Wir sind in Bisceglie, an der Straße nach Corato, und hier, in einer Karstspalte, die von einem alten unterirdischen Fluss geformt wurde, verbirgt sich eine archäologische Stätte von internationalem Ruf. 1934 von Francesco Saverio Majellaro entdeckt, haben die Höhlen Funde vom Mittelpaläolithikum bis zur Bronzezeit zutage gefördert. Das Highlight? Ein Neandertaler-Femur von etwa 50.000 Jahren und eine neolithische Pflanzenfasermatte, die im Museo Civico Maiellaro im Zentrum aufbewahrt wird. Nach zehnjähriger Schließung wegen Sicherheitsarbeiten wurden die Höhlen im April 2022 wiedereröffnet, dank der Arbeit der Pfadfindergruppe von Bisceglie, die sie mit Leidenschaft betreut. Heute können sie mit erfahrenen Führern besichtigt werden: Man wandert zwischen Stalaktiten und Überresten alter Feuerstellen und atmet eine wirklich einzigartige Atmosphäre. Der umliegende Wald ist ein Naturjuwel mit geschützten Arten. Buchen Sie die Besichtigung, denn die Plätze sind begrenzt. Und wenn Sie in der Gegend sind, verpassen Sie nicht das Museo Maiellaro, um die Matte aus der Nähe zu sehen. Ein Ort, der von uns spricht, aus uralter Zeit.
Grotte di Santa Croce: eine Reise in die Vorgeschichte in Bisceglie
- Zur Detailseite: Santa-Croce-Höhlen: Ein Sprung in die Vorgeschichte in Bisceglie
- Strada Provinciale 34 da Bisceglie alla Ruvo - Corato, Bisceglie (BT)
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Die Grotte di Santa Croce gehören zu jenen Entdeckungen, bei denen man sich für einen Tag wie ein Forscher fühlt. Wir sind in Bisceglie, an der Straße nach Corato, und hier, in einer Karstspalte, die von einem alten unterirdischen Fluss geformt wurde, verbirgt sich eine archäologische Stätte von internationalem Ruf. 1934 von Francesco Saverio Majellaro entdeckt, haben die Höhlen Funde vom Mittelpaläolithikum bis zur Bronzezeit zutage gefördert. Das Highlight? Ein Neandertaler-Femur von etwa 50.000 Jahren und eine neolithische Pflanzenfasermatte, die im Museo Civico Maiellaro im Zentrum aufbewahrt wird. Nach zehnjähriger Schließung wegen Sicherheitsarbeiten wurden die Höhlen im April 2022 wiedereröffnet, dank der Arbeit der Pfadfindergruppe von Bisceglie, die sie mit Leidenschaft betreut. Heute können sie mit erfahrenen Führern besichtigt werden: Man wandert zwischen Stalaktiten und Überresten alter Feuerstellen und atmet eine wirklich einzigartige Atmosphäre. Der umliegende Wald ist ein Naturjuwel mit geschützten Arten. Buchen Sie die Besichtigung, denn die Plätze sind begrenzt. Und wenn Sie in der Gegend sind, verpassen Sie nicht das Museo Maiellaro, um die Matte aus der Nähe zu sehen. Ein Ort, der von uns spricht, aus uralter Zeit.






